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Medienschau : Deutsche Postbank bekräftigt die Ziele für 2008 und ihre Mittelfristziele

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CONTINENTAL - Der Automobilzulieferer Continental hat nach der Übernahme des Wettbewerbers Siemens VDO nun den Abbau von rund 2.000 Stellen ins Auge gefasst. Nach alten Siemens-Plänen sollten 500 bis 600 Jobs wegfallen, dies wolle Conti nun übernehmen, heißt es unter Berufung auf das Konzernumfeld. Darüber hinaus sollten weitere 1.500 Arbeitsplätze wegfallen. (FTD S. 4)

KFW - Die Vorstandssprecherin der KfW-Bankengruppe, Ingrid Matthäus-Maier, behält vorerst ihr Amt. Trotz massiver politischer Kritik hat sich der Bund Regierungskreisen zufolge gegen ihre Ablösung entschieden. Es gebe keine Alternative, heißt es im Finanzministerium. (Handelsblatt S. 24)

AIR FRANCE - Bei der Neuordnung der amerikanischen Luftfahrtbranche kommen zunehmend europäische Fluggesellschaften ins Spiel. So erwägt die französisch-niederländische Air France-KLM offenbar eine Beteiligung an einer Kombination von Delta und Northwest. (FTD S. 7)

PUBLICIS - Der französische Werbekonzern Publicis, die Nummer vier der Welt, will zusammen mit Google Video-Marketing-Tools entwickeln, sagte der Vorstandsvorsitzende Maurice Lévy. Google sei stark bei der Vermarktung von Suchworten, aber noch nicht von Bildern und Videos. Hier könne Publicis helfen. (Handelsblatt S. 15)

DEUTSCHE BAHN - Die Zeit drängt. Der SPD-Vorsitzende Kurt Beck muss seine Partei bald auf die Spur bringen, um ein Scheitern der Bahnprivatisierung zu verhindern. Die SPD-Linke zeigt sich jedoch kämpferisch. (Frankfurter Allgemeine Zeitung S. 15)

NEUE HOFFNUNG FÜR BOCHUMER NOKIA-WERK: Für die Arbeiter im Nokia-Werk in Bochum gibt es offenbar doch noch eine Hoffnung. Sowohl die NRW-Landesregierung als auch Nokia sprachen am Donnerstag von einem Interesse potentieller Investoren. Interessenten sollten sich direkt an den Telefonhersteller oder die Landesregierung wenden. Details sind noch unklar. www.handelsblatt.de

RETTUNGSAKTION FÜR IKB WIRD NOCH TEURER: Der Finanzbedarf der IKB Deutsche Industriebank für das angekündigte dritte Rettungspaket ist größer als angenommen. Tatsächlich benötigt die IKB nach Informationen aus Verhandlungskreisen rund 2,2 Milliarden Euro. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und Bundeswirtschaftsminister Michael Glos hatten den Finanzbedarf nur mit 1,5 Milliarden Euro benannt. Die Bundesregierung hatte am Mittwoch nach einer Krisensitzung in Aussicht gestellt, selbst 1 Milliarden Euro in einer mittlerweile dritten Tranche für die IKB bereitzustellen. Weitere 500 Millionen Euro soll die Kreditwirtschaft beisteuern. Verhandlungskreisen zufolge ist bei dieser Rechnung für den Bund bereits ein Erlös von 700 Millionen Euro aus dem eingeleiteten IKB-Verkauf gegengerechnet. www.boersen-zeitung.com

Sondereffekte beeinflussen Bilanz der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank

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