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Medienschau : Chinas Leistungsbilanzüberschuss sinkt

  • Aktualisiert am

China Mobile: Erster Gewinnrückgang sei Jahren, Rio Tinto mit Gewinneinbruch, Ahold verdient operativ mehr als erwartet, Holcim erhöht nach Gewinneinbruch im Sparziel, Regierung zieht sich aus der UBS zurück, BASF will Kurzarbeit im Stammwerk im September auszusetzen, Mobotix: Rekordergebnis in 2008/09, Finanzministerium warnt vor Konjunkturrisiken, leere Liegestühle an der Costa del Sol, Kreise - amerikanische Regierung senkt Defizitprognose, Buffett warnt vor Staatsschulden

          8 Min.

          Unternehmen

          China Mobile: Erster Gewinnrückgang sei Jahren

          Bei China Mobile. dem größten Mobilfunkunternehmen weltweit, ist der Gewinn im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres zum ersten Mal seit dem Jahr 1999 gefallen. Er ging von 30,6 auf 30,1 Milliarden Yuan zurück im Jahresvergleich. Der Markt hatte mit einem Gewinn von 31,1 Milliarden Yuan gerechnet. Zunehmender Wettbewerb hat dazu geführt, dass das Unternehmen nicht mehr so stark wachsen kann wie in der Vergangenheit. (Bloomberg)

          Rio Tinto mit Gewinneinbruch wegen gesunkener Rohstoffpreise

          Der australisch-britische Bergbaukonzern Rio Tinto hat im ersten Halbjahr wegen der gesunkenen Rohstoffpreise einen Gewinneinbruch erlitten. Der Überschuss ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwei Drittel auf 2,5 Milliarden amerikanische Dollar zurück, wie das Unternehmen am Donnerstag in London mitteilte. Die Nettoverschuldung sank von Ende Dezember bis Ende Juni dank einer Kapitalerhöhung um 14,8 Milliarden auf 39,1 Milliarden Dollar. Wie Anfang Juni angekündigt zahlt das Unternehmen in diesem Jahr keine Zwischendividende. (dpa-AFX)

          Ahold verdient operativ im 2. Quartal mehr als erwartet

          Der niederländische Einzelhändler Ahold hat im zweiten Quartal seinen operativen Gewinn kräftiger gesteigert als von Analysten erwartet. Trotz des nach wie vor schwierigen Marktumfelds sei der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 26 Prozent auf 295 Millionen Euro gestiegen, teilte Ahold am Donnerstag in Amsterdam mit. Analysten hatten im Schnitt nur mit 276 Millionen Euro gerechnet. Geholfen haben dem Konzern dabei Kosteneinsparungen. Ahold ist vor allem in den Vereinigten Staaten stark vertreten und hatte sein Geschäft dort neu ausgerichtet, schon bevor die Wirtschaftskrise Konkurrenten zu ähnlichen Schritten zwang. Der Konzern hat landesweit Preissenkungen durchgesetzt und billigere Eigenmarken eingeführt, um sich gegen große Discounter wie Wal-Mart behaupten zu können. Der Nettogewinn sank im Quartal von 338 Millionen auf 195 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte Ahold durch den Verkauf der Supermarktkette Schuitema an den Finanzinvestor CVC einen Sondergewinn verbucht. Der Umsatz legte wie bereits im Juli berichtet um 11,5 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro zu. (dpa-AFX)

          Holcim erhöht nach Gewinneinbruch im Sparziel

          Der schweizerische Baustoffhersteller Holcim hat im ersten Halbjahr aufgrund der schwachen Baukonjunktur erneut einen Gewinneinbruch verzeichnet. Der Nettogewinn nach Dritten fiel um 51 Prozent auf 0,53 (1,07) Milliarden Franken, wie die Holcim am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz sank um 19 Prozent auf 10,08 (12,43) Milliarden Franken. Das in Jona im Kanton St. Gallen ansässige Unternehmen erhöht sein Jahresziel für die angestrebte Kostensenkung auf 600 Millionen Franken von 375 Millionen Franken, nachdem bis Mitte des Jahres durch Kapazitätskürzungen bereits 381 Millionen Franken eingespart werden konnten. In den Vereinigten Staaten und Europa werde das Gesamtjahr weiterhin „herausfordernd“ sein. In Asien, insbesondere Indien, sieht Holcim dagegen anhaltendes Wachstum. (Dow Jones Newswires)

          Gewinneinbruch beim Flughafen Wien

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