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Medienschau : Cisco System gibt pessimistischen Ausblick

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RWE und K+S verbuchen einen deutlichen Gewinnanstieg, auch Brenntag und Celesio verzeichnen Zuwächse. Salzgitter schreibt wieder Gewinn, und das amerikanische Haushaltsdefizit fällt im Juli etwas niedriger aus als erwartet.

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          Unternehmensnachrichten

          RWE mit kräftigem Gewinnzuwachs

          Der zweitgrößte deutsche Energiekonzern RWE hat im ersten Halbjahr seinen Gewinn kräftig gesteigert. Das operative Ergebnis stieg um 21,4 Prozent auf 4,96 Milliarden Euro, wie der Versorger am Donnerstag in Essen mitteilte. Dabei profitierte das Unternehmen von der Konjunkturerholung und der Integration des im vergangenen Jahr gekauften niederländischen Energiekonzerns Essent. Der Umsatz legte um 12,2 Prozent auf 27,4 Milliarden Euro zu. Das für die Dividendenberechnung wichtige um Sondereffekte bereinigte sogenannte nachhaltige Nettoergebnis stieg um 23 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. Damit übertraf der Konzern klar die Erwartungen von Analysten. An seiner Prognose für das laufende Jahr hielt der Vorstand fest. (dpa-AFX)

          K+S baut Gewinn deutlich aus

          Der Aufwärtstrend an den Agrarmärkten sorgt beim Salz- und Düngemittelkonzern K+S für gute Geschäfte. Im zweiten Quartal hat das Unternehmen seinen Betriebsgewinn (Ebit I) auf 155,5 Millionen Euro mehr als verachtfacht, wie der Konzern am Donnerstag in Kassel mitteilte. Der Umsatz kletterte um 43 Prozent auf 1,06 Milliarden Euro. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit einem Betriebsgewinn von 123 Millionen und einen Umsatz von 1,03 Milliarden gerechnet hatten.

          Für das Gesamtjahr hob das Unternehmen seine Prognose - wie schon nach dem ersten Quartal - leicht an. Der Absatz von Kali- und Magnesiumprodukten werde auf 6,5 Millionen bis 7,0 Millionen (bisher gut 6,5 Millionen) Tonnen steigen. Zudem nannte der Konzern erstmals konkrete Umsatz- und Gewinnziele für das Gesamtjahr: Der Umsatz soll auf 4,6 bis 5,0 (Vorjahr: 3,6) Milliarden Euro steigen, der operative Gewinn auf 550 bis 600 (238) Millionen Euro. (Reuters)

          Salzgitter schreibt wieder Quartalsgewinn

          Der Stahlkonzern Salzgitter hat im zweiten Quartal wieder einen operativen Gewinn erzielt. Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 18,6 Millionen Euro, nachdem vor einem Jahr noch ein Verlust von 97 Millionen Euro angefallen war, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten allerdings mit einem Wert von 19,9 Millionen Euro gerechnet.

          Die Auslastung habe sich verbessert, zudem hätten im Stahlhandel die Erlöse kräftig angezogen. Für das zweite Halbjahr äußerte sich der Konzern zuversichtlich. Im Gesamtjahr will Salzgitter ein Ergebnis über der Gewinnschwelle erreichen. Der Konzern hatte seine Prognose im Juni gesenkt, nachdem die Stahlnachfrage im Frühjahr wieder gesunken war.
          (Reuters)

          Cisco System gibt pessimistischen Ausblick

          Der amerikanische Netzausrüster Cisco Systems hat dank der Nachfrageerholung und trotz sinkender Margen den Gewinn im vierten Quartal seines Geschäftsjahres 2009/10 um 79 Prozent gesteigert. Doch für das erste Quartal zeigte sich Vorstandschef John Chambers am Mittwoch vergleichsweise pessimistisch. Der Umsatz werde sich um 18 bis 20 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal erhöhen, nachdem das Plus im vierten Quartal noch bei 27 Prozent gelegen hatte. Die Rückkehr zu normalen konjunkturellen Rahmenbedingungen werde länger dauern als bislang erwartet, sagte Chambers bei einer Telefonkonferenz.

          Der Umsatz stieg um 27 Prozent auf 10,84 Milliarden Dollar und erreichte damit die Unternehmensprognose. Die Bruttomarge sank hingegen auf 62,7 Prozent von 64 Prozent. Von Thomson Reuters befragte Analysten hatten mit einem Gewinn je Aktie von 0,42 Dollar und einem Umsatz von 10,88 Milliarden Dollar gerechnet.

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