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Medienschau : Continental plant Kapitalerhöhung

  • Aktualisiert am

Enel steigert Gewinn, Anglo American verdient mehr als erwartet, Eni: deutlicher Gewinnrückgang, Total verdient deutlich weniger, Walt Disney: kräftiger Gewinnrückgang, Air France-KLM tiefrote Zahlen, PPR-Gewinn fällt weniger stark als befürchtet, Mizuho mit Verlust, Puma mit robustem Umsatz, Wirecard steigert Ergebnis, L'Oréal spürt die Krise, Deutscher Großhandelsumsatz fällt im 2. Quartal, Verbraucherpreise in Japan fallen im Rekordtempo, Japans Arbeitslosigkeit auf 6-Jahres-Hoch, amerikanischer „Abwrackwahn“, Obama - Wirtschaft schrumpft weiter

          10 Min.

          Unternehmen

          Continental plant Kapitalerhöhung

          Der hoch verschuldete Autozulieferer Continental will sich mit einer milliardenschweren Kapitalerhöhung Luft verschaffen. Der Aufsichtsrat des Unternehmens habe dem Vorschlag des Vorstands zugestimmt, eine Kapitalerhöhung von bis zu 1,5 Milliarden Euro vorzubereiten, teilte das Unternehmen in der Nacht zum Freitag in Hannover mit. „Mit diesem Beschluss wollen Aufsichtsrat und Vorstand den stabilen Finanzrahmen der Continental mittel- und langfristig absichern.“ Parallel strebt das Unternehmen den Angaben zufolge vor dem Hintergrund der im August 2010 fälligen Rückzahlung einer Kredittranche im Volumen von 3,5 Milliarden Euro Refinanzierungsverhandlungen mit den kreditgebenden Banken an. (AFP)

          Enel steigert Gewinn deutlich

          Der italienische Versorger Enel hat im ersten Halbjahr den operativen Gewinn stärker gesteigert als von Experten erwartet. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei um 8,4 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro geklettert, teilte das Unternehmen am Freitag in Rom mit. Experten hatten im Durchschnitt mit einem Ergebnis von 7,7 Milliarden Euro gerechnet. Der Überschuss stieg um 28,7 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. Zugleich kletterten nach der Übernahme von weiteren 25 Prozent am spanischen Versorger Endesa die Nettoschulden von 50 Milliarden Euro Ende 2008 auf 55,8 Milliarden Euro Ende Juni. (dpa-AFX)

          Anglo American verdient mehr als erwartet

          Der Bergbau- und Minenkonzern Anglo American hat im ersten Halbjahr zwar einen 30-prozentigen Nettogewinneinbruch verzeichnet, mit der Kennzahl aber die Prognosen der Analysten um mehr als das Dreifache übertroffen. Das britisch-australische Unternehmen befinde sich auf einem guten Weg, die für 2009 angepeilten Kostensenkungen von mehr als 1 Milliarden Euro zu realisieren, hieß es am Freitag in einer Mitteilung. Anglo American erzielte im Berichtszeitraum einen Nettogewinn nach Anteilen Dritter von 2,97 (4,28) Milliarden Dollar. Der Analystenkonsens hatte lediglich auf 859 Millionen Dollar gelautet. Ein ähnliches Bild ergab sich für den Umsatz, der auf 11,13 Milliarden Dollar nach zuvor 17,92 Milliarden Dollar fiel. Analysten hatten an dieser Stelle mit lediglich 10,38 Milliarden Euro gerechnet. (Dow Jones Newswires)

          Eni: Deutlicher Gewinnrückgang

          Bei Eni, Italiens größtem Ölunternehmen, ider Gewinn im zweiten Quartal im Vergleich mit der Vorjahresperiode um 75,8 Prozent auf 830 Millionen Euro gefallen. Das ist etwas weniger als erwartet. Der Casflow betrug 2,18 Milliarden Euro. Die Zwischendividende soll auf 50 Cent je Aktie gekürzt werden. (Unternehmen)

          Total verdient deutlich weniger

          Der französische Ölkonzern Total hat im zweiten Quartal deutlich weniger verdient. Wie in der gesamten Branche führten auch bei der TOTAL der im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedrigere Ölpreis sowie die schwächere Nachfrage zu einem kräftigen Gewinnrückgang. Der um Sondereffekte und die Beteiligung am Pharmakonzern Sanofi bereinigte Gewinn sank im zweiten Quartal um 54 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro, wie der Konzern am Freitag in Paris mitteilte. Erwartet hatten Analysten 1,66 Milliarden Euro. Den Aktionären soll eine Dividende von 1,14 Euro je Aktie gezahlt werden. (dpa-AFX)

          Walt Disney: kräftiger Gewinnrückgang

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