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Medienschau : Computerbauer Dell mit Gewinneinbruch

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Der Computerbauer Dell Computer leidet massiv unter dem globalen Einbruch des PC-Marktes. Eine Fusion von Karstadt und Kaufhof würde 5000 Vollzeitjobs kosten. Die Bundesregierung unternimmt am Freitag einen neuen Anlauf zur Rettung von Opel.

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          Unternehmen

          Computerbauer Dell mit Gewinneinbruch

          Der weltweit zweitgrößte Computerbauer Dell Computer leidet massiv unter dem globalen Einbruch des PC-Marktes. Der Gewinn des amerikanischen Konzerns stürzte im vergangenen Geschäftsquartal um 63 Prozent auf 290 Millionen Dollar (209 Millionen Euro) ab. Dabei belasteten Dell auch hohe Einmalkosten für den Konzernumbau. Der Umsatz fiel um 23 Prozent auf 12,3 Milliarden Dollar, wie Dell am Donnerstag nach amerikanischen Börsenschluss am Sitz im texanischen Round Rock mitteilte. (dpa-AFX)

          Hewlett-Packard streicht 5700 Stellen

          Der weltgrößte PC-Hersteller Hewlett-Packard will in den nächsten zwei Jahren 5700 Stellen in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika streichen. Ein Teil der Job-Kürzungen gehöre zum weltweiten Programm zum Abbau von Arbeitsplätzen, sagte eine Konzernsprecherin am Donnerstag. Grund sei zum Teil der Einbruch bei der Nachfrage. Die Sprecherin äußerte sich nicht dazu, wie viele der Stellenstreichungen zu dem am 19. Mai vorgestellten Plan zur Reduzierung der Belegschaft gehörten. Damals war von 6400 Stellenstreichungen die Rede gewesen. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 321.000 Menschen. (Reuters)

          Fusion von Kaufhof/Karstadt würde 5000 Jobs kosten

          Eine Fusion von Karstadt und Kaufhof würde einem Zeitungsbericht zufolge 5000 Vollzeitjobs kosten. Ein Zusammengehen der beiden Warenhauskonzerne hätte die Aufgabe von rund 40 Filialen zur Folge, berichtete die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitagausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise. Metro-Chef Eckhard Cordes habe diese Zahlen in Berlin präsentiert. Metro war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Metro hatte am Donnerstag sein Gesprächsangebot an den angeschlagenen Karstadt-Mutterkonzern Arcandor für eine Fusion der Karstadt-Warenhäuser mit den eigenen Kaufhof-Filialen erneuert. Ziel sei es, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Ein erstes Sondierungsgespräch für eine „Deutsche Warenhaus AG“ gab es vergangene Woche. Ein für den gestrigen Mittwoch anberaumtes Treffen hatte Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick mit Rücksicht auf die Beratungen beim Bund jedoch abgesagt. Dem Blatt zufolge arbeiten inzwischen Arbeitsgruppen daran, das Cordes-Modell mit konkreteren Zahlen auszufüllen. Es würde Kaufhausgebilde mit rund 160 Warenhäusern und 41 Sporthäusern und einem Jahresumsatz von rund 6,5 Milliarden Euro entstehen. Der Touristik- und Handelskonzern Arcandor will diese Lösung vermeiden und mit staatlicher Hilfe eigenständig überleben. Sollte Arcandor das beantragte Geld erhalten, seien die Großaktionäre zu einer Kapitalerhöhung über 100 Millionen Euro bereit, sagte Eick der „Wirtschaftswoche“. Mit der italienischen Mediobanca sei zudem ein neuer Geldgeber gefunden. Der Bürgschaftsausschuss des Bundes berät an diesem Donnerstag über den Antrag von Arcandor auf 650 Millionen Euro Staatshilfe und einen Kredit der staatlichen Förderbank KfW über 200 Millionen Euro. Der Konzern, der schon seit längerem mit Problemen kämpft, sieht seine derzeit schwierige finanzielle Situation der Finanzkrise geschuldet. (Reuters)

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