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Medienschau : Deutsche Importpreise steigen stärker als erwartet

  • Aktualisiert am

Shell kauft zu für 4,7 Milliarden Dollar, Sanofi-Aventis kooperiert mit Nichi-iko, Novell erfüllt Erwartungen, CTS Eventim will weiter zulegen, S&P stuft Bonität von Dürr herunter, Kreise - Toys R Us steht vor Börsengang, Kreise - Prudential will Preis für AIA-Übernahme drücken, deutsche Importpreise steigen im April stärker als erwartet, britisches GfK-Konsumklima trübt sich ein, Japan: Einzelhandelsumsätze gestiegen - Arbeitslosenquote von 5,1 Prozent - Deflation dauert

          Unternehmen

          Shell kauft zu für 4,7 Milliarden Dollar

          Royal Dutch Shell baut die Aktivitäten in den Vereinigten Staaten aus und erwirbt für 4,7 Milliarden Dollar umfangreiche Gasassets. Wie der Konzern aus Den Haag am Freitag mitteilte, wird nahezu das komplette Geschäft von East Resources über Tochterunternehmen gekauft. Verkäufer seien neben dem amerikanische Konzern unter anderem auch die Beteiligungsgesellschaft Kohlberg Kravis Roberts & Co. Das Privatunternehmen East Resources ist vor allem im Gasfeld Marcellus im Nordosten der Vereinigten Staaten aktiv. Das Feld erstreckt sich über einen Abschnitt von West Virginia bis New York und gilt wegen der geringen Förderkosten und hohen Gasvorkommen als hoch profitabel. (Dow Jones Newswires)

          Novell erfüllt Erwartungen

          Der Software-Hersteller Novell hat bei Gewinn und Umsatz die Erwartungen erfüllt. Allerdings gab das zweitgrößte Linux-Unternehmen am Donnerstag nach amerikanische Börsenschluss einen Ausblick für den Umsatz, der knapp unter den Prognosen lag. Für das zweite Quartal gab das amerikanische Unternehmen einen Nettogewinn von 19,9 Millionen Dollar nach 15,6 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum bekannt. Der Gewinn je Aktie betrug dabei sechs Cent. Der Umsatz lag fünf Prozent niedriger bei 204 Millionen Dollar und damit im Rahmen der Erwartungen. Für das dritte Quartal geht Novell von einem Umsatz zwischen 205 Millionen und 210 Millionen Dollar aus. Analysten erwarteten 210 Millionen Dollar. Novell-Aktien notierten im nachbörslichen Verlauf ein Prozent tiefer. Novell ist nach Red Hat die Nummer Zwei auf dem Markt für das offene Betriebssystem Linux. Das Unternehmen gilt als Übernahmekandidat. Als Interessenten werden unter anderem die amerikanische Konzerne HP und IBM, aber auch der deutsche Software-Hersteller SAP genannt. Ein Angebot über zwei Milliarden Dollar von Elliott Industries schlug Novell im März aus. (Reuters)

          CTS Eventim will weiter zulegen

          Der Ticketvermarkter CTS Eventim will nach einem Ergebniswachstum im ersten Quartal weiter zulegen. Der Veranstaltungsmarkt sei nicht abhängig von der Konjunktur, und der Münchener SDax-Konzern werde weiterhin profitabel wachsen und seine Gewinn erhöhen, schreibt die CTS Eventim AG in ihrem Quartalsbericht, den sie am Donnerstag vorlegte. Insbesondere den margenstarken Verkauf von Eintrittskarten über das Internet will CTS ausbauen und zudem im Ausland expandieren. Konkrete Gewinnziele für 2010 nannte das Unternehmen im Geschäftsbericht jedoch nicht. Die Auslandsexpansion und der Verkauf über das Internet waren schon im ersten Quartal Wachstumstreiber für den Münchener Konzern. Das Konzernergebnis legte im Zeitraum Januar bis März auf 12,2 (Vj 10,2) Millionen Euro zu. Je Aktie verdiente CTS Eventim 0,51 (0,42) Euro. Diese beiden Kennziffern hatte das Unternehmen bislang noch nicht veröffentlicht. Weitere Ergebniszahlen bestätigte das Unternehmen. Bei einem auf 127,8 (119,0) Millionen Euro gestiegenen Umsatz erhöhte sich das Ebit um 25,3 Prozent auf 22,7 (18,1) Millionen Euro, wie CTS mitteilte. In den Monaten Januar bis März 2010 habe der Konzern seinen Marktanteil ausbauen und in allen Segmenten deutlich wachsen können. Im Berichtszeitraum setzte das Unternehmen mit 3,9 Millionen Eintrittskarten rund 21 Prozent mehr über das Internet ab, in 20 Ländern ist CTS dank Zukäufen inzwischen tätig. (Dow Jones Newswires)

          S&P stuft Bonität von Dürr herunter

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