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Medienschau : Chinas Produktion und Einzelhandelsumsätze ziehen weiter an

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Die im Kleinwerteindex SDax gelistete Constantin Medien war wegen der schlechten Geschäfte seiner Sportsparte mit dem TV-Sender DSF im zweiten Quartal in die Verlustzone gerutscht. Der Fehlbetrag lag bei 6,5 Millionen Euro. Dank der
Vollkonsolidierung der Tochter Highlight Communications war der Umsatz auf 106,9 von 63,2 Millionen Euro gestiegen. Größter Gesellschafter des Münchener Medienkonzerns ist Ex-Medienmogul Leo Kirch. (Reuters)

Volkswagen will Münchener Autohandelsgesellschaft Mahag übernehmen

Volkswagen steht vor der Übernahme der Münchner Autohandelsgesellschaft Mahag. Ein Unternehmenssprecher sagte der Münchner „Abendzeitung“ (Mittwoch): „Es gibt einen Vorvertrag zur Übernahme der Mahag.“ Die Autofirma habe mehr als 50 Standorte in ganz Deutschland. Wann die Übernahme vollzogen werde, stehe noch nicht fest. Zunächst würden noch Details ausgearbeitet, heißt es in dem Bericht. Bei der Mahag seien nicht nur Volkswagen und deren Töchter Audi, Seat, Skoda und Lamborghini im Angebot, sondern auch die koreanische Marke Kia und Porsche. (dpa-AFX)




Wirtschaft

Japans Maschinenbauaufträge weiter gestiegen

In Japan sind die Maschinenbauaufträge im September unerwartet stark gestiegen. Wie die Regierung am Mittwoch bekanntgab, erhöhten sich die Aufträge im Vergleich zum Vormonat um 10,5 Prozent auf 738 Milliarden Yen (5,5 Milliarden Euro) und damit im zweiten Monat in Folge. Analysten hatten im Durchschnitt der Prognosen mit einem Zuwachs von lediglich um die drei Prozent gerechnet. Die Daten zu den Maschinenaufträgen gelten als Indikator für Investitionen der Unternehmen der nächsten sechs Monate. Die Börse in Tokio legte in Reaktion auf die positiven Daten zu. Im August waren die Maschinenbauaufträge um 0,5 Prozent gestiegen, während im Juli noch ein deutlicher Rückgang von 9,3 Prozent verzeichnet worden war. (dpa-AFX)

Amerikanische Notenbanker äußern sich zurückhaltend zu Wachstumsaussichten

Zwei führende Mitglieder der amerikanischen Notenbank haben sich zurückhaltend zu den Erholungsaussichten der amerikanischen Wirtschaft geäußert. „Stärke und Länge des Wachstums stehen infrage“, sagte die Präsidentin der Notenbank von San Francisco, Janet Yellen, am Dienstag in Phoenix. „Hohe Arbeitslosigkeit, eine schwache Zunahme bei den Arbeitsplätzen und dürftige Lohnanstiege sind ein Rezept für schleppendes Wachstum bei den Konsumausgaben und eine laue Erholung.“

Atlantas Fed-Chef Dennis Lockhart sagte, er glaube, dass die wirtschaftliche Erholung im Gang sei. Er rechne aber damit, dass das Wachstumstempo mittelfristig „relativ gedämpft“ ausfallen werde. „Die Lage hat sich sehr verbessert. Aber das ökonomische Bild liefert auch ernüchternde Aspekte.“ Er verwies unter anderem darauf, dass die Wirtschaft durch zeitlich begrenzte Staatshilfen gestützt worden sei. Außerdem fielen Daten zu Bankenpleiten, Zwangsversteigerungen, Arbeitslosigkeit und Einkommen weiterhin enttäuschend aus. (Reuters)

Chinas Produktion und Einzelhandelsumsätze ziehen weiter an

Das Wachstum der chinesischen Industrieproduktion und der Umsatzanstieg der Einzelhändler hat sich im Oktober beschleunigt. Wie die Statistikbehörde des Landes am Mittwoch mitteilte, stieg die industrielle Erzeugung um 16,1 Prozent zum Vorjahr und damit unerwartet kräftig. Volkswirte hatten im Mittel ein Plus von 15,5 Prozent erwartet, nachdem die Produktion im Vormonat um 13,9 Prozent höher gelegen hatte.

Die chinesischen Einzelhändler setzten im Oktober auf Jahressicht mehr um als im Vormonat. Die Umsätze legten um 16,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu, nachdem im September ein Zuwachs von 15,5 Prozent verzeichnet worden war. (Dow Jones)

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