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Medienschau : Einigung im amerikanischen Finanzdrama unwahrscheinlicher

  • Aktualisiert am

Linde mit Ergebnissprung, Deutsche Börse mit Umsatzrückgang, Continental steuert auf Rekordjahr zu, EADS verdient weniger, HeidelbergCement verfehlt die Erwartungen, Gea hebt Ausblick, Samsung verdient weniger, EdF profitiert vom Atomstrom, Saint-Gobain gut im Geschäft, Starbucks mit Rekordzahlen, Motorola verliert Geld, MorphoSys trotz Verlust optimistisch, VW stellt Kooperation mit Suzuki auf den Prüfstand, hohe Zinsen gefährden Italiens Beitrag zu Griechen-Hilfe, Japans Industrieproduktion schwächer als erwartet, Moody's prüft Herabstufung Spaniens

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          Unternehmensnachrichten

          Linde mit Ergebnissprung

          Der Industriegase-Spezialist und Anlagenbauer Linde hat dank des anhaltenden Booms in Asien im ersten Halbjahr erneut einen Ergebnissprung verzeichnet. Das operative Konzernergebnis (Ebitda) sei in den ersten sechs Monaten um 11,7 Prozent auf 1,559 Milliarden Euro gestiegen, teilte die im Dax notierte Gesellschaft am Freitag in München mit. Analysten waren im Schnitt von 1,550 Milliarden Euro ausgegangen nach 1,396 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich blieb ein Gewinn nach Minderheiten von 566 Millionen Euro nach 445 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz kletterte im ersten Halbjahr um 11,0 Prozent auf 6,774 Milliarden Euro. Den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bestätigte der Konzern. Demnach peilt Linde nach dem Rekordjahr 2010 einen weiteren Zuwachs bei Umsatz und operativem Ergebnis an. (dpa-AFX)

          Deutsche Börse mit Umsatzrückgang

          Mitten in den Vorbereitungen für die Fusion mit der New Yorker Nyse muss die Deutsche Börse einen Umsatzrückgang verkraften. Im zweiten Quartal fielen die Umsatzerlöse auf 528,6 (Vorjahr: 564) Millionen Euro, wie der Frankfurter Marktbetreiber am Donnerstag mitteilte. Manche Experten hatten damit schon gerechnet, dennoch lag die durchschnittliche Analystenschätzung mit 555 Millionen Euro deutlich über der gemeldeten Zahl. Mit Hilfe von Einsparungen konnte der Konzern dennoch einen Gewinnanstieg vermelden: „Auch im zweiten Quartal 2011 haben wir unsere strikte Kostendisziplin fortgesetzt“, erklärte Finanzvorstand Gregor Pottmeyer. „In Verbindung mit einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse ergibt sich damit ein deutlicher Anstieg des Ergebnisses im ersten Halbjahr.“ Auf Quartalssicht erhöhte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um sieben Prozent auf 276,5 Millionen, während die Gesamtkosten des Konzerns um fast ein Fünftel auf 289,2 Millionen Euro zurückgingen. Unter dem Strich blieb so ein Überschuss von 178,8 (161) Millionen Euro - obwohl die Kosten für die geplante Fusion mit dem Betreiber der Wall Street bereits mit 18,8 Millionen Euro zu Buche schlugen. Für das weitere Jahr hielt der Konzern an seinen Prognosen fest: Der Umsatz soll leicht gegenüber dem Vorjahr steigen. Die Erlöse dürften demnach zwischen rund 2,15 bis 2,35 Milliarden Euro liegen - könnten aber auch sinken, auf rund 2,0 Milliarden oder „in äußert negativen Szenarien sogar unterhalb dieses Wertes“. Das operative Ergebnis dürfte Ende des Jahres in einer Spanne von 1,15 Milliarden bis 1,35 Milliarden liegen. (Reuters)

          Continental steuert auf Rekordjahr zu

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