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Medienschau : Deutsche Post verbucht Milliardenverlust

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

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          Unternehmen

          Das Amerika-Geschäft zieht die Post ins Minus

          Die Deutsche Post hat im vierten Quartal wegen hoher Verluste im amerikanischen Expressgeschäft und geringerer Volumina wegen der weltweiten Konjunkturkrise einen Milliardenverlust verbucht. „Nun muss der Fokus mehr denn je auf Kostensenkungen und der Schaffung von Liquidität liegen“, sagte Unternehmenschef Frank Appel am Mittwoch. „Wir gehen davon aus, dass 2009 für die gesamte Logistikbranche ein sehr hartes Jahr werden wird.“ Eine konkrete Prognose wollte die Post nicht geben, geht aber von einem Rückgang des operativen Gewinns vor Einmaleffekten aus, wobei sich das berichtete Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) deutlich verbessern soll. Nachbörslich rutschte die Post-Aktie, die in den vergangenen Monaten bereits zwei Drittel ihres Wertes verloren hatte, um weitere 4,9 Prozent auf 8,22 Euro. (dpa-AFX)

          RWE steigert Umsatz und Gewinn

          Der Energieversorger RWE hat im abgelaufenen Jahr wie erwartet Umsatz und Gewinn gesteigert. Der Erlös wuchs um 15 Prozent auf 49 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag in Essen mitteilte. Damit übertraf die Dax-Gesellschaft die Erwartungen der Analysten, die im Durchschnitt mit einem Wachstum von 11,2 Prozent auf 47,3 Milliarden Euro gerechnet hatten. Der Konzern selbst hatte als Ziel zehn Prozent ausgegeben.

          Beim betrieblichen Ergebnis bilanzierte Deutschlands Nummer zwei einen Zuwachs von 4,5 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro. Damit traf der Konzern die Schätzung der befragten Analysten. Unter dem Strich stand wegen Wertberichtigungen bei der amerikanischen Tochter American Water aus dem ersten Quartal ein Rückgang von 4,1 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro und fiel damit wie erwartet aus. Beim für die Dividendenberechnung wichtigen nachhaltigen Nettoergebnis stand hingegen ein Plus von 12,8 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Damit erfüllte der Konzern sein eigenes Ziel eines Wachstums im zweistelligen Prozentbereich.

          Böse Überraschung bei der Bilanz hatte kein Analyst erwartet, da der Konzern bereits am Dienstag eine Erhöhung der Dividende um knapp 43 Prozent auf 4,50 Euro je Aktie mitgeteilt hatte. RWE hatte es als Ziel angegeben, 70 bis 80 Prozent des nachhaltigen Ergebnisses als Dividende auszuschütten. (dpa-AFX)

          Oswald Grübel wird neuer Chef der UBS

          Der frühere Chef der Credit Suisse, Oswald Grübel, wird neuer Chef der Großbank UBS. Damit vollziehe die Bank einen weitern Schritt, um das Vertrauen wiederherzustellen, teilte UBS am Donnerstag mit. Marcel Rohner sei zurückgetreten. Grübel erklärte laut einer Mitteilung, er sei überzeugt, dass es auf dem Schweizer Finanzplatz mehr als eine globale Großbank brauche. Die UBS mit ihrer einzigartigen Kundenbasis im Wealth Management, Investment Banking und Asset Management zu führen, bedeute eine faszinierende Herausforderung. Verwaltungsratspräsident Peter Kurer bleibt im Amt. (Reuters)

          Dresdner Bank beschert Allianz letztmals Milliardenverlust

          Die mittlerweile an die Commerzbank verkaufte Dresdner Bank hat die Münchner Allianz bis zum Schluss belastet. Der Allianz-Verlust habe 2008 bei 2,44 Milliarden Euro gelegen, nach einem Rekordgewinn von acht Milliarden im Jahr zuvor, teilte Europas größter Versicherer am Donnerstag mit. Analysten hatten nur mit einem Verlust von 1,9 bis 2,2 Milliarden Euro gerechnet. Hauptgrund für die tiefroten Zahlen waren die Belastungen durch die Dresdner Bank, insgesamt 6,4 Milliarden Euro im Jahr 2008, allein knapp drei Milliarden davon im vierten Quartal.

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