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Medienschau : Deutsche Großhandelspreise minus 8,8 Prozent

  • Aktualisiert am

Infosys nimmt Gewinnprognose herunter, Alcatel streicht weitere 1.000 Stellen in Frankreich, Chevron kann vom Ölpreis nicht profitieren, Fraport: Passagierzahl sinkt in Frankfurt deutlich, Finanzinvestor Apollo steigt angeblich bei Infineon ein, Japans Großhandelspreise fallen im Juni mit Rekordrate, China und Frankreich für Debatte über Währungssystem

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          Unternehmen

          Infosys nimmt Gewinnprognose herunter

          Das indische Softwareunternehmen Infosys hat seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr von 101,2 auf nun 94,6 bis 96 Rupien je Aktie gesenkt. Im ersten Quartal ging der Umsatz in Dollar um 2,9 Prozent zurück auf 1,122 Milliarden Dollar, der Nettogewinn legte im Jahresvergleich um 1,6 Prozent zu auf 313 Millionen Dollar. Der Gewinn je ADR keonnte um 1,9 Proezent auf 55 Cents gesteigert werden. (Bloomberg/Unternehmen, siehe: Infosys Q1 2009/10, PDF)

          Alcatel streicht weitere 1.000 Stellen in Frankreich

          Der amerikanische französische Telekomausrüster Alcatel-Lucent will in Frankreich weitere 1.000 Stellen streichen. Die Arbeitsplätze sollen im laufenden sowie im kommenden Jahr abgebaut werden, sagte ein Gewerkschaftsvertreter am Donnerstag zu Dow Jones Newswires. Dem Informanten zufolge würden die Stellenstreichungen in verschiedenen Bereichen durchgeführt, insbesondere in der Verwaltung und im Verkauf. Die Ankündigung weiterer Stellenstreichungen könnte folgen, sagte die mit der Angelegenheit vertraute Person. Alcatel-Lucent wollte den Bericht nicht kommentieren. In den vergangenen beiden Jahren hat der in Paris ansässige Konzern die Zahl der Stellen bereits deutlich reduziert. So gab Alcatel-Lucent im Juni bekannt, dass es 1.000 Stellen an Hewlett-Packard auslagern werde. Dies solle dabei helfen, das Einsparziel von 750 Millionen Euro bis Ende des laufenden Jahres zu erreichen. (Dow Jones Newswires)

          Chevron kann vom Ölpreis nicht profitieren

          Der gestiegenen Ölpreis hat im zweiten Quartal zu keinem spürbaren Gewinnanstieg beim amerikanische Ölkonzern Chevron geführt. Niedrigere Gewinne der Raffinerien sowie negative Wechselkurseffekte aufgrund des gesunkenen Dollars hätten den Ölpreisanstieg größtenteils aufgewogen, teilte die Chevron Corp am Donnerstag in einem Zwischenbericht zum Geschäftsverlauf im zweiten Quartal mit. Da die Ölpreise gestiegen sind, die Nachfrage nach Benzin und Diesel jedoch weiterhin niedrig ist, habe der Ölkonzern „deutlich geringere“ Erträge im Raffineriegeschäft als im ersten Quartal erzielt. Chevrons Öl- und Gasförderung veränderte sich kaum und betrug 2,66 Millionen Barrel Öläquivalent (boe) pro Tag. Analysten erwarten jedoch, dass der Ölkonzern dank des Produktionsstarts bei mehreren neuen Feldern seine Förderung in diesem Jahr um 4 Prozent ausweiten kann. Der Ölkonzern habe im zweiten Quartal einen Durchschnittspreis von 48,79 Dollar je Barrel Öl erzielt, die es in seinen amerikanische Ölfeldern förderte. Das war ein Anstieg von 32 Prozent gegenüber dem Durchschnittspreis im ersten Quartal, jedoch ein Rückgang von 57 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Bei Öl aus ausländischen Feldern lag der erzielte Durchschnittspreis mit 53,82 Dollar je Barrel Öl im zweiten Quartal um 21 Prozent über dem Niveau des ersten Quartals, jedoch 56 Prozent unter dem Durchschnittspreis des Vorjahreszeitraums. Anders als beim Öl setzte sich der Preisverfall beim Erdgas im zweiten Quartal fort. In den Vereinigten Staaten habe Chevron durchschnittlich 3,26 Dollar je tausend Kubikfuß Erdgas erlöst. Das waren 21 Prozent weniger als im ersten Quartal und ein Minus von 67 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2008. Im Auslandsgeschäft sei der durchschnittliche Erdgaspreis gegenüber dem ersten Quartal um 14 Prozent auf 3,64 Dollar gesunken. Chevron erwartet, dass negative Wechselkurse im Quartalsergebnis mit 400 Millionen Dollar zu Buche schlagen werden. Daneben werde es wohl weitere Abschreibungen von rund 100 Millionen Dollar geben. 8Dow Jones Newswires)

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