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Medienschau : Deutschen Bank: 1,1 Milliarden Gewinn

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PBoC sieht allmähliche Stabilisierung der Verbraucherpreise

Der Rückgang der Verbraucherpreise in China wird nach Einschätzung der Notenbank des Landes in den kommenden Monaten auslaufen. Ende des dritten Quartals dürfte der Tiefpunkt erreicht sein, erklärte die Statistikabteilung der People's Bank of China (PBoC) am Dienstag in Peking. Angesichts einer importierten Inflation, der Erholung der Binnennachfrage und der reichlich umlaufenden Liquidität dürfte die Teuerungsrate dann wieder ein positives Vorzeichen aufweisen. „Die Rohstoffmärkte haben weltweit ihre Talsohle erreicht und erholen sich wieder, wodurch der importierte Inflationsdruck erhöht wird“, hieß es in einer Studie zur Wirtschaftslage im zweiten Quartal. Auch die Binnennachfrage lege weiter zu, die Liquidität bleibe hoch und Inflationserwartungen kämen zum Vorschein. Die chinesischen Verbraucherpreise lagen im Juni um 1,7 Prozent unter Vorjahresniveau und sanken damit zum fünften in Folge auf Jahressicht. Im Weiteren erklärte die PBoC-Statistikabteilung, das das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal auf Basis saisonbereinigter Daten wohl um annualisiert 14,9 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen sei, nach einem annualisierten Plus von 8,5 Prozent in den ersten drei Monaten des Jahres. Die zwischen Oktober und Dezember 2008 verzeichnete Wachstumsrate belief sich den Schätzungen zufolge auf lediglich 3,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Die Statistikbehörde des Landes weist bei den BIP-Daten nur die Veränderungsraten auf Jahressicht aus. Nach den offiziellen Angaben hat Chinas BIP im zweiten Quartal um 7,9 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums gelegen, nachdem im ersten Quartal ein Wachstum von 6,1 Prozent verzeichnet worden war. (Dow Jones Newswires)

Kongress erwägt Beschränkung riskanter Finanzinstrumente

Der amerikanische Kongress erwägt Schritte zur Beschränkung riskanter Finanzinstrumente wie der sogenannten Credit Default Swaps (CDS). Das geht aus einem Schriftstück des amerikanische Repräsentantenhauses hervor, das der Nachrichtenagentur Reuters seit Montag vorliegt. So könnte die Spekulation mit CDS eingeschränkt und bestimmte Transaktionen ganz verboten werden. In der Finanzkrise waren riskante CDS-Geschäfte dem amerikanische Versicherungskonzern AIG fast zum Verhängnis geworden, wenn der Staat nicht als Nothelfer eingesprungen wäre. Die Regierung von amerikanische Präsident Barack Obama will nun die Lehren daraus ziehen. Unlängst hatten die Börsenaufsicht SEC und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) dem Finanzdienstleistungs-Ausschuss des Repräsentantenhauses ihre Pläne zur Aufsicht des außerbörslichen, sogenannten Over-The-Counter-Markts (OTC) mit Derivaten vorgelegt. Die von traditionellen Anlageformen abgeleiteten OTC-Finanzinstrumente sind nicht standardisiert. Sie werden direkt zwischen den Marktteilnehmern gehandelt. (Reuters)

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