https://www.faz.net/-gv6-159jf

Medienschau : Eon erwartet auch 2011 sinkendes Ergebnis

  • Aktualisiert am

Texas Instruments schränkt Gewinnprognose ein, Hannover Rück erhöht nach Rekordjahr Dividende, EADS zahlt eine Dividende, Symrise übertrifft eigene Ziele, Tognumgebot: 24 Euro je Aktie, Airbus rechnet mit weiteren A380-Aufträgen, Honeywell wird optimistischer, Suntech unerwartet optimistisch, AIG zahlt Teil der Staatshilfe zurück, Japans Maschinenbauaufträge stiegen im Januar, Thailands Notenbank setzt Straffungszyklus fort

          Unternehmensnachrichten

          Eon erwartet auch 2011 sinkendes Ergebnis

          Der Energiekonzern Eon hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Gewinneinbruch verbucht und rechnet auch 2011 mit einem sinkenden Ergebnis. Unter dem Strich brach der Gewinn 2010 um 30 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro ein, wie der größte deutsche Versorger am Mittwoch mitteilte. Der für die Dividende entscheidende bereinigte Überschuss sank jedoch lediglich um vier Prozent auf 4,9 Milliarden Euro. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 1,50 Euro je Aktie erhalten. Der Umsatz stieg hingegen um 16 Prozent auf 92,9 Milliarden Euro. Analysten hatten mit einem bereinigten Überschuss 5,048 Milliarden Euro gerechnet und die Erlöse auf 83,121 Milliarden Euro taxiert. Dem Konzern machen wie dem Konkurrenten RWE die Belastungen aus der Atomsteuer, sinkende Stromgroßhandelspreise und ein schwächelndes Gasgeschäft zu schaffen. 2011 werde das bereinigte Ebitda auf 11,2 bis 11,9 Milliarden Euro sinken, nachdem es 2010 noch 13,346 Milliarden Euro betragen hatte. Der bereinigte Überschuss werde weiter fallen auf 3,3 bis 4,0 Milliarden Euro. Die Aktionäre sollen dann eine Dividende von mindestens 1,30 Euro je Aktie erhalten. (Reuters)

          Texas Instruments schränkt Gewinnprognose ein

          Der amerikanische Chiphersteller Texas Instruments (TI) sieht seine Geschäfte im laufenden Quartal nicht mehr so optimistisch wie noch zu Jahresbeginn. Die Nachfrage nach Chips für PCs sei im Februar schwächer als erwartet gewesen, teilte der Konzern am Dienstag nach amerikanische Börsenschluss mit. Deshalb werde die Gewinnprognose der aktuellen Entwicklung angepasst. TI erwarte nun noch für das laufende erste Quartal einen Gewinn pro Aktie zwischen 56 und 60 Cent. Bislang hatte TI 54 bis 62 Cent vorhergesagt. Analysten erwarteten bislang im Schnitt 59 Cent. Beim Umsatz geht TI nun von 3,34 bis 3,48 Milliarden Dollar aus nach bislang 3,27 bis 3,55 Milliarden. Die TI-Aktie verlor nachbörslich ein Prozent. TI stellt diverse Arten von Computerchips her. Jene für PCs tragen 15 Prozent zum Umsatz des Konzerns bei. (Reuters)

          Hannover Rück erhöht nach Rekordjahr Dividende kräftig

          Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück erhöht nach einem Rekordjahr die Dividende. Die Aktionäre sollen für 2010 eine im Vergleich zum Vorjahr um 20 Cent erhöhte Ausschüttung von 2,30 Euro je Anteil erhalten, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Hannover mit. Analysten hatten mit einer Dividende von 2,22 Euro gerechnet. Der Munich-Re-Konkurrent verdiente im vergangenen Jahr trotz einer deutlich höheren Belastung aus Großschäden wie den drei Erdbeben in Chile, Haiti und Neuseeland so viel wie noch nie in der Geschichte des Unternehmens. Der Überschuss sei um rund zwei Prozent auf 748,9 Millionen Euro geklettert. Das ist mehr als von Experten erwartet. Auch der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) übertraf mit einem Anstieg um knapp drei Prozent auf 1,173 Milliarden Euro die Erwartungen der Analysten. Die Bruttoprämien legten 2010 um elf Prozent auf 11,43 Milliarden Euro zu. (dpa-AFX)

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Klimastreik in Berlin : Rackete for Future

          Beim großen Klimastreik in Berlin überlassen die Aktivisten von „Fridays for Future“ anderen die Bühne. Es sollte der Auftakt sein für ein breites gesellschaftliches Bündnis. Doch noch prallen Welten aufeinander.
          Ihnen reicht der Kompromiss nicht: Wie in Berlin demonstrierten Hunderttausende

          Kompromiss und Proteste : Was in der langen Nacht geschah

          Erst war das Klimaschutzgesetz fast am Ende, dann kam der Protest – und dann stritt das Kabinett eine Nacht lang. Jetzt sonnt sich die Politik im Glanz der Einigung. Währenddessen dröhnt der Protest Hunderttausender.
          Der Vorsitzende des Geheimdienstausschusses, Adam Schiff von der Demokratischen Partei, am Donnerstag im Kongress

          Whistleblower belastet Trump : Die Spur führt nach Kiew

          Ein Mitarbeiter des Geheimdienstes macht Donald Trump schwere Vorwürfe. Dessen Regierung versuchte, die Informationen des Whistleblowers zu unterdrücken.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.