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Medienschau : Ergebnisanstieg von BASF übertrifft Erwartungen

  • Aktualisiert am

RWE senkt die mittelfristige Prognose, Milliarden-Abschreibungen belasten die Telekom, die Allianz hebt die Dividende unerwartet stark an. Die Postbank will 2010 vor Steuern Geld verdienen, der Bankenrettungsfonds könnte 4 Milliarden Euro Verlust machen.

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          Unternehmen

          RWE senkt mittelfristige Prognose

          Der Energieriese RWE hat wegen der Wirtschaftskrise und Verzögerungen bei Kraftwerksprojekten seine Gewinnerwartungen für die kommenden Jahre gesenkt. Für das betriebliche Ergebnis erwarte RWE nun eine jährliche Steigerung am unteren Ende der Bandbreite von fünf bis zehn Prozent, teilte der Konzern am Donnerstag in Essen mit. Das nachhaltige Nettoergebnis solle um durchschnittlich etwa fünf Prozent steigen - bislang waren zehn Prozent erwartet worden.

          Durch das vergangene Jahr war RWE ohne größere Schrammen gekommen. Der Umsatz ging leicht auf 47,7 (2008: 48,95) Milliarden Euro zurück, das betriebliche Ergebnis legte dagegen auf 7,09 (6,8) Milliarden Euro zu. Die Aktionäre sollen am Gewinn beteiligt werden und eine Dividende von 3,50 Euro pro Anteilsschein erhalten.

          Der Essener Konzern übertraf beim Gewinn leicht die Erwartungen von Analysten. Von Reuters befragte Analysten hatten mit Erlösen von 49,295 Milliarden Euro und einem Betriebsergebnis von 7,006 Milliarden Euro gerechnet. Die Dividende hatten sie bei 3,53 Euro erwartet. RWE hatte für 2009 ein betriebliches Ergebnis auf Vorjahreshöhe in Aussicht gestellt. (Reuters)

          Ergebnisanstieg von BASF übertrifft Erwartungen

          Der Chemiekonzern BASF hat im vierten Quartal dank kräftiger Nachfrage aus Asien und Sparanstrengungen seinen operativen Gewinn unerwartet deutlich gesteigert. Vor Sondereinflüssen - wie etwa Restrukturierungen - habe sich der Betriebsgewinn (Ebit) binnen Jahresfrist auf 1,48 Milliarden Euro fast verdreifacht, teilte BASF am Donnerstag in Ludwigshafen mit. Vor einem Jahr stand noch ein bereinigtes Ebit von 526 Millionen Euro in den Büchern. Analysten hatten im Schnitt für die Monate Oktober bis Dezember 2009 mit einem bereinigten Ebit von 1,27 Milliarden Euro gerechnet. Unter dem Strich blieb ein Konzerngewinn von 455 Millionen Euro nach einem Verlust von 313 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. BASF setzte im Schlussquartal 13,17 Milliarden Euro um, das entspricht einem Rückgang von 7,9 Prozent. Für das laufende Jahr rechnet der Konzern aber mit einen Umsatzanstieg. „Wir erwarten, dass sich das Ebit deutlich verbessern wird“, erklärte
          Konzernchef Jürgen Hambrecht. (Reuters)

          Milliarden-Abschreibungen lassen Telekom-Jahresgewinn einbrechen

          Die Deutsche Telekom hat im vergangenen Jahr wegen milliardenschwerer Abschreibungen einen Gewinneinbruch verbucht. Der Überschuss sank 2009 um drei Viertel auf 353 Millionen Euro, wie der Bonner Konzern am Donnerstag mitteilte. Neben der bereits bekannten Wertminderung für die britische Mobilfunktochter T-Mobile UK aus dem Frühjahr von 1,8 Milliarden Euro seien im vierten Quartal noch eine halbe Milliarde Euro auf das Süd- und Osteuropa-Geschäft, also hauptsächlich auf die Beteiligung an der griechischen OTE, abgeschrieben worden. Dank der seit Februar konsolidierten OTE zog der Jahresumsatz aber um fünf Prozent auf 64,6 Milliarden Euro an. Von Reuters befragte Analysten hatten für 2009 mit 1,03 Milliarden Euro Überschuss und 64,8 Milliarden Euro Umsatz gerechnet.

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