https://www.faz.net/-gv6-6ok30

Medienschau : Deutsche Bank streicht Stellen

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Arques stürzt tief in die VerlustzoneAutovermieter Sixt leidet unter RezessionAir France-KLM verzeichnet GewinneinbruchMicrosoft hat kein Interesse an Yahoo mehrFreenet streicht bei Debitel-Integration 1000 StellenNordex steigert Umsatz und GewinnGM schließt vorübergehend Fabrik in ThailandRegierung stimmt Alitalia-Übernahme zuDaimler baut 570 Stellen abIKB rechnet mit 400 Millionen Euro VerlustLBBW braucht offenbar frisches KapitalSicherheitskontrollen bei Boeing 737 angeordnetGeringe Chance auf Hilfen für AutokonzerneErzeugerpreise steigen stärker als erwartetIWF genehmigt Milliardenkredit für IslandFed denkt über weitere Zinssenkung nach

          11 Min.

          Unternehmen

          Deutsche Bank streicht 900 Stellen im Marktteam

          Die Deutsche Bank will nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa wegen der Finanzkrise in ihren Marktteams rund 900 Stellen streichen. Der Jobabbau erfolge überwiegend in London und New York, bestätigten Unternehmenskreise am Dienstag entsprechende Berichte. Ein Sprecher der Bank in New York wollte auf Anfrage keine Stellung nehmen.

          Die Kürzungen erfolgen in Abteilungen, die sich mit den riskanten Wertpapieren im Zentrum der Kreditkrise beschäftigen. Betroffen sind unter anderem der Eigenhandel und der Bereich für strukturierte Produkte. Sie zählen beide zur Sparte Global Markets mit insgesamt gut 7000 Beschäftigten, einem Teil des Investmentbankings.

          Weltweit haben Banken Schätzungen zufolge im Zuge der Krise bislang den Abbau von mehr als 200.000 Arbeitsplätzen angekündigt. Zuletzt gab erst am Dienstag die besonders schwer getroffene amerikanische Bank Citigroup die Streichung von weiteren mehr als 50.000 Jobs bekannt. (dpa)

          Arques stürzt tief in die Verlustzone

          Die Beteiligungsgesellschaft Arques ist im dritten Quartal tief in die Verlustzone gerutscht. Der Nettoverlust im fortzuführenden Geschäft habe sich auf gut 84 Millionen Euro belaufen, teilte der Starnberger Konzern am Donnerstag mit. Auch im Gesamtjahr drohen tiefrote Zahlen. Arques hatte zuletzt seine Ziele für dieses Jahr gesenkt und dies mit dem schwachen Konjunkturumfeld erklärt. Den Jahresumsatz sieht das Unternehmen nur noch bei über 5 Milliarden Euro statt bisher mehr als 6 Milliarden Euro. Operativ erwartet Arques einen Gewinn (Ebitda) von mindestens 100 Millionen Euro - die ursprüngliche Planung lag einmal bei 275 Millionen.

          Wegen der anhaltenden Probleme - im dritten Quartal musste vor allem auf die Beteiligung an dem Autozulieferer Eurostyle eine hohe Abschreibung vorgenommen werden - lässt Arques sein Kerngeschäft vorläufig ruhen. Im vierten Quartal seien keine wesentlichen Zu- oder Verkäufe von Firmen mehr zu erwarten, hieß es. Zuletzt hatten die Starnberger schon große Schwierigkeiten, attraktive Übernahmeziele beziehungsweise Käufer für die eigenen Beteiligungen zu finden. (Reuters)

          Autovermieter Sixt leidet unter Rezession

          Die Rezession in Deutschland wird den Autovermieter Sixt zum Jahresende ausbremsen. Steigende Finanzierungskosten und das insgesamt schwache Umfeld dürften auch im vierten Quartal den Gewinn dämpfen, teilte der Konzern am Donnerstag in Pullach bei München mit. Im dritten Quartal stieg der Umsatz zwar um 10 Prozent auf 409 Millionen Euro, der Vorsteuergewinn brach jedoch um ein Viertel auf 30 Millionen Euro ein. Hierin spiegeln sich höhere Zinsaufwendungen zur Finanzierung der vergrößerten Flotte sowie geringere Erträge aus der Bewertung von Zinssicherungsinstrumenten. (Reuters)

          Air France-KLM verzeichnet Gewinneinbruch

          Die Fluggesellschaft Air France-KLM kommt durch die derzeitige Krise nach eigenen Angaben mit höheren Betriebsgewinnen als die europäische Konkurrenz. Wegen der hohen Treibstoffpreise und der Marktabschwächung brach das Betriebsergebnis im zweiten Geschäftsquartal (bis 30. September) allerdings um 44 Prozent auf 405 Millionen Euro ein. Der Umsatz stieg um 3,2 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro. „Wir werden gestärkt aus dieser Krise hervorgehen“, erklärte der französische Luftfahrtkonzern am Donnerstag in Paris.

          Weitere Themen

          Geld her!

          FAZ Plus Artikel: Kapitalerhöhung für Lufthansa : Geld her!

          Der deutsche Staat will sich mit 20 Prozent an der angeschlagenen Lufthansa beteiligen. Die Kapitalerhöhung soll unter dem Ausschluss von Bezugsrechten für Altaktionäre stattfinden. Das wird ihre Anteile verwässern. Was passiert in diesem Fall eigentlich?

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.