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Medienschau : China will angeblich Portugal-Anleihen vom EFSF kaufen

  • Aktualisiert am

Klöckner - 33,25 Millionen neue Aktien à 15,85 Euro, Sony mit Gewinnwarnung, Gewinnwarnung von Computer Sciences, Bankenabgaben belasten Raiffeisen Bank International, Indus steigert Umsatz und Gewinn, Singulus erwartet Umsatzsteigerung, Kreise - Telefonica will mehr Jobs abbauen, Zeitung - Ricoh streicht 10.000 Jobs, Delphi will an die Börse, Merkel will überproportionale Solarförderung abbauen, Zeitung - China wird Portugal-Anleihen von EFSF kaufen, Deutschland: Preisauftrieb bei Importgütern auf extremem Niveau abnehmend, Tausende demonstrieren in Griechenland gegen Sparkurs

          8 Min.

          Unternehmensnachrichten

          Klöckner - 33,25 Millionen neue Aktien à 15,85 Euro

          Der Stahlhandelskonzern Klöckner & Co hat wie erwartet eine Kapitalerhöhung beschlossen. Das Volumen liege bei rund 527 Millionen Euro, teilte die im MDax gelistete Gesellschaft am Donnerstag mit. Den Erlös will Klöckner für Zukäufe verwenden. Das Unternehmen hatte die Kapitalerhöhung bereits bei der Vorlage der Quartalszahlen vor zwei Wochen angekündigt. Im Zuge der Kapitalmaßnahme werden 33,25 Millionen neue Aktien zu einem Bezugspreis von je 15,85 Euro ausgegeben. Das Grundkapital der Gesellschaft erhöht sich von 166,250 auf 249,375 Millionen Euro. Die Billigung des Wertpapierprospektes durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sollte noch an diesem Donnerstag erfolgen. Die neuen Aktien werden den Klöckner-Aktionären im Verhältnis zwei zu eins angeboten. Somit erhalten Aktionäre für eine alte Aktie ein Bezugsrecht und können mit jeweils zwei Bezugsrechten eine neue Aktie erwerben. (dpa-AFX)

          Sony mit Gewinnwarnung

          Sony rechnet im laufenden Geschäftsjahr (bis März 2012) mit einem Gewinn von 80 Milliarden Yen. Das ist weniger als die bisher erwarteten 116 Milliarden Yen. Der Umsatz soll um 4,4 Prozent auf 7,5 Billionen Yen zunehmen, während der operative Gewinn unverändert bei 200 Milliarden Yen gesehen wird. (Bloomberg)

          Computer Sciences warnt vor sinkendem Gewinn

          Der IT-Anbieter Computer Sciences (CSC) hat eine Gewinnwarnung ausgegeben. Der Überschuss für das Geschäftsjahr 2012 werde unter den Markterwartungen liegen, teilte der amerikanische Konzern am Mittwoch nach Börsenschluss mit. Nach vorläufigen Zahlen brach der Gewinn im vierten Quartal um 34 Prozent ein. Als Grund wurden Budgetkürzungen der amerikanischen Regierung und Ermittlungen im Zusammenhang mit der Bilanzierung des Unternehmens genannt. Nachbörslich verlor die Aktie sechs Prozent. Im vierten Quartal sank der Gewinn auf 171 Millionen Euro oder 1,09 Dollar je Aktie einschließlich der aufgegeben Geschäftsaktivitäten. Analysten hatten mit einem Ergebnis je Aktie von 1,11 Dollar gerechnet. Für das Geschäftsjahr 2012 erwartet CSC ein Ergebnis von 4,70 bis 4,80 Dollar je Aktie und einen Umsatz von 16,5 bis 17,6 Milliarden Dollar. Am Markt waren 5,18 Dollar je Aktie und ein Umsatz von 16,55 Milliarden Dollar erwartet worden. (Reuters)

          Bankenabgaben belasten Raiffeisen Bank International

          Bankenabgaben in Österreich und Ungarn und steigende Verwaltungskosten haben die Raiffeisen Bank International zu Jahresbeginn belastet. Der Gewinn schrumpfte um gut 19 Prozent auf 270 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Damit lag das mit der Mutter Raiffeisen Zentralbank verschmolzene Institut aber dennoch über den Erwartungen von Analysten, die mit einem Gewinn von 256 Millionen Euro gerechnet hatten. Die Bank ist in 17 Ländern in Mittel- und Osteuropa tätig und einer der größten Kreditgeber der Region. Für das laufende Jahr rechnet die RBI weiter mit Ergebnisbelastungen über rund 130 Millionen Euro durch die Bankenabgabe in Österreich und Ungarn. Der Anteil an Problemkrediten werde im zweiten Halbjahr seinen höchsten Stand erreichen. Die Risikovorsorge für faule Kredite ging im ersten Quartal bereits um gut ein Drittel auf 208 Millionen Euro zurück. (Reuters)

          Energiekonzern EVN kommt im ersten Halbjahr nicht vom Fleck

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