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Medienschau : Die Krise trifft die amerikanischen Fluglinien

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Der weltgrößte Einzelhändler Wal-Mart will im laufenden Geschäftsjahr nicht so viel investieren wie bisher geplant. Im Geschäftsjahr 2008/2009 (31. Januar) sollen die Investitionen zwischen 13 bis 14 Milliarden Dollar liegen, sagte Wal-Mart-Finanzvorstand Tom Schoewe bei einer Investorenkonferenz in Chicago. Bisher waren 13,5 bis 15,2 Milliarden Dollar geplant. Wal-Mart will am 10. Juli die Juni-Absatzzahlen veröffentlichen und den Ausblick für den Gewinn je Aktie im zweiten Quartal aktualisieren. (dpa-AFX)

Electronic Arts lässt nicht locker bei Take-Two

Der weltgrößte Computerspiele-Produzent Electronic Arts lässt im Tauziehen um den kleineren Konkurrenten Take-Two nicht locker und hat die Frist für sein Kaufangebot erneut verlängert. Die Führung von Take-Two lehnte die feindliche Offerte im Wert von rund 2 Milliarden Dollar (1,3 Milliarden Euro) am Dienstag aber ein weiteres Mal als zu niedrig ab. (dpa-AFX)

EU untersucht Beihilfen für Flughafen Frankfurt-Hahn

Die EU-Kommission untersucht die staatliche Unterstützung für den Flughafen Frankfurt-Hahn. Es werde eine formelle Untersuchung wegen möglicher unzulässiger Beihilfen eingeleitet, kündigte die Kommission am Dienstag in Brüssel an. Dabei gehe es um die Verwendung öffentlicher Gelder der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz für den vor allem von Ryanair angeflogenen Flughafen. Die Bundesregierung wurde zu einer Stellungnahme aufgefordert. Die Kommission will auch beim Betreiber Fraport ermitteln und die mit Ryanair vereinbarten Flughafengebühren unter die Lupe nehmen. (dpa-AFX)

Wirtschaft

Fünfte Verhandlungsrunde der Metall-Tarifparteien

Nach bundesweiten Demonstrationen für eine neue Altersteilzeit in der Metallindustrie kommen IG Metall und Arbeitgeber am Mittwoch gegen 17 Uhr im Bezirk Baden-Württemberg wieder zusammen. In der fünften Verhandlungsrunde in Sindelfingen verlangt die Gewerkschaft ein besseres Angebot der Arbeitgeber. Der Verband Südwestmetall will dagegen weiter über die vorliegenden Vorschläge verhandeln. Die Tarifparteien, die stellvertretend für alle Tarifbezirke verhandeln, streben eine Lösung noch vor der Sommerpause an. (dpa-AFX)

F.A.Z.: Kartellamt nimmt sich den Milchmarkt vor

Unmittelbar vor dem von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) geplanten „Milchgipfel“ verschärft das Bundeskartellamt seinen Kurs gegen mögliche Wettbewerbsbeschränkungen. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Mittwochsausgabe) berichtet (Vor dem Milchgipfel: Kartellamt überprüft den Markt ), leitete die Kartellbehörde eine umfassende Sektoruntersuchung des Milchmarktes ein. Ziel sei es, alle Vermarktungsstufen - von der Landwirtschaft über die Industrie bis zum Einzelhandel - im Detail unter die Lupe zu nehmen. (AFP)

BGH verhandelt über Zulässigkeit von Gaspreiserhöhungen

Der Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt erneut über die Zulässigkeit von Gaspreiserhöhungen. Geklagt hat ein Ehepaar, das Preisanhebungen des regionalen Gasversorgers in Euskirchen in den Jahren 2005 und 2006 für unangemessen hält. Das Landgericht Bonn hatte die Klage abgewiesen, weil das Unternehmen mit den Preiserhöhungen lediglich die eigenen gestiegenen Bezugskosten weitergegeben hatte.

Das Karlsruher Gericht hat sich bereits mehrfach mit den gestiegenen Gaspreisen beschäftigt. Nach einem Grundsatzurteil von 2007 können die Erhöhungen nur eingeschränkt gerichtlich überprüft werden. (dpa-AFX)

In der Bank of Japan wachsen die Sorgen

Bei der Sitzung der Bank of Japan (BoJ) am 30. April waren die Ratsmitglieder besorgt über die wachsende Unsicherheit für die Weltwirtschaft. Die BoJ gab deshalb ihre seit zwei Jahren gültige Neigung zu einer geldpolitischen Straffung auf und konzentrierte sich auf die Abwärtsrisiken für die japanische Wirtschaft.

„Angesichts der gegenwärtigen Situation, in welcher der Ausblick sowohl für die Aktivität als auch für die Preise sehr unsicher ist, war es nicht angemessen, die Richtung der künftigen Geldpolitik festzulegen“, heißt es im Protokoll der Sitzung, das am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Bei der Sitzung am 19./20. Mai, dessen Protokoll ebenfalls am Mittwoch veröffentlicht wurde, stimmten die Ratsmitglieder darin überein, dass die globalen Inflationsrisiken angesichts der steigenden Rohstoffpreise zunehmen. Zudem wurde die Lage der amerikanischen Wirtschaft als „unsicher“ beurteilt. (Dow Jones)

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