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Medienschau : Deutsche Autobranche will auch Staatsgeld

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

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          10 Min.

          Unternehmen

          Autopräsident Wissmann warnt vor Wettbewerbsverzerrung

          Die deutsche Automobilindustrie hat angesichts der Milliarden-Staatshilfen für die amerikanischen Autobauer vor einer Wettbewerbsverzerrung gewarnt und ebenfalls staatliche Unterstützung gefordert. „Wichtig ist für uns, dass alle, die in Amerika produzieren, also nicht nur amerikanische Unternehmen, im Rahmen des Programms gleich behandelt werden“, sagte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, der „Berliner Zeitung“ (Donnerstag).

          Deutsche Unternehmen wie Daimler oder BMW, die Standorte in den Vereinigten Staaten haben, seien ebenso von der Krise betroffen und müssten ebenso von den Hilfen profitieren. Zugleich forderte Wissmann Milliarden-Hilfen von der EU für die Entwicklung umweltfreundlicher Modelle. Konkret gehe es um 20 bis 40 Milliarden Euro in Form zinsgünstiger Kredite, die in die Entwicklung umweltfreundlicher Antriebe fließen sollen. 2007 unterstützte die EU die Autoindustrie mit zinsgünstigen Krediten von 7,2 Milliarden Euro. (dpa-AFX)

          Repräsentantenhaus genehmigt Auto-Hilfen

          Das amerikanische Repräsentantenhaus hat am Mittwoch dem Hilfspaket für die amerikanischen Autobauer zugestimmt. Der Gesetzentwurf geht nun an den Senat, wo die Aussichten für eine Zustimmung unklar sind. Es ist offen, wann dort abgestimmt wird.

          Das von den Demokraten dominierte Repräsentantenhaus stimmte am Mittwochabend mit 237 zu 170 Stimmen für das Paket über Notkredite von 14 Milliarden Dollar. Im Senat müssen die Demokraten mehrere Republikaner auf ihre Seite ziehen. Republikanische Abgeordnete hatten am Mittwoch einen eigenen Vorschlag zur Lösung der Probleme bei der Opel-Mutter General Motors, Ford und Chrysler angekündigt. Er stützt sich statt auf eine Finanzspritze aus Steuergeldern auf private Investoren.

          Der demokratische Vorschlag sieht neben Übergangskrediten und einer Pflicht zur Restrukturierung eine staatliche Aufsicht vor. Im Entwurf der Demokraten hatte es geheißen, die Hilfen sollten 355.000 Arbeitsplätze bei den Autobauern und weitere 4,5 Millionen Stellen bei Zulieferern sichern. (Reuters)

          Abschwung belastet Fraport

          Der Flughafenbetreiber Fraport bekommt den weltweiten wirtschaftlichen Abschwung immer mehr zu spüren. Im November sind die Passagierzahlen und Frachraten deutlich stärker gesunken als noch im Oktober. Am größten Konzernflughafen in Frankfurt ging die Zahl der Passagiere um 7 Prozent auf 3,9 Millionen Passagiere zurück, wie das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Dies war der sechste Monat mit einem Minus in Folge. Konzernweit sank die Zahl der Fluggäste um 4,7 Prozent auf 5,269 Millionen. Zur Gesamtjahresprognose machte das Unternehmen keine Angaben und war auf Anfrage nicht zu erreichen. Im Oktober lag das Minus in Frankfurt noch bei 4,9 und konzernweit bei 1,2 Prozent. (dpa-AFX)

          „SZ“: Siemens vor Einigung mit SEC

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