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Medienschau : Deutsche Post - Sondereffekte belasten

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

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          Unternehmen

          Deutsche Post erreicht Ergebnisziel - Sondereffekte belasten

          Die Deutsche Post hat im vierten Quartal die Folgen der Wirtschaftskrise zu spüren bekommen, ihr Gewinnziel beim operativen Ertrag vor Einmaleffekten aber erreicht. Das operative Ergebnis (Ebit) vor Einmaleffekten habe „leicht über den geplanten 2,4 Milliarden Euro“ gelegen, teilte die Post am Montag in Bonn auf der Basis vorläufiger Zahlen mit. mit. Dabei hätten auch Einsparungen geholfen. Das sogenannte berichtete Ebit sei zudem „deutlich besser als minus eine Milliarde Euro“ ausgefallen. Zum Netto-Ergebnis äußerte sich der Konzern noch nicht. Einen Ausblick für 2009 will der Konzern nicht vor dem Ende des ersten Quartals geben. Das Jahr 2008 wird bei der Post auch durch die Aufwendungen für den Rückzug aus dem chronisch defizitären inneramerikanischen Expressgeschäft belastet, die sich insgesamt auf 3,9 Milliarden Dollar belaufen. Im vierten Quartal hätten sich die Sendungsvolumina weiter abgeschwächt, teilte der Konzern mit. Dies gelte für die Luft- und Seefracht und das Expressgeschäft mit Ausnahme von einzelnen Regionen wie Osteuropa. In Deutschland habe sich das wichtige Briefgeschäft stabil entwickelt. Die Nettoschulden konnte der Konzern zum Jahresende auf rund 2,4 (vor Jahresfrist: 2,9) Milliarden Euro abbauen. (Reuters)

          RBS: Rekordverlust von über 20 Milliarden Pfund

          Die angeschlagene Royal Bank of Scotland hat 2008 mit über 20 Milliarden Pfund (gut 22 Milliarden Euro) den größten Verlust eines Unternehmens in der britischen Wirtschaftsgeschichte hingelegt. Das Institut teilte am Montag mit, der Verlust vor Goodwill-Abschreibungen betrage zwischen sieben und acht Milliarden Pfund. Zudem seien Goodwill-Abschreibungen zwischen 15 und 20 Milliarden Pfund im Zusammenhang mit der Übernahme von Teilen der niederländischen Bank ABN Amro zu erwarten. Die britische Regierung legte am Montag zudem ein zweites Hilfspaket für die angeschlagene Bankenbranche vor. Im seinem Zuge will der Staat seinen RBS-Anteil von Vorzugs- in Stammaktien umtauschen. Das könnte den Anteil des Staates an der Bank von 58 auf fast 70 Prozent erhöhen. (Reuters)

          Richemont-Umsatz geht stärker zurück als erwartet

          Der Schweizer Luxusgüterhersteller Richemont leidet noch stärker unter der globalen Wirtschaftskrise als erwartet. Die Umsätze gingen im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sieben Prozent auf 1,552 Milliarden Schweizer Franken (gut eine Milliarde Euro) zurück, wie der Mutterkonzern von Marken wie Dunhill, Montblanc, Vacheron Constantin und Cartier am Montag in Genf mitteilte. Währungsbereinigt lag das Minus sogar bei zwölf Prozent. Von der schweizerischen dpa-AFX-Partneragentur AWP befragte Analysten hatten einen Umsatz von 1,679 Milliarden Franken erwartet. Der Konzern sprach von den „härtesten Marktbedingungen seit der Gründung vor 20 Jahren“. In nächster Zukunft sei keine signifikante Erholung zu erwarten. Das Unternehmen sehe „keinen Grund für Optimismus“. (dpa-AFX)

          Moody's senkt Rating der Bank of America erneut

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