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Medienschau : Dax-Unternehmen wollen 2008 mehr investieren

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Dax-Unternehmen wollen 2008 mehr investieren, Energiebranche verspricht Investitionen, Deutsche Börse meldet Rekord-Handelsvolumen für Xetra, Münchener Rück reduziert Aktienquote - Skeptisch für Aktienmärkte, IBM und SAP entwickeln gemeinsame Software Lotussphere, DWS wird Vorstand der Hypo Real Estate wohl Entlastung verweigern, Hück zum Vorsitzenden des Betriebsrates der Porsche, Automobil Holding gewählt , Postbank rechnet für 2007 mit mehr als 1 Milliarde Euro Vorsteuergewinn, Neumann will grundlegend neues Tarifsystem bei Volkswagen, Mercedes ruft in Vereinigten Staaten 9.000 Diesel-Pkw zurück, Brasilianische TAM kauft 46 Airbus-Maschinen, Ahold verhandelt über Verkauf von Schuitema an CVC Capital Partners, 20.000 Menschen zu Kundgebung für Erhalt von Nokia-Werk erwartet, Börsenexperte: Talfahrt an weltweiten Börsen ist „Bereinigung“, Experte sieht deutsche Wirtschaft vor „Konjunkturdelle“, DIHK: Trotz Börsen-Crash kein Abschwung in Deutschland zu erwarten, Juncker - Euro-Raum braucht kein Konjunkturprogramm Investment-Guru Rogers erwartet noch zehn Jahre Rohstoffboom

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          Unternehmensmeldungen

          Dax-Unternehmen wollen 2008 mehr investieren

          Trotz der weltweiten Angst vor einer Rezession wollen 2008 viele der 30 im Dax notierten Unternehmen einer Umfrage zufolge mehr Geld investieren und Mitarbeiter einstellen als im Vorjahr. Wie das „Handelsblatt“ in einer Vorabmeldung berichtete, will ein Drittel der Konzerne die Investitionen gegenüber 2007 erhöhen und ein weiteres Drittel mindestens gleich hoch halten. Auf die bevorstehenden Jahresabschlüsse, in denen die Konzerne ihre Prognosen präsentieren, verwiesen sieben weitere Firmen und äußerten sich nicht konkret dazu, wie das Blatt schrieb. Nur ein Konzern plant demnach niedrigere Ausgaben. Rekordgewinne und die höheren Investitionen schlagen sich in der Beschäftigung nieder: Die Hälfte der Unternehmen sucht mehr Arbeitskräfte als vor einem Jahr, die übrigen zumindest gleich viel. Dennoch werden der Umfrage zufolge die Konzerne in der Summe am Jahresende weniger Mitarbeiter in Deutschland beschäftigen als im Januar. Denn in wenigen Konzernen wie Deutsche Telekom, den Automobilfirmen und dem Versicherungsriesen Allianz fielen viele Stellen weg. (AP)

          Energiebranche verspricht Investitionen

          Die Energiebranche ist trotz schwieriger Rahmenbedingungen entschlossen, in neue Kraftwerke zu investieren. Der Präsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Michael G. Feist, wies im Gespräch mit dem „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe) auf eine Reihe von Projekten hin. Die Energiebranche erlebe derzeit „einen regelrechten Bauboom“, sagte Feist. Allein zwischen 2001 und 2007 seien insgesamt 47 größere Kraftwerksanlagen mit einer Leistung von insgesamt etwa 8.400 Megawatt neu gebaut worden. „Derzeit befinden sich 20 größere Anlagen mit einer Leistung von rund 9.000 Megawatt im Bau. Das ist so viel wie lange nicht mehr.“ Nach Angaben des BDEW-Präsidenten sind die treibenden Kräfte des Baubooms nicht mehr allein die vier großen Energiekonzerne. „Im vergangenen Jahr sind sechs der sieben neuen, größeren Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 2.384 Megawatt von kleineren Anbietern oder Newcomern gebaut worden“, sagte Feist. Bei den 20 Kraftwerken, die derzeit gebaut werden, gingen weitere sechs Anlagen auf das Konto kleinerer oder neuer Anbieter. (dpa-AFX)

          Deutsche Börse meldet Rekord-Handelsvolumen für Xetra

          Die Deutsche Börse hat am Montag in ihrem elektronischen Handelssystem Xetra ein Rekordvolumen verzeichnet. Insgesamt seien rund 1,8 Millionen Handelsgeschäfte bewältigt worden, teilte das Unternehmen am Abend in Frankfurt mit. Der bisherige Rekord habe bei 1,4 Millionen Transaktionen am 17. August vergangenen Jahres gelegen. Das seit November 1997 bestehende Xetra ist das elektronische Handelssystem der Deutsche Börse AG für den Kassamarkt. Es ist täglich von 9 bis 17.30 Uhr eingeschaltet und wickelt den Großteil des gesamten deutschen Aktienhandels ab. Der Zentralrechner steht in Frankfurt. (dpa-AFX)

          Münchener Rück reduziert Aktienquote - Skeptisch für Aktienmärkte

          Angesichts der internationalen Finanzkrise hat die Münchener Rück den Aktienbestand reduziert. „Wir haben uns auf dieses Szenario schon rechtzeitig eingestellt“, sagte Finanzvorstand Jörg Schneider der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstagausgabe). „Zurzeit beträgt der Aktienbestand in unserem Portfolio kaum mehr als zehn Prozent. Zum Vergleich: Vor einigen Jahren waren es mehr als 30 Prozent.“ Schneider verwaltet für den Dax-Konzern Aktien, Anleihen und andere Anlagen im Wert von 180 Milliarden Euro. (dpa-AFX)

          IBM und SAP entwickeln gemeinsame Software Lotussphere

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