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Medienschau : EU zweifelt an Gesundheit der Commerzbank

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Lear schließt Pleite nicht mehr aus

In den Vereinigten Staaten hat ein weiterer Autozulieferer schwere finanzielle Probleme eingeräumt. Die Lear Corp erklärte am Dienstag in einer Pflichtmitteilung an die amerikanische Börsenaufsicht SEC, sie könne eine Pleite nicht mehr ausschließen. Der Hersteller von Fahrzeugelektronik leidet unter dem Produktionseinbruch bei den Autobauern General Motors und Ford. Gleichzeitig teilte die Gesellschaft eine Einigung mit ihren Gläubigern mit und sprach von einer „starken Liquiditätsposition“. (Reuters)

Adobe rechnet mit Gewinnrückgang

Der Software-Anbieter Adobe rechnet wegen einer schwachen Nachfrage mit einem Gewinnrückgang im zweiten Quartal. Im laufenden Vierteljahr werde ein bereinigter Gewinn von 31 bis 38 Cent je Aktie bei einem Umsatz von 675 bis 725 Millionen Dollar erwartet. Mit seiner Prognose entsprach das Unternehmen den Markterwartungen. Die Aktien des Microsoft- und Apple-Konkurrenten legten nachbörslich rund zwei Prozent zu.

Der Hersteller von Programmen wie Acrobat, Photoshop und Flash hat damit zu kämpfen, dass Kunden sich wegen der Wirtschaftsflaute seltener neue Updates ihrer Programme kaufen. Im ersten Quartal, das am 27. Februar endete, belief sich der bereinigte Gewinn auf 45 Cent je Aktie, der Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwölf Prozent auf 786 Millionen Dollar. (Reuters)

Caterpillar bestätigt Abbau von weiteren 2500 Arbeitsplätzen

Der amerikanische Baumaschinenhersteller Caterpillar hat den Abbau weiterer Arbeitsplätze bestätigt. Wie das Unternehmen am Dienstagabend mitteilte, sollen knapp 2500 Stellen gestrichen werden. Ein Herstellungswerk in Georgia werde wegen der derzeit schwachen Nachfrage geschlossen. Zuvor hatte die Zeitung „Chicago Tribune“ über einen weiteren Arbeitsplatzabbau berichtet.

Erst Ende Januar hatte der Baumaschinenhersteller den Abbau von rund 20.000 Stellen angekündigt. 2009 werde ein sehr schwieriges Jahr für die Weltwirtschaft, hatte es von Caterpillar seinerzeit geheißen. (Dow Jones)

Beijing Automotive Industry will Teile von Delphi kaufen

Der chinesische Autobauer Beijing Automotive Industry will einer Zeitung zufolge Teile der ehemaligen GM-Tochter Delphi kaufen. Der Daimler -Partner gehöre zu einem Konsortium, das von der chinesischen Regierung unterstützt werde, berichtete der „21th Century Business Herald“ am Mittwoch unter Berufung auf namentlich nicht genannte Kreise. Von Interesse seien Bereiche wie die Bremsensparte, die nicht zum Delphi-Kerngeschäft gehörten. Ein Beijing-Auto-Sprecher nahm zu dem Bericht nicht Stellung. Delphi arbeitet seit 2005 unter Gläubigerschutz. (Reuters)

Pfizer will mit Anleihen im Volumen von 13,5 Milliarden Dollar begeben

Der amerikanische Pharmakonzern Pfizer will mit der Ausgabe mehrere Anleihen 13,5 Milliarden Dollar zur teilweisen Finanzierung der 68 Milliarden Dollar schweren Übernahme des Konkurrenten Wyeth einsammeln. Die fünf Bonds, die noch am Dienstag begeben werden sollen, haben nach Aussagen mit der Situation vertrauter Personen eine Laufzeit von zwei bis 30 Jahren und ein Einzelvolumen von 1,25 Milliarden bis 3,5 Milliarden Dollar. (Dow Jones)

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