https://www.faz.net/-gv6-157g1

Medienschau : Commerzbank - Kapitalerhöhung um 11 Milliarden Euro

  • Aktualisiert am

Der Verwaltungsrat der italienischen Großbank Intesa Sanpaolo hat offenbar die milliardenschwere Kapitalerhöhung genehmigt. Das Geldhaus habe eine Kapitalerhöhung über fünf Milliarden Euro gebilligt, sagte ein Direktoriumsmitglied nach einem Treffen des Rates am Dienstagabend, das seinen Namen nicht veröffentlicht wissen wollte. Die Bank werde dabei den Besitzern von Sparaktien Stammaktien anbieten. Die Sparaktie in Italien ist eine Sonderform der Vorzugsaktie. Mit einer Kernkapitalquote von 7,9 Prozent zum Ende des Jahres 2010 benötigt Intesa nicht unmittelbar frisches Geld. Die Großbank dürfte sich mit einer Kapitalerhöhung jedoch auf die neuen Eigenkapitalregeln unter Basel III vorbereiten. Konkurrent Banco Popolare hat sich bereits zwei Milliarden Euro geholt. (Reuters)

Boeing befürchtet weitere Risse in 737-Jets

Das Loch im Dach, das eine amerikanische Verkehrsmaschine zur Notlandung gezwungen hatte, wird für Hersteller Boeing zu einer ernsten Angelegenheit. Denn das Unglück scheint auf einen Konstruktionsfehler beim Verkaufsschlager 737 hinzudeuten. In Hunderten älterer Boeing 737 drohen Risse in der Außenhaut. „Das kommt nicht komplett unerwartet“, sagte der verantwortliche Konzernmanager Paul Richter am Dienstag. „Wir haben grundsätzlich damit gerechnet, dass wir die Flugzeuge ab einem bestimmten Zeitpunkt kontrollieren müssen.“ Allerdings sei Boeing davon ausgegangen, dass sich eine Ermüdung des Materials erst „viel, viel später im Lebensverlauf“ der Kurz- und Mittelstreckenmaschinen zeige. Die 737 ist das meistverkaufte Flugzeug der Welt. Nahezu alle großen Fluggesellschaften fliegen diesen Typ. Akute Probleme gab es indes nur mit Maschinen des Billigfliegers Southwest, was die Gesellschaft in ein schlechtes Licht rückte. Bei Southwest müssen die Maschinen überdurchschnittlich viele Flüge am Tag absolvieren und altern dadurch auch schneller. Boeing-Manager Richter nahm seinen Großkunden aber in Schutz: „Southwest unterhält eine der größten 737-Flotten der Welt und sicherlich die größte Flotte an 737 „Classic“.“ Das es gerade hier zu Vorfällen komme, sei deshalb nicht weiter verwunderlich. „Es ist einfach eine statistische Wahrscheinlichkeit.“ (dpa-AFX)

S&P senkt Ratings irischer Banken

Standard & Poor's (S&P) hat die Ratings von mehreren irischen Banken gesenkt. Wie S&P am Dienstag mitteilte, wurde das langfristige Counterparty-Rating der Anglo Irish Bank Corp auf „CCC+“ von „B-“ gesenkt. Als Grund nennen die Kreditanalysten die geringere Bedeutung der Bank für die irische Regierung. Die Einstufung für die Barclays Bank Ireland wurde auf „A-/A-2“ von „A/A-1“ und das Langfristrating der Ulster Bank Ltd auf „BBB+“ von „A-“ gesenkt. Wie S&P weiter mitteilte, ist die angekündigte Bankenrestruktierung ein erster glaubhafter Schritt der irischen Regierung, das Vertrauen der Investoren in den Bankensektor wiederzuerlangen. Die Ratingagentur hatte vergangene Woche bereits die Kreditwürdigkeit Irlands um eine Stufe gesenkt. (Dow Jones Newswires)

Daimler und Rolls-Royce veröffentlichen Tognum-Angebot

Weitere Themen

Weltgrößter Börsengang erfolgreich Video-Seite öffnen

Aramco-Aktie im Plus : Weltgrößter Börsengang erfolgreich

Der weltgrößte Börsengang des Ölkonzerns Saudi Aramco ist ein Erfolg: Die Aktien der saudiarabischen Staatsfirma debütierten am Mittwoch mit 35,2 Riyal an der Börse in Riad. Das ist ein Plus von zehn Prozent im Vergleich zum Ausgabepreis.

Topmeldungen

Die draußen gegen die drinnen: Aktivisten demonstrieren am Mittwoch vor den Türen der Messehalle in Madrid.

Klimagipfel in Madrid : Aufbruch im Mäuseschritt

Beim Klimagipfel in Madrid trifft Protest auf Politik, ehrgeizig wollen alle sein. Doch im Inneren der Messehalle sind selbst kleine Kompromisse mühsam – vielversprechend klingt nur der „Green Deal.“
Christine Lagarde auf der Pressekonferenz in Frankfurt

EZB-Präsidentin Lagarde : Zinsentscheid mit einem Lächeln

Die neue Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, stellt sich erstmals nach einer Ratssitzung der Presse. Den Zinssatz lässt sie unverändert, doch ihr Stil unterscheidet sich deutlich von dem ihres Vorgängers Draghi.

Newsletter

Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.