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Medienschau : Ericsson verdient deutlich weniger und streicht 1000 Stellen

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Motorola denkt über Abspaltung seiner Handy-Sparte nach RWE investiert bis 2017 fast 3 Milliarden Euro ins Höchstspannungsnetz Google schraubt Gewinn nach oben - Börse dennoch unzufrieden BNP Paribas prüft Übernahme von Societe Generale Provider Sprint Nextel droht milliardenschwere Abschreibung Anheuser-Busch steigert Umsatz und Gewinn im 4. Quartal - Erwartungen verfehlt Kreise: Alcatel-Lucent will in Frankreich mehrere Hundert Stellen streichen ThyssenKrupp startet Aktienrückkauf Rofin Sinar erhöht Prognosen für Gesamtjahr - Aktie steigt kräftig Fortis dementiert Pressebericht zu Entlassungen durch ABN Amro-Übernahme Amazon.com kauft Internet-Anbieter von Hörbüchern Audible Vinci steigert Umsatz im vierten Quartal und Gesamtjahr Bilfinger Berger kündigt für 07 deutlich mehr Dividende an - FR Baumarktkette Home Depot streicht 500 Stellen Lufthansa prüft Einstieg ins indische Cargogeschäft - Presse Meldungen in Zeitungen Gabriel sieht breite Übereinstimmung mit China bei Klimaschutz PRESSESPIEGEL: Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen (ddp)

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          Unternehmensmeldungen

          Ericsson verdient deutlich weniger und streicht 1000 Stellen

          Der schwedische Telekomausrüster Ericsson hat im letzten Quartal 2007 deutliche Gewinneinbußen verbucht und will 1000 von 74 000 Stellen Stellen streichen. Wie das bei der Infrastruktur für Mobilnetze weltweit führende Unternehmen am Freitag in Stockholm mitteilte, sank der Reingewinn im vierten Quartal 2007 um 42 Prozent auf 5,6 Milliarden Kronen (590 Millionen Euro). Der Umsatz blieb mit 54,5 Milliarden Kronen konstant. Konzernchef Carl-Erik Svanberg erklärte, man müsse sich auch für 2008 auf eine Stagnation der Branche einstellen und wolle vier Milliarden Kronen Kosten einsparen. Für das Gesamtjahr 2007 sank der Gewinn um 17 Prozent auf 21,8 Milliarden Kronen. Der Umsatz stieg um 4 Prozent auf 187,8 Milliarden Kronen. (dpa)

          RWE investiert bis 2017 fast 3 Milliarden Euro ins Höchstspannungsnetz

          Die RWE AG will ihr Stromnetz in den kommenden Jahren mit Milliarden-Beträgen ausbauen. Wie die zuständige Tochter RWE Transportnetz Strom am Freitag mitteilte, sind bis 2017 Investitionen von fast 3 Milliarden Euro allein in das Höchstspannungsnetz geplant. RWE werde das Netz mit neuen Leitungen in einer Gesamtlänge von 800 Kilometern verstärken, erläuterte das Unternehmen. Geplant seien außerdem mehr als 25 neue Umspannanlagen und Stationen. (Dow Jones)

          Motorola denkt über Abspaltung seiner Handy-Sparte nach

          SCHAUMBURG - Der amerikanische Telekomausrüster Motorola stellt seine schwächelnde Handy-Sparte auf den Prüfstand. Motorola denke über Maßnahmen nach, verlorengegangene Marktanteile zurückzugewinnen, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend nach Börsenschluß in den Vereinigten Staaten mit. Eine mögliche Alternative sei es, die Mobilfunksparte abzuspalten. Weitere Details wollte Motorola unter Hinweis auf die noch nicht abgeschlossenen Überlegungen nicht bekanntgegeben. (dpa-AFX)

          Google schraubt Gewinn nach oben - Börse dennoch unzufrieden

          MOUNTAIN VIEW - Der weltgrößte Suchmaschinenbetreiber Google hat im Schlussquartal 2007 Gewinn wie Umsatz kräftig gesteigert und dennoch die Erwartungen der Analysten enttäuscht. Unter dem Strich verdiente der Internet-Konzern 1,2 Milliarden Dollar - ein Plus von 17 Prozent. Der Umsatz kletterte sogar um 50 Prozent auf 4,8 Milliarden Dollar. (dpa-AFX)

          BNP Paribas prüft Übernahme von Societe Generale

          Die französische Bank BNP Paribas schließt eine Übernahme des von einem Handelsskandal erschütterten Konkurrenten Societe Generale nicht grundsätzlich aus. „Wir prüfen das, weil alle europäischen Banken es prüfen“, sagte ein BNP-Sprecher am Donnerstag. Branchenexperten bewerteten ein mögliches Zusammengehen der Geldhäuser positiv. Die französische Regierung bekräftigte unterdessen, dass sie einem ausländischen Übernahmeversuch nicht tatenlos zusehen würde. Der BNP-Sprecher bestätigte einen Bericht der Zeitung „Le Monde“. Finanzkreise hatten Reuters zuvor gesagt, eine Offerte sei nicht auszuschließen, stehe aber wohl nicht unmittelbar bevor. Societe hatte 1999 schon einmal einen Übernahmeversuch von BNP abgewehrt. Seitdem gab es immer wieder Spekulationen über eine Fusion der beiden Banken. (Reuters)

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          Die Kritik an der Geldpolitik ist auch in der breiten Öffentlichkeit angekommen, stellt der Chefvolkswirt der Privatbank Donner & Reuschel fest. Für 2020 erwartet er politisierte Börsen.

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