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Medienschau : EU zieht Finanzaufsicht an sich

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Die amerikanische Notenbank sieht Anzeichen für eine konjunkturelle Erholung, Wirtschaftsminister Guttenberg deutet eine Anhebung der Wachstumsprognose an, aber Japans Maschinenbauaufträge fallen auf neues Rekordtief. Amerikas Autokonzerne werden die Staatshilfen wohl nicht komplett zurückzahlen.

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          Unternehmen

          Amerikanische Autokonzerne können Staatshilfe nicht komplett zurückzahlen

          Die amerikanischen Automobilhersteller werden ihre Staatskredite voraussichtlich nicht in voller Höhe zurückzahlen können. Dies geht aus einem Bericht des Kongresses hervor. Im Zuge der Wirtschaftskrise hatten General Motors Co (GM) und Chrysler Group LLC sowie Zulieferer Unterstützung von rund 80 Milliarden Dollar erhalten. Ausschuss-Leiterin Warren gab zu den möglichen Ausfällen für die Steuerzahler keine Schätzung ab.

          Der Ausschuss brachte auch Zweifel auf, ob ein für 2010 geplanter Börsengang von GM eine sinnvolle Option sei. Der Report hält fest, dass es mehrere Jahre dauern könnte, bis GM und Chrysler profitabel werden.

          „Selbst wenn es einige Verluste geben sollte, sind wir zuversichtlich, dass die amerikanischen Arbeiter, Steuerzahler und die breitere Wirtschaft deutlich mehr gelitten hätten, wenn man diese Unternehmen in die Liquidierung gedrängt hätte“, sagte eine
          Sprecherin des Finanzministeriums.

          Der Ausschuss schlug zudem vor, das Finanzministerium könne die Anteile der Regierung an den Automobilunternehmen in einen Trust einbringen, um sie dadurch vor „politischem Druck und der Beeinflussbarkeit durch die Regierung“ zu bewahren. (Dow Jones)

          Lufthansa zählt ein Dutzend Interessenten für BMI

          Der Lufthansa mangelt es nicht an Kaufinteressenten für ihre gerade erst in Gänze übernommene britische Tochter BMI. Zwölf Konkurrenten haben bis dato angeklopft. Sie haben entweder Interesse an einer Komplettübernahme oder zumindest am Kauf der Tochtergesellschaften BMI Baby und BMI Regional. Zu den Favoriten zählen British Airways und Virgin Atlantic. Beide Gesellschaften dürften es vor allem auf die raren Start- und Landerechte auf dem Großflughafen London-Heathrow abgesehen haben. (FAZ)

          Texas Instruments erhöht Prognose

          Der amerikanische Chiphersteller Texas Instruments (TI) hat seine Prognose für das dritte Quartal angehoben. Der Gewinn je Aktie (EPS) für das laufende Jahresviertel soll zwischen 0,37 und 0,41 Dollar liegen, der Umsatz zwischen 2,73 und 2,87 Milliarden Dollar, teilte der Konzern am Mittwochabend mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem EPS von 0,36 Dollar und einem Umsatz von 2,68 Milliarden Dollar gerechnet. Im nachbörslichen New Yorker Handel legte die TI-Aktie um rund 1,4 Prozent zu.

          Im Juli hatte der Konzern noch berichtet, dass der Gewinn je Aktie im dritten Quartal zwischen 0,29 und 0,39 Dollar liegen dürfte und der Umsatz zwischen 2,5 und 2,8 Milliarden Dollar. (dpa-AFX)

          D+S Europe soll 2010 von der Börse genommen werden

          Der Call-Center-Betreiber D+S Europe soll im ersten Quartal 2010 von der Börse genommen werden. Das sagte Vorstandschef Achim Plate dem „Handelsblatt“ (Donnerstag). Der Mehrheitsaktionär Apax strebe einen sogenannten Squeeze-out an, um die verbliebenen Kleinaktionäre aus dem Unternehmen zu drängen. Größere Widerstände erwartet der Konzernchef nicht. D+S Europe ist seit dem Jahr 2000 börsennotiert.

          Für 2009 rechnet Plate mit einem weiteren Erlössprung. „Wir haben ein Wachstum im zweistelligen Bereich, aber keine Steigerungen mehr von 25 Prozent.“ Das Unternehmen wolle sich aktiv an der Marktbereinigung beteiligen. „Wenn sich attraktive Konsolidierungschancen bieten, greifen wir zu“, sagte Plate. Derzeit sei man aber nicht in konkreten Kaufgesprächen. D+S Europe hatte vor einem Jahr von der Deutschen Telekom fünf Call-Center mit 550 Mitarbeitern übernommen. (dpa-AFX)

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