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Medienschau : Deutschen Bank: 1,1 Milliarden Gewinn

  • Aktualisiert am

Deutlicher Gewinnrückgang bei LVMH

Ein schwaches Geschäft mit Wein, Spirituosen, Schmuck und Uhren hat die Halbjahresbilanz des weltgrößten Luxusgüterkonzerns LVMH belastet. Der operative Gewinn ging um zwölf Prozent auf 1,36 Milliarden Euro zurück, wie das französische Unternehmen am Montag mitteilte. Experten hatten im Schnitt mit 1,34 Milliarden Euro gerechnet. In der Wein- und Spirituosensparte musste LVMH einen Rückgang von 41 Prozent, bei Uhren und Schmuck sogar von 73 Prozent hinnehmen. Der Umsatz des Konzerns stieg insgesamt um 0,2 Prozent auf 7,81 Milliarden Euro, wozu vor allem das Mode- und Lederwarengeschäft beitrugen. (Reuters)

Amgen: Steigender Gewinn - fallender Umsatz

Der weltgrößte Biotech-Konzern Amgen hat die Erwartungen übertroffen und seine Prognose für das Gesamtjahr erhöht. Für das zweite Quartal gab das amerikanische Unternehmen am Montag nach Börsenschluss einen Nettogewinn von 1,27 Milliarden Dollar nach 906 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum bekannt. Der Gewinn je Aktie betrug dabei ohne Sonderposten 1,29 Dollar, während Analysten zwölf Cent weniger erwartet hatten. Der Umsatz fiel um ein Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern mit Sitz in Kalifornien nun einen Gewinn je Aktie von 4,80 bis 4,95 Dollar statt wie bislang 4,55 bis 4,75 Dollar. Amgen-Aktien legten nachbörslich um 1,6 Prozent zu. (Reuters)

Hitachi fährt erneut Verlust ein und will Geschäfte bündeln

Japans größter Elektronikhersteller Hitachi hat im ersten Quartal erneut rote Zahlen geschrieben. Vor allem die Zurückhaltung der Verbraucher beim Kauf von Elektrogeräten sowie die Flaute am Chipmarkt hätten zu dem Verlust beigetragen, teilte der Konzern am Dienstag mit. Um wieder in die Gewinnzone zurückzukehren, will Hitachi fünf Tochterunternehmen aufkaufen und so sein weit verzweigtes Firmenkonglomerat bündeln. Die Kosten für die Übernahmen sollen sich auf rund zwei Milliarden Euro belaufen. An der Tokioter Börse drehten die Hitachi-Aktien nach Vorlage der Zahlen ins Minus und notierten eine Stunde vor Börsenschluss fast vier Prozent tiefer. Von April bis Juni betrug der Verlust 82,7 Milliarden Yen (rund 610 Millionen Euro). Vor einem Jahr hatte der Konzern noch einen Gewinn von umgerechnet 233 Millionen Euro verbucht. Im Geschäftsjahr 2009/2010 rechnet das Unternehmen mit einem Verlust von rund zwei Milliarden Euro. Für das im März abgelaufene Jahr hatte Hitachi ein Rekordminus von knapp sechs Milliarden Euro vorgelegt.

Pfeiffer Vacuum: deutlicher Gewinnrückgang

Die Pfeiffer Vacuum Technology AG hat im zweiten Quartal bei leicht sinkenden Einnahmen einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht. Während die Einnahmen lediglich um 0,4 Prozent auf 46,6 (Vj: 46,8) Millionen Euro sanken, gab das Betriebsergebnis um 22,9 Prozent auf 8,9 (11,5) Millionen Euro nach, wie das im hessischen Asslar ansässige Unternehmen am Dienstag mitteilte. Netto verdiente der Vakuumtechnikspezialist nur noch 6,5 (8,4) Millionen Euro. Das entspricht einem Minus vom fast einem Viertel. Die Erwartungen des Marktes erfüllte der TecDax-Konzern auf Umsatzseite, verfehlte aber die Ergebnisschätzungen. Analysten hatten im Konsens mit Einnahmen von 46 Millionen Euro, einem operativen Betriebsergebnis von 9,8 Millionen Euro sowie einem Nettogewinn von 7,0 Millionen Euro gerechnet. Auf Halbjahressicht konnte Pfeiffer Vacuum die Einnahmen dank eines starken Auftaktquartals auf 98,6 (95,8) Millionen Euro steigern. Die Gewinnkennziffern sanken wegen der Wirtschaftskrise und der Investitionszurückhaltung der Kunden zwischen Januar und Juni aber bereits. Das Betriebsergebnis lag nur noch bei 21,9 (24,3) Millionen Euro und der Nettogewinn bei 15,6 (17,7) Millionen Euro. (Dow Jones Newswires)

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