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Medienschau : Deutsche Bank: Kapitalerhöhung über 2 Milliarden Euro

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

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          8 Min.

          Unternehmen

          Deutsche Bank beschließt Kapitalerhöhung über 2 Milliarden Euro

          Die Deutsche Bank AG hat die erwartete Kapitalerhöhung beschlossen. Der Bruttoemissionserlös solle bei rund 2 Milliarden Euro liegen, teilte die in Frankfurt ansässige Bank am Montag mit. Die Kapitalerhöhung dient nach Angaben der im Dax notierten Bank der Finanzierung des Erwerbs einer Minderheitsbeteiligung an der Deutschen Postbank AG und zur Aufrechterhaltung der starken Eigenkapitalausstattung. (Dow Jones Newswires)

          Goldman Sachs und Morgan Stanley - normale Geschäftsbanken

          Historischer Wandel an der Wall Street: Unter dem Druck der Kreditkrise geben die zwei letzten verbliebenen amerikanische Investmentbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley ihren rechtlichen Sonderstatus auf und werden zu gewöhnlichen Geschäftsbanken. Das gab die amerikanische Notenbank Federal Reserve am Sonntagabend (Ortszeit) in New York bekannt. Die beiden Banken erhalten überdies in der Übergangsphase zusätzliche Notenbankkredite. Dies verschafft ihnen angesichts der Turbulenzen an den Finanzmärkten etwas Luft. Die Finanzkrise beendet damit die Geschichte der großen unabhängigen Investmentbanken der Wall Street in ihrer bisherigen Form. Zu Jahresbeginn gab es noch fünf von ihnen. Investmentbanken sind Spezialisten für lukrative Wertpapiergeschäfte aller Art sowie für Fusionen und Übernahmen von Firmen. Unter hohen Risiken erzielten sie oft enorme Gewinne, mit der Kreditkrise stürzten sie in große Schwierigkeiten, die meisten erlitten Milliardenverluste. Der bisherige Branchenführer Goldman Sachs und die Nummer zwei Morgan Stanley unterliegen künftig den Kontrollen, Regeln und Kapitalanforderungen, die auch für andere Banken gelten. Bisher genossen sie weitgehende Freiheiten und konnten größere Risiken eingehen, weil sie keine Geschäfte für Jedermann wie etwa Girokonten anbieten. (dpa-AFX)

          GM nimmt Milliarden-Kreditlinie in Anspruch

          Der amerikanische Automobilhersteller General Motors (GM) nimmt die restlichen 3,5 Milliarden Dollar einer Kreditlinie in Anspruch, die insgesamt 4,5 Milliarden Dollar umfasst. Mit dem Schritt sichere sich der Konzern Liquidität in Zeiten schwieriger Kapitalmärkte, teilte GM am späten Freitag mit. Beobachter befürchten, der Schritt könne die Sorge um die Barmittelausstattung des Konzerns nun vergrößern. Der Automobilhersteller hatte sich in den vergangenen Monaten um weitere Barmittel bemüht, erhielt an Wall Street jedoch wenig Unterstützung. Die Kreditlinie von 4,5 Milliarden Dollar besteht seit Juli 2006. Ein Bankenkonsortium hatte die Fazilität bereitgestellt, um GM mit Arbeitskapital auszustatten. Der Konzern will die nun in Anspruch genommenen Mittel dafür nutzen, im Oktober fällig werdende Verbindlichkeiten von 750 Millionen Dollar zurückzuzahlen. Außerdem will GM die Restrukturierung seiner früheren Autoteile-Tochter Delphi mit 1,2 Milliarden Dollar unterstützen. Für GM ist das Nutzen der Kreditlinie ein unüblicher Schritt. Noch im Juni hatte GM verlautet, bei den damals nicht genutzten 7 Milliarden Dollar an Kreditlinien „das Pulver trocken halten“ zu wollen. (Dow Jones Newswires)

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