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Medienschau : EU zweifelt an Gesundheit der Commerzbank

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Die bayerische Graphit Kropfmühl (GK) lässt ihre Aktionäre trotz eines Gewinnschubs 2008 leer ausgehen. Der Gewinn des Spezialmetallherstellers stieg nach Angaben vom Mittwoch um rund 84 Prozent auf 3,5 Millionen Euro, der Umsatz um rund neun Prozent auf 90,5 Millionen Euro. „Es muss das Ziel aller Gesellschafter sein, das Eigenkapital der Gesellschaft weiter zu stärken. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die durch das wirtschaftliche Umfeld geprägte unsichere Geschäftsentwicklung 2009“, teilte GK mit.

Im laufenden Jahr würden sowohl Umsatz als auch Gewinn schrumpfen, ergänzte der Konzern. Als Reaktion auf die Krise reduziert GK Kapazitäten, streicht Stellen und stutzt die Investitionen auf das „absolut notwendiges Maß“ zurück. GK gehört zu rund 80 Prozent der niederländischen AMG. (Reuters)

SGL macht Gewinnsprung

Der Grafitspezialist SGL hat das vergangene Jahr mit einem Rekordgewinn abgeschlossen. Der Betriebsgewinn (Ebit) erhöhte sich binnen Jahresfrist um gut 18 Prozent auf 305,8 Millionen Euro, wie das Wiesbadener Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Damit traf der Konzern die Erwartungen der Analysten punktgenau. SGL setzte 1,61 Milliarden Euro um, ein Plus von mehr als 17 Prozent.

Für das laufende Jahr geht der Vorstand von einem Rückgang bei Umsatz und Betriebsgewinn aus. Die Mittelfristziele bleiben aber unverändert: Demnach wird ein organisches jährliches Umsatzwachstum von fünf bis zehn Prozent und eine Umsatzrendite von über zwölf Prozent erwartet. (Reuters)

Finanzkrise drückt Hypovereinsbank tief in die roten Zahlen

Die weltweite Finanzkrise hat tiefe Spuren in der Bilanz der Münchner Hypovereinsbank (HVB) hinterlassen. 2008 sei ein Verlust von 671 Millionen Euro angefallen nach einem Gewinn von zwei Milliarden im Jahr zuvor, teilte die Tochter der italienischen Großbank Unicredit am Mittwoch mit. Hauptproblem, wie bei anderen Banken auch, war das Investmentbanking. In der wichtigsten HVB-Sparte betrug das Minus 2008 zwei Milliarden Euro, allein im Schlussquartal waren es
1,18 Milliarden.

Mit ihrem Ergebnis hat sich die HVB im Vergleich zu vielen anderen Banken, die mit Milliardenverlusten oder gar um die Existenz kämpfen, aber noch halbwegs wacker geschlagen. Die Kernkapitalquote lag Ende 2008 bei im Branchenvergleich hohen 14,3 Prozent. Dies spricht dafür, dass die Münchner auch künftig ohne staatliche Hilfen durch die Krise kommen.

Im vierten Quartal, als die Auswirkungen der Pleite der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers Banken rund um den Globus in Mitleidenschaft zogen, summierte sich der HVB-Verlust im Handel auf 1,1 Milliarden Euro. Immer stärker wirkt sich auch die Rezession aus. Die Risikovorsorge für faule Kredite stieg im Gesamtjahr um 42 Prozent auf 760 Millionen Euro. (Reuters)

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