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Medienschau : Dell enttäuscht hohe Erwartungen

  • Aktualisiert am

Zunehmender Verlust bei British Airways, Abbott kauft für 3,7 Milliarden Dollar indisches Pharmageschäft, Boeing macht in Optimismus, verkauft Vodafone ägyptische Anteile? Toyota steigt bei Tesla ein, Kontron - Zukauf in den Vereinigten Staaten, Böwe Systec insolvent, amerikanischer Senat billigt Finanzmarktreform, Spaniens Kabinett beschließt Sparmaßnahmen - Regierung senkt Wachstumsprognose, Book-to-Bill-Ratio für Chipausrüster fällt, Bank of Japan lässt Leitzins wie erwartet unverändert, Deutschland: Leichtes Wachstum bestätigt, Japans Finanzminister will exzessive Yen-Aufwertung verhindern

          8 Min.

          Unternehmen

          Zunehmender Verlust bei British Airways

          Der Nettoverlust von British Airways stieg in den zwölf Monaten bis zum 31. März 2010 von 358 auf 425 Millionen Pfund. Das Unternehmensmanagement sieht sich nicht in der Lage, die Ausschüttung einer Dividende vorzuschlagen. (Bloomberg)

          Abbott kauft für 3,7 Milliarden Dollar indisches Pharmageschäft

          Der amerikanische Pharmariese Abbott Laboratories will für gut 3,7 Milliarden Dollar die Pharmasparte des indischen Konzerns Piramal Healthcare übernehmen. Über die Vorauszahlung von 2,12 Milliarden Dollar hinaus gingen ab 2011 jährlich 400 Millionen Dollar an das Unternehmen in Mumbai, teilte der bei Chicago ansässige Konzern am Freitag mit. Die Übernahme werde aus Barreserven finanziert und wirke sich nicht auf die Gewinnprognose für 2010 aus. Auf dem Wachstumsmarkt Indien werde Abbott zusammen mit dem Piramal-Geschäft bis 2020 einen Umsatz von mehr als 2,5 Milliarden Dollar erreichen. Auch Sanofi-Aventis aus Frankreich, Pfizer aus den Vereinigten Staaten und GlaxoSmithKline hatten mit Piramal über eine Übernahme verhandelt. (Reuters)

          Dell steigert Gewinn und Umsatz - enttäuscht hohe Erwartungen

          Der weltweit drittgrößte Computerhersteller Dell hat im ersten Quartal seinen Gewinn und Umsatz gesteigert. Der Überschuss sei auf 441 Millionen Dollar von 290 Millionen Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum geklettert, teilte der Konzern am Donnerstag nach Börsenschluss in New York mit. Ohne Sonderposten betrug das Ergebnis je Aktie 30 Cent. Experten hatten lediglich mit 27 Cent gerechnet. Der Umsatz erhöhte sich um 21 Prozent auf 14,87 Milliarden Dollar und übertraf damit ebenfalls die Analystenerwartungen von 14,27 Milliarden Dollar. Dell warnte jedoch vor zu großen Schwankungen der globalen Währungen und einem Mangel an Bauelementen. Die Aktie des PC-Herstellers gab im nachbörslichen Handel auf 13,60 Dollar von 14,32 Dollar nach. Der weltgrößte Technologiekonzern und Dell-Konkurrent Hewlett-Packard (HP) hatte am Dienstag ebenfalls ein überraschend gutes Quartalsergebnis vorgelegt. Unter dem Strich verdiente HP im zweiten Vierteljahr 2,2 Milliarden Dollar - ein Plus von gut 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit zahlte sich für Hewlett-Packard die breite Aufstellung in der Konjunkturerholung kräftig aus. (Reuters)

          Boeing macht in Optimismus

          Boeing setzt angesichts der Erholung im Luftverkehr und geringerer Rüstungsausgaben in den Vereinigten Staaten auf seinen Dreamliner 787. Das Riesenflugzeug und andere Flugzeugreihen verhießen für die Zukunft Gutes, sagte Vorstandschef Jim McNerney am Donnerstag auf einem im Internet übertragenen Investorentreffen. Das Großflugzeug werde die Gewinnmargen in der Zivil-Flugzeugsparte zwar anfangs belasten, langfristig aber für Wachstum sorgen. Das Geschäftsumfeld verbessere sich, stabil sei es allerdings noch nicht, sagte der Manager weiter. Zugleich kündigte er an, in Übersee nach Expansionsmöglichkeiten im Rüstungsgeschäft Ausschau zu halten und den Ausbau der Service-Sparte verstärkt anzugehen. Boeing ist den Angaben nach weiterhin im Plan, den ersten Dreamliner noch in diesem Jahr auszuliefern. McNerney zufolge machen die Bestellungen für den Flieger 40 Prozent des Auftragsbestands in der zivilen Luftfahrtsparte aus. Der Airbus-Rivale will die Produktion der 787 bis Ende 2013 auf zehn pro Monat steigern. Wegen technischer Probleme musste Boeing den Termin für die Erstauslieferung mehrfach verschieben. Boeing stehe in naher Zukunft nichts im Weg, sagte der CK Cooper & Co-Analyst Alex Hamilton. Der Konzern befände sich am Beginn eines mehrjährigen Aufschwungs. Der Branchenzweite hatte diese Woche angekündigt, die Produktion der Typreihe 737 wegen einer anhaltend starken Nachfrage hochzufahren. Auch von der 777 will Boeing mehr herstellen. Boeing bekräftigte am Donnerstag zugleich seine im April nach unten korrigierte Jahresprognose und rechnet weiterhin mit einem Gewinn zwischen 3,50 Dollar und 3,80 Dollar je Aktie. An der New Yorker Börse gaben die Boeing-Titel wie der gesamte Markt mehr als drei Prozent ab. (Reuters)

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