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Medienschau : Eon erwägt Teilverkauf von Ruhrgas

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Die Gagfah verbucht ein Ergebnisplus, Wirecard konkretisiert seinen Ausblick nach oben. Pfeiffer Vacuum erhöht das Grundkapital, General Motors preist seine Aktien am oberen Ende der Spanne. Die amerikanische Jahreskernteuerung sinkt im Oktober auf ein Rekordtief.

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          Unternehmensnachrichten

          Gagfah dank Verkäufen mit Ergebnisplus

          Das Immobilienunternehmen Gagfah hat im dritten Quartal nach Verkäufen aus dem Bestand den operativen Gewinn gesteigert. Die Mieteinnahmen gingen indes entsprechend zurück. Wie das im MDax notierte Unternehmen mit Sitz in Luxemburg am Donnerstag mitteilte, sanken die Mieteinnahmen von 253,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 237,6 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag bei 60,0 Millionen Euro, nach 56,6 Millionen Euro im Vorjahresquartal.

          Die für die Immobilienbranche wichtige operative Kenngröße Funds from Operations (FFO), die die aus dem operativen Geschäft erzielten Finanzmittel abbildet und für die Dividende maßgeblich ist, sank auf 43,7 (Vorjahr: 46,2) Millionen Euro oder 0,19 Euro je Aktie (Vorjahr: 0,20). Das war aber mehr als im Vorquartal, als der FFO je Aktie 0,17 Euro betrug. Die Quartalsdividende blieb auf stabilem Niveau. Die Aktionäre sollen 0,10 Euro je Aktie ausgeschüttet bekommen. Dies war von Analysten erwartet worden. Im August hatte das Unternehmen den bis dahin üblichen Wert von 0,20 Euro gekürzt. (dpa-AFX)

          Wirecard konkretisiert Ausblick nach oben

          Der Zahlungsabwickler Wirecard hat sein Jahresgewinnziel nach oben konkretisiert. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll statt 70 bis 75 nun 72 bis 75 Millionen Euro betragen, teilte das im TecDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Grasbrunn mit. Zudem bestätigte Wirecard die im Oktober bekannt gegebenen vorläufigen Geschäftszahlen. Im dritten Quartal stieg der Umsatz von 60,1 Millionen Euro im Vorjahr auf 70,9 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte von 16,2 auf 19,2 Millionen Euro zu. Der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) erhöhte sich von 15,1 auf 17,7 Millionen Euro. Im Kerngeschäft elektronische Zahlungsabwicklung und Risikomanagement sowie in der Kredit- und Debitkarten-Akzeptanz trugen sowohl das Bestandsgeschäft als auch die Neukundenabschlüsse sowie Produktinnovationen zum Ergebnis bei. (dpa-AFX)

          Pfeiffer Vacuum erhöht Grundkapital um knapp zehn Prozent

          Der Spezialpumpen-Hersteller Pfeiffer Vacuum will den Kauf der Vakuumtechnik-Sparte von Alcatel-Lucent zum Teil mit einer Kapitalerhöhung refinanzieren. Das Grundkapital werde um knapp zehn Prozent angehoben. Der Plazierungspreis und die genaue Anzahl der auszugebenden Aktien würden voraussichtlich am Donnerstag bekanntgegeben.

          Die neuen Papiere sollen institutionellen Anlegern im Wege eines beschleunigten Plazierungsverfahrens angeboten werden, ein Bezugsrecht der Aktionäre gibt es hierbei nicht. Die Börse zeigte sich nicht erfreut über die Ankündigung. Die Titel des Unternehmens gerieten unter Druck und beendeten den Xetra-Handel 2,2 Prozent tiefer bei 83,62 Euro.

          Anfang November hatte Pfeiffer Vacuum bekanntgegeben, die Alcatel-Lucent-Sparte für 200 Millionen Euro übernehmen zu wollen. Der Kaufpreis solle in voller Höhe durch ein Bankdarlehen finanziert werden, hieß es damals. Diese Schulden wolle das Unternehmen durch den Verkauf eigener Aktien und eine Kapitalerhöhung von bis zu zehn Prozent verringern. (dpa-AFX)

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