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Medienschau : Deutsche Postbank bekräftigt die Ziele für 2008 und ihre Mittelfristziele

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Berlin - Die Deutsche Bahn bereitet einem Medienbericht zufolge die umstrittene Teilprivatisierung trotz eines noch ausstehenden Auftrages aus der Politik vor. Wie „Der Tagesspiegel“ (Freitagausgabe) berichtet, gründete der Konzern eine Firma, in der die zu privatisierende Transportsparte gebündelt werden kann. Das Unternehmen namens DB Mobility Logistics AG sei nach dem Blatt vorliegenden Unterlagen bereits am 6. Februar ins Handelsregister eingetragen worden. Die Firma habe ursprünglich Stinnes AG geheißen und sei nicht mehr aktiv. Die Bahn soll nach Vorstellungen des Bundesfinanz- und des Verkehrsministeriums nach dem so genannten Holding-Modell teilprivatisiert werden. Dabei bleiben Konzern und Gleisnetz im Staatsbesitz, die Transportsparten werden in einer Unterholding gebündelt und zu maximal 49,9 Prozent verkauft. Eine endgültige Entscheidung der Politik gibt es aber noch nicht. (ddp.djn)

Continental zurrt nach Siemens VDO-Übernahme Pläne für Jobabbau fest

HAMBURG - Der Autozulieferer Continental hat Zeitungsangaben zufolge nach der Übernahme des Rivalen Siemens VDO nun den Abbau von rund 2.000 Stellen ins Auge gefasst. Dies berichtet die „Financial Times Deutschland“ (“FTD“; Freitagausgabe) unter Verweis auf das Konzernumfeld. Nach alten Siemens-Plänen sollten 500 bis 600 Jobs wegfallen, dies wolle Conti nun übernehmen. Darüber hinaus sollten weitere 1.500 Arbeitsplätze wegfallen. Ein Conti-Sprecher wollte das nicht kommentieren. (dpa-AFX)

Presse: Neuer Bieter für Airbus-Werk in Laupheim

LEUTKIRCH - Für das zum Verkauf stehende und auf Kabinenausstattungen spezialisierte Airbuswerk in Laupheim (Kreis Biberach) gibt es nach einem Zeitungsbericht einen neuen Bieter. Nach Informationen der „Schwäbischen Zeitung“ (Freitag) ist auch die amerikanische Firma Aerospace Manufacturing Technologies (AMT) an einer Übernahme interessiert. (dpa-AFX)

Auflage des Kartellamtes verhilft RWE zu gutem Geschäft

BERLIN - Der Energiekonzern RWE ist Nutznießer der Auflagen, die ihm das Bundeskartellamt gemacht hat. Bei der erzwungenen Auktionierung eines Sonderkontingentes von besonders günstig produziertem Strom an Großverbraucher in der Industrie erzielte das Unternehmen nach Angaben von Auktionsteilnehmern in etwa die Preise, die auch im Stromhandel an der Leipziger Strombörse EEX fällig geworden wären, berichtet das „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe). Das Unternehmen konnte aus einer Not eine Tugend machen, die Befürchtungen von Stromverbrauchern haben sich damit bewahrheitet. „Das ist hanebüchen. Doch das Ergebnis war vorhersehbar“, sagte Alfred Richmann, Geschäftsführer des VIK, in dem sich Stromverbraucher aus der Industrie zusammengeschlossen haben. (dpa-AFX)

Siemens gibt sich optimistisch für den amerikanischen Markt

Der Technologiekonzern Siemens plant nach den Zukäufen für rund 17 Milliarden Dollar in den vergangenen drei Jahren in den Vereinigten Staaten keine größeren Akquisitionen in dem Land. Dies bedeute aber nicht, dass die Siemens Corp ihre optimistische Einschätzung des amerikanischen Marktes geändert habe. (Dow Jones)

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