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Medienschau : Deutsche Bank erwartet einen Gewinn von 1,4 Milliarden Euro

  • Aktualisiert am

IVG: Kapitalerhöhung, Yahoo: Schwacher Umsatz- Gewinn überrascht nur dank Sonderfaktoren, Krise drückt Puma- und PPR-Umsatz, Peugeot Citroen verbucht Umsatzrückgang, Iberdrola hält Ergebnis stabil, Cadbury überrascht, STMicro erneut mit Verlust, AT&S mit Gewinn, SanDisk mit Gewinn, Sun Microsystems baut weltweit 3.000 Stellen ab, Toyota: teurer Rückruf, amerikanische Rohölbestände gestiegen, USA: Book-to-Bill-Ratio für Chipausrüster steigt auf 1,17, Madoff-Skandal: KPMG und Großbanken verklagt

          9 Min.

          Unternehmen

          Deutsche Bank erwartet Quartalsgewinn von 1,4 Milliarden Euro

          Die Deutsche Bank erwartet für das dritte Quartal 2009 ein Konzernergebnis vor Steuern in der Größenordnung von 1,3 Milliarden Euro. Des Weiteren erwartet die Deutsche Bank Steuererträge im Quartal, insbesondere aus steuerfreien Erträgen sowie dem erfolgreichen Abschluss von mehreren Steuerprüfungen früherer Jahre. Auf dieser Grundlage geht die Bank derzeit von einem Gewinn nach Steuern von circa 1,4 Milliarden Euro aus. Die Tier-1-Kapitalquote der Bank dürfte sich zum Ende des dritten Quartals auf circa 11,7 Prozent belaufen haben. Es wird erwartet, dass alle Geschäftsbereiche positive Ergebnisse ausweisen werden. Die Zahlen sind vorläufig und können Änderungen unterliegen. Die Pressemitteilung sowie der Zwischenbericht zum dritten Quartal 2009 werden wie geplant am 29. Oktober 2009 veröffentlicht werden. (Ad-hoc)

          IVG: Kapitalerhöhung von bis zu 10.000.000 Aktien

          Der Vorstand der IVG Immobilien AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre durch eine teilweise Ausnutzung des genehmigten Kapitals um bis zu 10.000.000,00 Euro durch Ausgabe von bis zu 10.000.000 neuen Stückaktien gegen Bareinlage zu erhöhen. Die neuen Aktien sollen prospektfrei zum Handel im Regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse sowie zum Teilbereich des Regulierten Marktes mit weiteren Zulassungsfolgepflichten (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse sowie an den Wertpapierbörsen Berlin, Düsseldorf und München zugelassen werden und sind ab dem 01. Januar 2009 dividendenberechtigt. Die neuen Aktien sollen im Wege eines beschleunigten Platzierungsverfahrens (Accelerated Bookbuilding) qualifizierten Anlegern innerhalb und außerhalb Deutschlands zum Erwerb angeboten werden. Der Emissionserlös soll der Finanzierung des weiteren Wachstums der Gesellschaft durch ausgewählte, bereits identifizierte Immobilieninvestitionen dienen. Joint Lead Manager und Joint Bookrunner der Transaktion sind die Commerzbank und UniCredit Group. (Ad-hoc)

          Yahoo: Schwacher Umsatz- Gewinn überrascht nur dank Sonderfaktoren

          Der amerikanische Internetkonzern Yahoo hat seinen Gewinn dank Kosteneinsparungen und dem Verkauf von Geschäftsteilen im abgelaufenen Quartal mehr als verdreifacht. Der Umsatz war im dritten Quartal nach Angaben vom Dienstag zwar weiterhin leicht rückläufig, übertraf die Erwartungen der Analysten jedoch etwas. Finanzchef Tim Morse sagte der Nachrichtenagentur Reuters, es gebe eindeutig Anzeichen für eine Stabilisierung der Märkte. Die wichtigsten Anzeigenkunden des Konzerns begännen wieder Geld auszugeben. Yahoo-Aktien legten nachbörslich fünf Prozent zu. Der Internetkonzern verdiente netto 187,8 Millionen Dollar nach 54,3 Millionen Dollar vor Jahresfrist. Je Aktie waren dies 13 Cent, Analysten hatten lediglich mit sieben Cent gerechnet. Nach Angaben des Konzerns trug der Verkauf der Beteiligung an der chinesischen Onlinehandelsplattform Alibaba vier Cent zum Ergebnis bei. Der bereinigte Umsatz sank auf 1,13 Milliarden Dollar von 1,33 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum, wie der Google-Konkurrent am Dienstag nach amerikanischen Börsenschluss weiter mitteilte. Für das laufende vierte Quartal erwartet Yahoo einen bereinigten Umsatz zwischen 1,17 und 1,26 Milliarden Dollar. Yahoo hat erhebliche Umstrukturierungen vorgenommen, seitdem Carol Bartz im Januar das Ruder bei dem Internetkonzern übernommen hat. Im April kündigte das Unternehmen an, die Zahl seiner Mitarbeiter um fünf Prozent zu verringern. Zudem trennte sich der Konzern von hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Geschäftsteilen. Ende Juli kündigten Microsoft und Yahoo im Kampf gegen die Übermacht von Google eine weitreichende Kooperation bei der Internetsuche an. Das Vorhaben wird derzeit von den EU- und amerikanische Wettbewerbsbehörden geprüft. (Reuters)

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