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Medienschau : Deutsche Bank rechnet wieder mit Gewinn im zweiten Quartal

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Der Absatz von VW und Daimler in den Vereinigten Staaten steigt gegen den Trend, Microsoft klopft bei Medienkonzernen wegen einer erneuten Offerte für Yahoo an, Grenkeleasing steigert das Neugeschäft im 1. Halbjahr um 13,2 Prozent, Dresdner und Commerzbank planen weiter ein Gebot für die Postbank. Der Orderbuchumsatz auf Xetra und an der Chicago Mercantile Exchange CME ist im Juni gesunken, Starbucks schließt noch mehr Filialen als geplant und Chinas Wirtschaft fürchtet eine 'harte Landung' nach den Olympischen Spielen.

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          Unternehmen

          Deutsche Bank rechnet wieder mit Gewinn im zweiten Quartal

          Die Deutsche Bank will im zweiten Quartal in die Gewinnzone zurückkehren und sieht keinen Bedarf für eine Kapitalerhöhung. Auf Grundlage ihrer gegenwärtigen Erwartungen rechne die Bank damit, für das zweite Quartal 2008 einen Gewinn auszuweisen, teilte der Konzern am Mittwoch in Frankfurt mit.

          Die Kernkapitalquote der Bank werde dann bei rund neun Prozent liegen. Daher erwarte die Bank nicht, dass die Ertragslage Kapitalmaßnahmen erforderlich mache. Die Deutsche Bank war im ersten Quartal 2008 wegen der Belastungen aus der Finanzkrise erstmals seit Jahren in die roten Zahlen gerutscht. (dpa)

          Microsoft klopft bei Medienkonzernen für erneute Offerte für Yahoo an

          Der weltgrößte Softwarehersteller Microsoft will einem Pressebericht zufolge gemeinsam mit einem Medienunternehmen einen neuen Anlauf für die Übernahme von Yahoo! starten. Eine gemeinsame Übernahme mit Unternehmen wie Time Warner oder News Corp würde die Zerteilung von Yahoo nach sich ziehen, berichtet das „Wall Street Journal“ (Mittwoch) unter Berufung auf eingeweihte Kreise.

          Microsoft habe bereits Gespräche mit Time Warner und News Corp aufgenommen. Dabei würde sich Microsoft die Suchmaschinen von Yahoo sichern. Der Rest der Internetaktivitäten könne an das Partnerunternehmen gehen. (dpa-AFX)

          Ping An will Anteil an Fortis ausbauen

          Der chinesische Versicherer Ping An will seinen Anteil am Finanzkonzern Fortis laut einem Pressebericht ausbauen. Im Zuge der geplanten Kapitalerhöhung des belgisch-niederländischen Unternehmens wolle Ping An Aktien im Wert von 75 Millionen Euro kaufen, berichtet die chinesische Zeitung „Shanghai Securities News“ (Mittwoch) ohne Angabe von Quellen. Damit übernehme der chinesische Konzern fünf Prozent der angebotenen neuen Fortis-Aktien. Ping An hatte seinen Anteil an Fortis zuletzt auf 4,99 Prozent ausgebaut.
          Fortis hatte in der vergangenen Woche die Ausgabe von 150 Millionen neuen Aktien im Gesamtwert von 1,5 Milliarden Euro angekündigt. (dpa-AFX)

          Grenkeleasing steigert Neugeschäft im 1. Halbjahr um 13,2 Prozent

          Die Grenkeleasing AG hat getrieben von einem starken Geschäft im zweiten Quartal das Volumen des Neugeschäfts deutlich gesteigert. Wie das Unternehmen mit Sitz in Baden-Baden am Mittwoch mitteilte, kletterte das Volumen des Neugeschäfts in den ersten sechs Monaten 2008 um 13,2 Prozent auf 284,1 Millionen Euro. Im zweiten Quartal habe der Zuwachs bei 19 Prozent gelegen nach lediglich 7,2 Prozent im Auftaktquartal.

          Zudem bekräftigte das SDax-Unternehmen seine Prognose für 2008. Demnach rechnet Grenkeleasing weiterhin mit einem Neugeschäftswachstum von mehr als 10 Prozent. (Dow Jones)

          Dresdner und Commerzbank planen weiter Gebot für Postbank

          Die Allianz-Tochter Dresdner Bank und die Commerzbank wollen nach wie vor ein gemeinsames Gebot für die Postbank abgeben. Deshalb sähen sie sich bei der Prüfung ihres eigenen Zusammenschlusses unter Zeitdruck, berichtet die F.A.Z.

          „Die Dresdner Bank wird schneller verkauft sein als die Postbank“, heißt es der Zeitung zufolge in der Commerzbank. Dresdner und Commerzbank wollen bei ihren eigenen Fusionsplänen mehreren Medienberichten zufolge bis Ende Juli eine Entscheidung treffen. Der Zusammenschluss der beiden Großbanken wird vor allem von der Commerzbank vorangetrieben, die darin einen ersten Schritt für eine spätere Fusion auf europäischer Ebene sehe. Für die Allianz sei die Fusion der Dresdner mit der Commerzbank hingegen nur eine Option unter mehreren. (F.A.Z.)

          VW- und Daimler-Absatz in den Vereinigten Staaten steigen gegen den Trend

          Volkswagen und Daimler haben sich im Juni gegen den Trend eines Absatzrückgangs auf dem amerikanischen Markt gestemmt. Während BMW, Porsche und die großen amerikanischen Firmen deutlich verloren, steigerte Volkswagen seine Verkaufszahlen um 0,3 Prozent auf 23.208 Fahrzeuge. Wie der Wolfsburger Autobauer am Dienstag mitteilte, waren das die höchsten Werte seit August 2006. Das Unternehmen machte dafür auch den Erfolg des Passat Kombi verantwortlich, von dem 26 Prozent mehr verkauft wurden.

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