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Medienschau : EU zweifelt an Gesundheit der Commerzbank

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Chinas Behörden haben die Übernahme des führenden chinesischen Saftproduzenten Huiyuan durch den weltweit größten Getränkehersteller Coca-Cola abgelehnt. Es werde ein negativer Einfluss auf den Wettbewerb befürchtet, teilte das Handelsministerium in Peking laut Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch mit. Mit 2,4 Milliarden amerikanischen Dollar (heute 1,84 Milliarden Euro) wäre es die bisher größte Übernahme eines chinesischen Unternehmens durch einen ausländischen Konzern geworden. Das Angebot von Coca-Cola lag deutlich über dem Aktienpreis von Huiyuan in Hongkong. Nach eigenen Angaben hatte der amerikanischen Getränkehersteller schon die feste Zusage der drei größten Teilhaber mit 66 Prozent der Aktien, darunter mit einem Anteil von 23 Prozent auch die französische Danone Gruppe. (dpa)

Cewe Color schließt Umbau ab

Der Fotoentwickler Cewe Color schließt seinen Umbau früher ab als geplant. Ein Standort in Paris werde bereits im Mai dichtgemacht, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Es sei nun davon auszugehen, dass sich das operative Ergebnis der französischen Betriebe im Gesamtjahr deutlich verbessere. Auch in Tschechien fällt ein Standort weg.

Die Kosten für den Umbau werden im laufenden Geschäftsjahr maximal zehn Millionen Euro betragen. 2010 sollen keine Sonderaufwendungen mehr anfallen. Seit 2005 hatte der Umbau den Gewinn um jährlich über zehn Millionen Euro geschmälert. Arne Rautenberg, Analyst der DZ Bank, erklärte dazu: „Das sind gute Nachrichten vor dem Hintergrund, dass Cewe eine lange und teure Restrukturierung durchgemacht hat, um von der analogen auf die digitale Fotoentwicklung umzustellen.“ (Reuters)

Bund verlängert Garantien für Hypo Real Estate

Die Bundesregierung hat ihre Garantien für den angeschlagenen Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) teilweise erneuert. Die Garantie für eine Schuldverschreibung in Höhe von 15 Milliarden Euro wurde bis Ende 2009 verlängert, wie das Institut am Dienstag mitteilte. (AFP)

Aareal Bank begibt Milliardenanleihe unter staatlichem Schutzschirm

Der Immobilienfinanzierer Aareal Bank hat erstmals frisches Geld unter dem staatlichen Schutzschirm aufgenommen. Das Institut habe den Garantierahmen des Finanzmarktstabilisierungsfonds (SoFFin) genutzt und eine Anleihe über 2 Milliarden Euro erfolgreich plaziert, teilte die Aareal Bank am Dienstag in Frankfurt mit. Das drei Jahre laufende und mit 2,625 Prozent verzinste Papier war mehr als doppelt überzeichnet. Gut die Hälfte der Anleihen sind von ausländischen Anlegern gekauft worden. Die Aareal Bank war trotz schwarzer Zahlen 2008 vorsorglich unter den Bankenschirm der Bundesregierung schlüpfen wird. Der SoFFin gewährt dem Institut eine Stille Einlage in Höhe von 525 Millionen Euro sowie einen Garantierahmen für neue Emissionen im Volumen von bis zu 4 Milliarden Euro. (dpa-AFX)

Unicredit erwägt Staatshilfe

Der italienische Finanzkonzern Unicredit flüchtet sich in die Arme des Staates. Das Board habe das Management autorisiert, die Inanspruchnahme von Staatshilfen in Höhe von bis zu vier Milliarden Euro zu prüfen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Kapitalhilfen sollten in Österreich und Italien sowie bei Privatinvestoren eingesammelt werden. (Reuters)

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