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Medienschau : CDU hält Abschläge bei Anleihen zum Euro-Schutz für sinnvoll

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Der laue Sommer belastet Fielmann, L'Oreal und die Credit Agricole verzeichnen hohe Gewinnzuwächse. FMC will das Heimdialysegeschäft durch eine Übernahme stärken und Dell plant ein besseres Gebot für 3PAR.

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          Unternehmensnachrichten

          Lauer Sommer belastet Brillenverkäufe von Fielmann

          Der durchwachsene Sommer macht Fielmann zu schaffen. Wegen der geringen Nachfrage nach Sonnenbrillen stagnierte der Gesamtabsatz von Deutschlands größter Optikerkette im zweiten Quartal bei 1,6 Millionen Stück. Im ersten Vierteljahr hatte der Konzern mit 1,5 Millionen Brillen noch vier Prozent mehr Brillen verkauft als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

          Normale Sehhilfen mit geschliffenen Gläsern seien jedoch auch von April bis Juni gefragt gewesen, erklärte das Unternehmen am Donnerstag. So kletterte der Konzernumsatz im zweiten Quartal um fünf Prozent auf 250 Millionen Euro, prozentual ebenso stark legte der Vorsteuergewinn auf 41 (Vorjahresperiode: 39) Millionen Euro zu. Unternehmenschef Günther Fielmann bekräftigte die Geschäftsziele. Demnach sollen Absatz, Umsatz und Gewinn über den Vorjahreswerten liegen.

          20 neue Filialen will Fielmann in diesem Jahr eröffnen. Bereits 2009 hatte der Konzern mit zuletzt 13.200 Beschäftigten sein Filialnetz um 24 auf 644 Läden erweitert. (Reuters)

          Fresenius Medical Care will Geschäft mit Heimdialyse durch Übernahme stärken

          Der zum Medizinkonzern Fresenius gehörende Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) will sich auf dem Gebiet der Heimdialyse verstärken. FMC habe dazu einen Vertrag über die Übernahme des globalen Peritonealdialyse-Geschäfts (PD) von Gambro abgeschlossen, teilte der Dax-Konzern am Donnerstag mit. Mit der Akquisition soll Fresenius Medical Care seine Aktivitäten in der Heimdialyse, insbesondere in Europa und der Region Asien-Pazifik, ausweiten.

          Fresenius Medical Care ist nach eigenen Angaben der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen. Die Übernahme bedarf noch der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden und der Einigung mit den Arbeitnehmervertretungen in einigen Ländern. Nach Abschluss soll die Akquisition jährlich rund 60 Millionen amerikanischen Dollar zum Umsatz von Fresenius Medical Care beitragen und sich bereits im kommenden Jahr positiv auf das Konzernergebnis auswirken, heißt es in der Mitteilung. Rund elf Prozent der Dialysepatienten weltweit erhielten eine PD-Therapie. Ihre Zahl sei im vergangenen Jahr um mehr als sechs Prozent auf rund 203.000 gestiegen. (dpa-AFX)

          IKB rutscht tiefer in die roten Zahlen

          Die angeschlagene Mittelstandsbank IKB ist tiefer in die roten Zahlen gerutscht. In den ersten drei Monaten ihres neuen Geschäftsjahres 2010/2011 stand unter dem Strich ein Verlust von 135,2 Millionen Euro. Das teilte die Bank am Donnerstag in Düsseldorf zu den Monaten April, Mai und Juni 2010 mit. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres belief sich der Verlust nur auf 16,3 Millionen Euro.

          Im Vorjahr hatte der IKB-Haupteigentümer Lone Star auf die Rückzahlung einer Anleihe verzichtet. Das hatte damals zu einem positiven Effekt geführt, wie ein Sprecher der Bank erläuterte. Zudem nahm die IKB diesmal eine Abschreibung auf eine Immobilie vor. Bei dem deutlichen Anstieg des IKB-Quartalsverlustes spielten diesmal auch Kursverluste bei langfristigen Anlagen der IKB eine Rolle. (dpa)

          L'Oreal glänzt mit kräftigem Gewinnanstieg

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