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Medienschau : Deutschland: Großhandelspreise deutlich gestiegen

  • Aktualisiert am

Eon rechnet sich das Ergebnis schön, K+S wächst deutlich, Deutsche Post gibt sich optimistisch, MBIA weist Milliarden-Verlust aus, Lanxess profitiert vom teuren Kautschuk, Aareal Bank: stagnierendes Zinsgeschäft, braucht Mizuho neues Kapital? Kuka: rote Zahlen, Grammer mit kleinem Gewinn, Bertrandt spürt leichte Erholung, Solarworld: Gewinneinbruch, Phoenix Solar: Starker Umsatz - schwaches Ergebnis, Q-Cells grenzt Verluste ein, Umsatz von Freenet sinkt deutlich, Douglas verringert Verlust, Toyota droht neuer Ärger, Fraport mit Passagierrückgang, Japan: Marktreaktion wegen hoher Schulden?, Chinas Industrieproduktion wächst im April langsamer

          Unternehmen

          Eon rechnet sich das Ergebnis schön

          Der größte deutsche Energiekonzern Eon ist mit einem Gewinnsprung ins Jahr gestartet. Der Versorger erwirtschaftete von Januar bis März einen um Einmaleffekte bereinigten Überschuss von 2,1 Milliarden Euro. Das waren 16 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie das Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Positiv auf das Ergebnis wirkten sich ein besseres Geschäft in Großbritannien, höhere Erträge aus dem Netzbetrieb sowie ein starkes Ergebnis im Handel mit Strom und Gas aus. Dagegen musste die Gassparte erneut Einbußen hinnehmen. Der Umsatz blieb mit rund 26 Milliarden Euro praktisch auf Vorjahresniveau. Bereits vor einer Woche hatte das Unternehmen einen Zuwachs des operativen Ergebnisses um 20 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro mitgeteilt. (dpa-AFX)

          K+S wächst deutlich

          Der frostige Winter und die gut angelaufene Anbausaison in der Landwirtschaft haben dem Salz- und Düngemittelhersteller K+S ein starkes erstes Quartal beschert. Der Umsatz kletterte im Vergleich zum relativ schwachen Vorjahresquartal um 43 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro, wie der Konzern am Dienstag in Kassel mitteilte. Der operative Gewinn (Ebit I) stieg um 54 Prozent auf 268 Millionen Euro zu. Mit beiden Kennzahlen übertraf der Konzern die Erwartungen von Analysten. Für das laufenden Jahr hob K+S wie auch Konkurrent Potash die Absatzprognose an. Der Kasseler Konzern will gut 6,5 (bisher: knapp sechs) Millionen Tonnen an Kali- und Magnesiumprodukten verkaufen und rechnet weltweit mit einem Kaliabsatz von 50 (45) Millionen Tonnen. Umsatz und Ergebnis sollen im Vergleich zum Vorjahr, als der Konzern mit einer niedrigen Nachfrage der Landwirte zu kämpfen hatte, deutlich steigen. (Reuters)

          Deutsche Post gibt sich optimistisch

          Die Deutsche Post verzeichnete im ersten Quartal steigende Umsätze und Erträge und übertraf damit Markterwartungen. Im Gesamtjahr erwartet der Brief- und Logistikriese nun ein operatives Ergebnis am oberen Ende der prognostizierten Spanne. Der Umsatz von Januar bis März sei um 4,4 Prozent auf 12,0 Milliarden Euro geklettert, teilte die Post am Dienstag in Bonn mit. Der operative Ertrag (Ebit) vor Einmaleffekten legte um 81,4 auf 556 Millionen Euro zu, der Überschuss auf 1,7 Milliarden Euro - ein Resultat auch aus der Einbeziehung von Optionen aus dem Postbank-Verkauf an die Deutsche Bank. Analysten hatten im Mittel mit einem Umsatz von 11,777 Milliarden Euro gerechnet. Das Ebit vor Einmaleffekten hatten sie bei 452 Millionen Euro und den Überschuss nach Anteilen Dritter bei 1,5 Milliarden Euro erwartet. Die Post präzisierte den Ausblick für das Gesamtjahr 2010: Das Ebit vor Einmaleffekten soll auf 1,6 bis 1,9 (2009: 1,47) Milliarden Euro zulegen - und werde wohl „am oberen Ende dieser Spanne“ liegen. Der Konzerngewinn soll über den 644 Millionen Euro des Vorjahres liegen. 2011 solle sich die positive Ergebnisentwicklung dann fortsetzen. (Reuters)

          MBIA weist Milliarden-Verlust aus

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