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Medienschau : Commerzbank verramscht neue Aktien

  • Aktualisiert am

Ryanair steigert den Gewinn, Sixt profitiert von Basiseffekt - stagnierender Umsatz, TAG bucht sich schön, Software AG übernimmt Terracotta, Richemont plant 2.000 Neueinstellungen, S&P setzt Italiens Ratingausblick auf „negativ“, Spaniens Sozialisten erleiden Wahlschlappe, Papandreou: Griechenland kehrt 2012 nicht an Kapitalmärkte zurück, mehr als 60 Prozent der IWF-Kredite gehen in EU, Thailands Wirtschaft bleibt hinter den Erwartungen

          Unternehmensnachrichten

          Commerzbank verramscht neue Aktien

          Die Commerzbank hat erwartungsgemäß den zweiten Schritt ihrer milliardenschweren Kapitalerhöhung bekannt gegeben, um sich vom Staatstropf zu lösen. Demnach wird sie rund 2,44 Milliarden neue Aktien zu einem Bezugspreis von 2,18 Euro anbieten. Insgesamt will die zweitgrößte deutsche Bank damit nach Angaben vom Sonntagabend 5,3 Milliarden Euro erlösen. Angesichts des hohen Abschlags von rund 45 Prozent auf den Schlusskurs am Freitag wird sich die Zahl der Commerzbank-Aktien von aktuell 2,7 Milliarden nahezu verdoppeln. Altaktionäre können für elf alte Aktien zehn neue zeichnen, die Bezugsfrist wird vom 24. Mai 2011 bis voraussichtlich zum 6. Juni andauern, teilte die Bank mit. Im Rahmen der Kapitalerhöhung holt sich die Bank rund 4 Milliarden Euro vom Markt, sprich alten und neuen Aktionären. Um seinen Anteil von 25 Prozent plus einer Aktie zu halten, wird der Bankenrettungsfonds SoFFin zusätzlich 1,3 Milliarden Euro seiner Stillen Einlage in Aktien wandeln. Anfang April hatte die teilverstaatlichte Bank angekündigt, die seinerzeit 16,2 Milliarden Euro umfassende Stille Einlage des SoFFin bis zum Sommer auf unter 2 Milliarden Euro zu drücken und damit beinahe vollständig abzulösen. Den mit 11 Milliarden Euro größten Brocken der Rückführung stemmt die Commerzbank mit einer zweistufigen Kapitalerhöhung. Bei Schritt eins tilgte sie bereits 5,7 Milliarden Euro durch die Ausgabe von Pflichtwandelanleihen, die bereits in Aktien gewandelt wurden. Zusätzlich zu den Kapitalerhöhungsmaßnahmen will das Institut 3,3 Milliarden Euro aus der eigenen Substanz zur Rückführung der Stillen Einlage aufbringen. Analysten hatten zuletzt wiederholt den hohen Verwässerungseffekt der Kapitalmaßnahmen kritisiert. Gleichzeitig hoben sie aber positiv hervor, dass sich die Commerzbank dadurch von Staatsabhängigkeit lösen kann. (Dow Jones Newswires)

          Ryanair steigert den Gewinn

          Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat im abgelaufenen Geschäftsjahr dank einer höheren Nachfrage und gestiegener Ticketpreise 23 Prozent mehr verdient als im Vorjahr, jedoch die eigene Prognose verfehlt. Der Nettogewinn kletterte im Geschäftsjahr per 31. März auf 375 (Vorjahr: 305) Millionen Euro, wie Europas größte Billigfluglinie am Montag mitteilte. Im November hatte Ryanair hingegen einen Nettogewinn von 380 Millionen bis 400 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Der Umsatz stieg um 21 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro. Das Verkehrsaufkommen ging um 8 Prozent nach oben und der durchschnittliche Ticketpreis um 12 Prozent. Treibstoffkosten schlugen mit 1,2 Milliarden Euro zu Buche, ein Plus von 37 Prozent. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Ryanair Mehrkosten für Treibstoff von nahezu 350 Millionen Euro. Für das laufende Geschäftsjahr gibt das Unternehmen aufgrund der steigenden Kerosinpreise eine zurückhaltende Prognose ab. So dürfte sich der Nettogewinn auf dem Niveau des Vorjahres einpendeln. Zudem will Ryanair im Winter 80 Flugzeuge am Boden lassen. Das sind doppelt so viele wie noch im vergangenen Winter. (Dow Jones Newswires)

          Sixt profitiert von Basiseffekt - stagnierender Umsatz

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