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Medienschau : Deutsche Postbank bekräftigt die Ziele für 2008 und ihre Mittelfristziele

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

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          Unternehmensmeldungen

          Deutsche Postbank bekräftigt Ziele 2008 und Mittelfristziele

          FRANKFURT - Die Deutsche Postbank AG, Bonn, hat ihre Ziele für das Jahr 2008 und ihre Mittelfristziele für 2010 bekräftigt. Für das laufende Jahr rechnet das im Dax gelistete Institut weiterhin mit einer Eigenkapitalrentabilität vor Steuern von mehr als 20 Prozent und eine Cost-Income-Ratio (im klassischen Bankgeschäft) von unter 63 Prozent, teilte das Institut am Freitag mit. Beim Ergebnis vor Steuern wolle die Postbank einen Wert von 1,220 Milliarden Euro ausweisen. Im operativen Geschäft vor Sondereffekten erwartet die Postbank ein Ergebnis vor Steuern von 1,1 Milliarden bis 1,2 Milliarden Euro. Bis 2010 will die Postbank ihr Ergebnis vor Steuern auf 1,400 Milliarden bis 1,450 Milliarden Euro und ihr Ergebnis nach Steuern auf 980 Millionen bis 1,015 Milliarden Euro steigern. Die Cost-Income-Ratio (im klassischen Bankgeschäft) soll sich bis 2010 auf unter 58 Prozentverbessern.(Dow Jones)

          Steuerrazzia bei Postchef Zumwinkel; FTD: keine Rückkehr als Chef

          BONN - Steuerrazzia bei Postchef Klaus Zumwinkel: Der 64- jährige Top-Manager soll mit Hilfe von Anlagen in Liechtensteiner Stiftungen Steuern von rund einer Million Euro hinterzogen haben. Am frühen Donnerstagmorgen durchsuchten Ermittler überraschend die Kölner Villa des Chefs der Deutschen Post und seine Büros in der Bonner Konzernzentrale. Dabei wurden mehrere Kisten Unterlagen sichergestellt. Fünf Stunden nach Beginn der Razzia wurde Zumwinkel in einem Polizeiwagen nach Bochum gebracht, um bei der dortigen Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftssachen auszusagen. Es scheint Presseberichten zufolge äußerst fraglich, ob er - trotz anders lautender Aussagen der Post - tatsächlich sein Amt als Konzernchef weiter ausüben wird. (dpa-AFX)

          Moody's macht Hoffnung für Bondversicherer Ambac und MBIA

          NEW YORK - Die Ratingagentur Moody's hat am Donnerstag zwar die Bonität des Anleiheversicherers FGIC Corp heruntergestuft, gleichzeitig jedoch die beiden Marktführer MBIA Inc und Ambac Financial Group Inc mit positiven Kommentaren bedacht. MBIA und Ambac seien besser als die heruntergestufte FGIC positioniert, sowohl was deren Geschäft als auch die Kapitalisierung der Unternehmen angehe, teilte die Ratingagentur mit. An Wall Street beflügelten die Kommentare die Aktien der beiden Marktführer. Ambac-Anteilsscheine kletterten um 12 Prozent auf 10,53 Dollar und MBIA um 8,4 Prozent auf 12,62 Dollar. Die Ratings beider Versicherer steht bei Moody's derzeit unter Beobachtung für eine mögliche Abstufung. Moody's will die Überprüfung der Bonität in „wenigen“ Wochen abgeschlossen haben, kündigte die Ratingagentur an. Am Donnerstag senkte Moody's nur das Rating der Financial Guaranty Insurance Co (FGIC) auf „A3“. Deren vorrangigen unbesicherten Verbindlichkeiten stufte die Agentur auf „Ba1“ von „Aa2“ herunter. Zur Begründung führte Moody's das Engagement des Bondversicherers im schwächelnden amerikanischen Markt für Hypothekenkredite an. Moody's bezifferte die Kapitalbasis von FGIC als mit 4 Milliarden Dollar zu gering für eine Bonität von „AAA“. (Dow Jones)

          Deutsche Bahn bereitet angeblich Details der Teilprivatisierung vor

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          Die Deutsche Bank hat nie gesagt, wie viele der 18.000 gestrichenen Arbeitsplätze auf Deutschland entfallen. Eine neue Zahl bringt etwas Licht ins Dunkel.

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am Uyuni-Salzsee in Bolivien (unten)

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          Noch kommen viele Akkus nicht ohne den seltenen Rohstoff aus. Die Nachfrage steigt rasant in Südamerika, wo es die größten Lithium-Reserven der Welt gibt. Aber die Lage dort ist schwierig.

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