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Medienschau : Citigroup verkauft Vorzugsaktien für sechs Milliarden Dollar - hohe Risikoprämie

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

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          14 Min.

          Unternehmen

          Citigroup verkauft Vorzugsaktien für sechs Milliarden Dollar

          Die amerikanische Bank Citigroup hat am Montag Vorzugsaktien im Volumen von sechs Milliarden Dollar verkauft, um Milliarden-Belastungen aus der Kreditmarktkrise abzufedern. Die Aktien sollen über zehn Jahre mit einer Dividendenzahlung von 8,4 Prozent ausgestattet sein, wie aus Daten der International Financing Review hervorgeht, einer Tochter von Thomson Reuters. Damit hat die größte amerikanische Bank seit November durch Kapitalmaßnahmen 36 Milliarden Dollar in ihre Kassen geholt. Das Geld soll helfen, die mehr als 45 Milliarden Dollar an Verlusten und Abschreibungen aufzufangen, die in den vergangenen Monaten aufgelaufen sind. Erst am Freitag hatte die Bank bei der Vorstellung ihrer Zahlen für das erste Quartal neue Belastungen im Zuge der Finanzkrise von 16 Milliarden Dollar öffentlich gemacht. Zur Bewältigung der Krise sollen unter anderem weitere 9.000 Stellen wegfallen und Randbereiche verkauft werden. Die Bank beschäftigt weltweit fast 300.000 Mitarbeiter. Mit dem neuen Job-Abbau fallen insgesamt mehr als 13.000 Arbeitsplätze weg. Die 1998 aus der Verschmelzung von Citicorp und Travellers Group entstandene Citigroup ist die Bank, die weltweit am stärksten im Krisensumpf steckt. Nicht zuletzt wegen massiver Fehlspekulationen mit amerikanische Ramschhypotheken summieren sich Abschreibungen und Belastungen aus erhöhter Risikovorsorge seit Mitte 2007 mittlerweile auf rund 45 Milliarden Dollar. (Reuters)

          Royal Bank of Scotland erhöht Kapital um 12 Milliarden Pfund

          Die Royal Bank of Scotland Group wird ihr Kapital um 12 Milliarden Pfund erhöhen. Dies teilte die Bank am Dienstagmorgen im Rahmen ihres Zwischenberichtes mit. Bereits am Montag hatte die Bank mit Sitz im schottischen Edinburgh angekündigt, angesichts der Kapitalmarktkrise über eine Kapitalerhöhung nachzudenken. Bereits seit Donnerstag vergangener Woche hatten Spekulationen über eine mögliche Kapitalmaßnahme bei dem Institut kursiert. Zuletzt hatte am Montag die britische Zeitung „Times“ berichtet, die Bank denke an eine Kapitalerhöhung im Volumen von mindestens 10 Milliarden Pfund. (Dow Jones Newswires)

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