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Medienschau : Chinesische und russische Zentralbanken straffen Geldpolitik

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ACS bekommt 1,55 Millionen Hochtief-Aktien angedient, Singulus erwartet 2011 operativen Gewinn, Deutsche Telekom will Radikalkur im Griechenland-Geschäft, GE verkauft Hypothekengeschäft in Mexiko an Santander, Japan: Kfz-Produktion sinkt - lässt die Zentralbank die Druckmaschine schneller laufen?, chinesische und russische Zentralbanken straffen Geldpolitik, Pekings Verwaltung begrenzt Pkw-Zulassung wegen Verkehrskollaps

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          Unternehmensnachrichten

          ACS bekommt 1,55 Millionen Hochtief-Aktien angedient

          Der Actividades de Construcción y Servicios (ACS) sind im Rahmen ihres freiwilligen Übernahmeangebots für die Hochtief AG bis zum 24. Dezember 1,55 Millionen Aktien angedient worden, nach gut 0,5 Millionen Aktien eine Tag zuvor. Damit liege der Anteil des spanischen Baukonzerns an Hochtief nun insgesamt bei 29,27 Prozent, teilte ACS am Montag mit. Die wichtige Schwelle von 30 Prozent rückt damit deutlich näher. Bei einem Erreichen der 30 Prozent-Marke kann ACS weitere Hochtief-Aktien am Markt zukaufen, ohne ein Pflichtangebot vorlegen zu müssen. ACS bietet 9 eigene Aktien für 5 Hochtief-Papiere. Vorstand und Aufsichtsrat von Hochtief haben die Offerte unter anderem als finanziell unzureichend zurückgewiesen. Hochtief-Großaktionär Southeastern Asset Management hatte vor Weihnachten angekündigt, im Kundenauftrag für 2 Millionen Hochtief-Aktien das Angebot annehmen zu wollen. Inwieweit Southeastern bereits Aktien aus ihrem Bestand angedient hat, ist unklar. Die Offerte läuft am Mittwoch aus. (Dow Jones Newswires)

          Singulus erwartet 2011 operativen Gewinn

          Der Maschinenbaukonzern Singulus will nach einer langen Dürrephase im kommenden Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben. „Wenn wir alle Projekte realisieren können, gehen wir davon aus, dass wir 2011 operativ einen Gewinn schreiben werden“, sagte Vorstandsvorsitzender Stefan Rinck dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe), der dabei seine Hoffnungen auf den Absatz Blue-Ray-tauglicher TV- und Videogeräte setzt. Singulus baut die Maschinen, mit denen Filme auf Blu-ray-Disc überspielt werden können Auch operativ soll es bergauf gehen. „Im Maschinenbau ist eine Ebit-Marge von 5 Prozent bis 10 Prozent die Regel. Das ist auch unser Ziel“, sagte der Manager. Der Manager kündigte an, die im November für 2010 gesenkte Prognose werde erfüllt. Er rechne mit einem Jahresumsatz von 120 Millionen Euro, sagte der Manager. Angekündigt hatte die Singulus Technologies AG aus Kahl am Main im November 118 Millionen bis 125 Millionen Euro. Unter dem Strich wird aber ein hoher Verlust stehen, wozu auch Abschreibungen von 68 Millionen Euro beitragen. Diese hatte Singulus bereits angekündigt. Nach der Amtsübernahme hat der neue Vorstand um Stefan Rinck das Unternehmen nach Altlasten durchforstet. Die Wertberichtigungen fielen auf alte Forderungen, akquirierte Firmen und Bestände an. „Wir haben die Gelegenheit zum Großreinemachen genutzt. Weitere Abschreibungen sollten nun nicht mehr anfallen“, sagte Rinck. Zuversichtlich äußerte sich der Konzernchef über den Auftragseingang in diesem Jahr. Dieser sei überraschend gut gewesen und es stünden weitere Großaufträge an. „Wir reden mit einigen Kunden über Projekte, die je ein Volumen von über 20 Millionen Euro haben“, sagte der Manager. (Dow Jones Newswires)

          Deutsche Telekom will Radikalkur im Griechenland-Geschäft

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