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Medienschau : Deutsche Bank verdient wegen Konzernumbau deutlich weniger

  • Aktualisiert am

Aurubis rutscht operativ in die roten Zahlen, Qiagen verdient mehr, Renault steigert den Umsatz, Baidu den Gewinn. Sanofi und Genzyme sind sich einig, die UN warnt vor steigenden Rohstoffpreisen und Amerika blickt tiefer in europäische Bankdaten als gedacht.

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          Unternehmensnachrichten

          Deutsche Bank verdient wegen Konzernumbau deutlich weniger

          Die Deutsche Bank hat im vierten Quartal wegen des Konzernumbaus und der Übernahme der Postbank sowie der Privatbank Sal. Oppenheim deutlich verdient als im Vorjahr. Der Gewinn sei von 1,3 Milliarden Euro im Vorjahresquartal auf rund 600 Millionen Euro gesunken, teilte die größte deutsche Bank überraschend am Montag in Frankfurt mit. Vor Steuern sank der Gewinn von 756 Millionen Euro auf rund 700 Millionen Euro. Experten hatten mit einem deutlich höheren Gewinn im vierten Quartal gerechnet. Der Gewinnrückgang ist vor allem auf deutlich gestiegene Kosten zurückzuführen. (dpa-AFX)

          Aurubis rutscht im ersten Quartal operativ in die roten Zahlen

          Der Kupferkonzern Aurubis ist im ersten Geschäftsquartal in die roten Zahlen gerutscht. Das operative Ergebnis nach eigener Definition lag wegen Sondereffekten bei minus 21 Millionen Euro, teilte das Unternehmen überraschend am Montag in Hamburg mit. Das Vorsteuerergebnis betrug 135 Millionen Euro. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte das operative Ergebnis noch bei plus 47 Millionen Euro gelegen. (dpa-AFX)

          Qiagen verdient im vierten Quartal operativ mehr

          Das Biotechnologie-Unternehmen Qiagen hat im vierten Quartal bei einem leicht rückläufigen Umsatz operativ mehr verdient als im Vorjahr. Das operative Ergebnis kletterte um 18 Prozent auf 50,8 Millionen amerikanischen Dollar, wie das TecDax-Schwergewicht am Montag nach Börsenschluss in den Vereinigten Staaten mitteilte. Damit verfehlte Qiagen allerdings die Erwartungen der Analysten leicht. Diese hatten im Schnitt mit rund 52 Millionen Dollar gerechnet. (dpa-AFX)

          Renault steigerte 2010 Umsatz

          Der französische Autobauer Renault hat nach einem rabenschwarzen Jahr 2009 die Kurve gekriegt. Der bereits Ende vergangener Woche angekündigte Absatzrekord 2010 werde sich voraussichtlich in einem Umsatzplus von 15,6 Prozent niederschlagen, kündigte das Unternehmen am Montagabend an. In absoluten Zahlen entspreche dies einem Umsatz von 38,97 Milliarden Euro. Die endgültigen Zahlen würden jedoch erst am 10. Februar veröffentlicht. (dpa-AFX)

          Millionenstrafe für Oracle

          Der Softwarekonzern und SAP-Erzrivale Oracle muss für die Verfehlungen seines Zukaufs Sun Microsystems geradestehen. Das amerikanische Justizministerium sieht es als erwiesen an, dass der Computerhersteller Sun staatliche Stellen bei Neuanschaffungen hintergangen hat. Im Rahmen eines Vergleichs zahlt Oracle nun 46 Millionen Dollar (34 Millionen Euro) und zieht damit einen Schlussstrich unter einen seit Jahren laufenden Fall. (dpa-AFX)

          Baidu steigert Gewinn kräftig

          Der chinesische Internet-Dienstleister und Google-Rivale Baidu hat seinen Gewinn im vierten Quartal kräftig gesteigert. Eine starke Zunahme bei den Werbeausgaben der Kunden habe die Geschäfte angetrieben, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Überschuss stieg auf 175,9 Millionen Dollar von 62,7 Millionen Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Umsatz kletterte auf 371,3 Millionen Dollar von 184,7 Millionen Dollar. Beide Kennziffern lagen über den Erwartungen von Analysten. Der Kurs der an der Nasdaq notierten Baidu-Aktien sprang im nachbörslichen Handel um 7,5 Prozent auf 116,9 Dollar.

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