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Medienschau : Chinas Produktion und Einzelhandelsumsätze ziehen weiter an

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Ambac-Aktienkurs stürzt nach Warnung vor Insolvenz ab

Der Aktienkurs des Anleiheversicherers Ambac sind nach der Warnung vor einer drohenden Insolvenz am Dienstag in New York um 33 Prozent abgestürzt. Wie das Unternehmen bereits am Montagabend in einer Mitteilung an die amerikanischen Börsenaufsicht erklärte, verfüge es derzeit nicht über ausreichend Liquidität, um seine Geschäfte mittelfristig finanzieren zu können. Sollte die gegenwärtige Strategie des Unternehmens fehlschlagen, gehe im Frühjahr 2011 oder sogar schon früher das Geld aus. Möglicherweise wird das Unternehmen nach eigenen Angaben eine im Voraus geplante Insolvenz durchlaufen. Auch die Papiere des größeren Ambac-Rivalen MBIA büßten 27 Prozent ihres Wertes ein. Beide Unternehmen können kaum noch Neugeschäft verbuchen, seit sie im vergangenen Jahr ihre Top-Bonitätseinstufungen verloren haben. (Reuters)

Monsanto bestätigt Gewinnprognosen

Der weltgrößte Agrar- und Biotechnikkonzern Monsanto hat seinen Gewinnausblick für das laufende Geschäftsjahr bekräftigt. Der Gewinn in dem am 31. August endenden Geschäftsjahr 2009/10 solle zwischen 2,85 und 3,11 amerikanischen Dollar je Aktie liegen, teilte das Unternehmen am Dienstag im Rahmen einer Investorenveranstaltung in St. Louis mit. Zudem bestätigte Monsanto-Chef Hugh Grant, dass der Konzern sein Bruttoergebnis im Geschäftsjahr 2001/12 auf 8,6 bis 8,8 Milliarden Dollar steigern will. Dies wäre laut Grant eine Verdopplung gegenüber dem Geschäftsjahr 2006/07. (dpa-AFX)

Credit Agricole schneidet besser ab als erwartet

Die französische Bank Credit Agricole (CA) hat im dritten Quartal nicht so schlecht abgeschnitten wie von Experten befürchtet. Der Überschuss sei von 365 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 289 Millionen Euro gesunken, teilte das Institut am Dienstag in Paris mit. Experten hatten allerdings nur mit 238 Millionen Euro gerechnet. Die Erträge stiegen von 3,999 auf 4,828 Milliarden Euro. Bankchef Georges Pauget teilte mit, er wolle nach der Vorstellung des 2009er-Zahlenwerks am 1. März 2010 seinen Posten aufgeben. Er soll durch den CA-Manager Jean-Paul Chifflet ersetzt werden. (dpa-AFX)

Thales rechnet mit weniger Gewinn

Der größte europäische Rüstungselektronikkonzern Thales rechnet im zweiten Halbjahr mit weniger Gewinn. In dem Zeitraum sei wegen Problemen bei Aufträgen im Luftfahrtbereich mit höheren Kosten zu rechnen, sagte am Dienstag der Finanzchef des französischen Unternehmens, Patrice Duran. In der ersten Jahreshälfte musste der Konzern 102 Millionen Euro wegen Verspätungen beim Airbus-Militärtransporter A400M zurückstellen, für den Thales das Flugelektroniksystem liefert. Die neu entstandenen Kosten im zweiten Halbjahr hätten aber nichts mit dem A400M-Projekt zu tun, sagte Duran. Details nannte er nicht.

Im dritten Quartal sank der Umsatz bei Thales um zwei Prozent auf 2,59 Milliarden Euro. Der Gewinn in den Bereichen Luftfahrt und Weltraum sei um acht Prozent auf 800 Millionen Euro gefallen, teilte der Konzern mit. Die Neubestellungen sanken um
zwölf Prozent auf 2,63 Milliarden Euro. (Reuters)

Constantin Medien will mittels Stellenabbau Kosten senken

Der Fernseh- und Sportrechtekonzern Constantin Medien will mittels Personalabbau weitere Kosten einsparen. Mit einem Rationalisierungsprogramm, das den Abbau von 42 Arbeitsplätzen umfasst, sollen im kommenden Jahr Einsparungen von rund sieben Millionen Euro realisiert werden, kündigte Constantin am Dienstagabend an. Die Einigung mit dem Konzernbetriebsrat sei bereits erfolgt.

Zudem will Constantin künftig die neue Dachmarke „SPORT1“ sowohl für das Online-Portal als auch für das Deutsche SportFernsehen (DSF) verwenden.Von der Einmarkenstrategie verspricht sich der Konzern eine Steigerung der TV-Marktanteile. Außerdem sollen positive Umsatz- und Kosteneffekte erzielt werden. Ferner will Constantin das News-Angebot durch neue Formate und die Fokussierung auf Fußball ausbauen.

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