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Medienschau : Deutschen Bank: 1,1 Milliarden Gewinn

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Dialog Semiconductor wächst profitabel

Dialog Semiconductor gibt heute die Ergebnisse für das zweite Quartal, das am 26. Juni 2009 endete, bekannt: Umsatz gegenüber dem vorangegangenen Quartal um 25 Prozent und gegenüber dem zweiten Quartal 2008 um 31 Prozent auf 45 Millionen Dollar gesteigert, siebtes profitables Quartal in Folge mit einem Nettogewinn von 3,3 Millionen Dollar im zweiten Quartale 2009 oder 7,3 Prozent des Umsatzes, Gewinn je Aktie (verwässert) von 7 Cent im zweiten Quartal, Barmittelbestand um 2,7 Millionen auf 43,5 Millionen Dollar angestiegen. (Ad-hoc)

Direktbank DAB kommt dank Börsenerholung wieder in Schwung

Die Münchner Direktbank DAB hat im zweiten Quartal von der Erholung an den Börsen profitiert. Der Überschuss summierte sich auf 5,5 Millionen Euro, wie die Hypovereinsbank-Tochter am Dienstag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum waren es zwar sechs Millionen Euro gewesen, im ersten Quartal dieses Jahres 4,5 Millionen. Im zweiten Quartal führte die DAB 1,61 Millionen Wertpapiertransaktionen für ihre gut eine Million Kunden aus - mehr als zu Jahresbeginn, aber deutlich weniger als vor Jahresfrist. Von April bis Juni war der Dax nach langer Talfahrt um fast ein Fünftel gestiegen. „Das aktuelle wirtschaftliche Umfeld lässt in nächster Zeit keine nachhaltige Steigerung der Transaktionszahlen erwarten“, erklärte DAB-Vorstand Markus Walch. Allerdings werde im vierten Quartal ein positiver Sondereffekt von rund vier Millionen Euro durch den Verkauf der FondsServiceBank (FSB) verbucht. Der DAB-Erzivale Comdirect hatte noch besser abgeschnitten und seinen Überschuss im zweiten Quartal auf 18,2 Millionen Euro fast verdoppelt. Im Gesamtjahr 2009 will die Commerzbank-Tochter einen Vorsteuergewinn von über 70 Millionen Euro einfahren, das wäre etwas weniger als im Vorjahr. Die Münchner DAB will vor Steuern im Gesamtjahr 25 Millionen Euro verdienen, nach 11,5 Millionen im Jahr 2008. Nach den ersten sechs Monaten kommt die Bank bislang schon auf gut 14 Millionen Euro. (Reuters)

Ahold profitiert von der Krise

Die Wirtschaftskrise kann dem niederländischen Supermarktbetreiber Ahold bisher nichts anhaben. Da Kunden in Europa und den Vereinigten Staaten derzeit verstärkt auf den Geldbeutel schauen und in Aholds Supermärkten einkaufen statt Essen zu gehen, baute der Konzern den Umsatz im zweiten Quartal um 11,5 Prozent auf 6,43 Milliarden Euro aus. Mit seinen Zahlen blieb das Unternehmen am Dienstag jedoch leicht hinter den Erwartungen der Analysten zurück, die im Schnitt mit einem Umsatz von 6,56 Milliarden Euro gerechnet hatten. Ahold profitiert vor allem von der Modernisierung seiner Filialen in den Vereinigten Staaten sowie einer soliden Grundlage auf dem Heimatmarkt. Aholds Supermarktkette Albert Heijn ist Marktführer in den Niederlanden und baute Umsatz und Marktanteil im zurückliegenden Vierteljahr deutlich aus. Auch in den Vereinigten Staaten , wo der Konzern Preise senkte und Werbeausgaben hochfuhr, stiegen die Erlöse. Wie der weltgrößte Einzelhändler Wal-Mart profitierte Ahold in Amerika von einer steigenden Zahl von Kunden, die sparen und nach preisgünstigen Produkten suchen. (Reuters)



Wirtschaft

Chinesische Wirtschaft wächst um 14,9 Prozent

Die chinesische Wirtschaft erholt sich von der weltweiten Krise offenbar schneller als angenommen. Im zweiten Quartal habe das Wachstum auf das Jahr umgerechnet saisonbereinigt 14,9 Prozent betragen, teilte die Zentralbank in Peking am Dienstag mit. Mitte Juli war die Zunahme des Bruttoinlandsprodukts für den Zeitraum von April bis Juni noch mit 7,9 Prozent angegeben worden. Das Statistikamt der Zentralbank erklärte zudem, die Verbraucherpreise stabilisierten sich allmählich. Sie würden voraussichtlich im dritten Quartals die Talsohle erreichen und dann wieder zunehmen. Es war die erste offizielle Erklärung in China, dass die Inflationsgefahr in der Volksrepublik wieder ansteigen könnte. (Reuters)

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