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Medienschau : Deutsche Autokonzerne legen in Europa zu

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

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          Unternehmen

          Deutsche Autokonzerne bauen Marktanteile in Europa aus

          Die deutschen Autohersteller haben im April ihre Marktanteile in Europa ausgebaut. Allein beim Marktführer Volkswagen sei der Marktanteil der Gruppe gegenüber dem Vorjahresmonat von 20,3 auf 20,7 Prozent gestiegen, teilte der europäische Herstellerverband ACEA am Freitag in Brüssel mit. Mit 293.567 Fahrzeugen verzeichnete VW 11,4 Prozent mehr Neuzulassungen als ein Jahr zuvor. Dabei legten alle wichtigen Konzernmarken zu, am schwächsten Audi mit 9,3 Prozent Plus.

          Daimler erhöhte seinen Marktanteil von 5,2 auf 5,6 Prozent. Dabei profitierte Daimler weiter von der starken Nachfrage nach dem vor einem Jahr erneuerten Zweisitzer Smart, dessen Zulassungszahl um 45 Prozent auf 10.350 Kleinwagen stieg. Mercedes-Benz legte um 14,4 Prozent auf 69.310 Neuzulassungen zu. BMW weitete den Marktanteil von 5,0 auf 5,7 Prozent aus. Anders als in der Vormonaten legte dabei die Marke BMW etwas stärker zu als der Mini.

          Beim französischen Konkurrenten PSA Peugeot Citroën als Nummer zwei auf dem europäischen Markt ging der Marktanteil trotz gestiegener Verkaufszahlen von 13,2 auf 12,9 Prozent zurück.. Auch Renault, Fiat, General Motors (GM) und Ford wuchsen langsamer als der Gesamtmarkt. Bei Toyota ging die Zulassungszahl in Europa gegen den Trend sogar um 1,7 Prozent zurück.

          Insgesamt wuchs der europäische Pkw-Markt im April um 9,6 Prozent auf 1,42 Millionen Neuzulassungen. (dpa-AFX)

          Düsterer Ausblick für British Airways

          Die Fluglinie British Airways hat das Geschäftsjahr 2007/08 (31. März) dank eines guten vierten Quartals mit höherem Umsatz und höheren Ergebnissen als im Vorjahr abgeschlossen. Das Londoner Unternehmen will die Aktionäre an der Entwicklung beteiligen und zudem ersten Mal seit 2001 wieder eine Dividende zahlen.

          Mit Blick auf die deutlich gestiegenen Ölpreise warnte die Airline am Freitag zugleich vor einem besonders schwierigen ersten Quartal. Die Unsicherheiten wegen der wirtschaftlichen Entwicklung stellten den Konzern auch im Gesamtjahr vor Herausforderungen. (Dow Jones)

          Investoren wollen Yahoo zum Verkauf zwingen

          Der Internet-Konzern Yahoo kommt nach seinem Nein zur Milliardenübernahme durch Microsoft immer mehr unter Druck. Neben dem streitbaren amerikanischen Milliardär Carl Icahn ist auch ein Hedge-Fonds bei Yahoo eingestiegen und unterstützt den Machtkampf gegen die Konzernspitze. Die aggressiven Investoren wollen das Unternehmen zum Verkauf an Microsoft zwingen.

          Yahoo wies unterdessen die Kritik Icahns scharf zurück. Seine Vorwürfe spiegelten ein grundlegend falsches Verständnis der Fakten wider, schrieb Verwaltungsratschef Roy Bostock am Donnerstagabend in einem offenen Brief an den amerikanischen Milliardär.

          Icahns am selben Tag angekündigter Plan zur Neubesetzung des Verwaltungsrates mit eigenen „handverlesenen Kandidaten“ sei nicht im Interesse der Yahoo-Aktionäre, hieß es in dem Schreiben. Yahoo sei weiter zur Prüfung eines höheren Angebots auch von Microsoft bereit. „Aber derzeit liegt keine Kaufofferte auf dem Tisch“, schrieb Bostock. Die Übernahme war vor knapp zwei Wochen im Streit um den Preis spektakulär geplatzt. Microsoft zog seine zuletzt auf 47,5 Milliarden Dollar (31 Milliarden Euro) erhöhte Offerte zurück.

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