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Medienschau : BP-Chef Tony Hayward vor dem Rücktritt

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Wacker Neuson ist wieder profitabel, Sony verbucht einen Quartalsgewinn. Sanofi-Aventis ist an Genzyme interessiert, Brüderle hält ein Wachstum von mehr als zwei Prozent für möglich. Derweil sieht der Steuerzahlerbund im Sparpaket eine Mogelpackung und machen die Vereinigte Staaten mehr Schulden als geplant.

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          Unternehmensnachrichten

          Wacker Neuson arbeitet im ersten Halbjahr wieder profitabel

          Der Baumaschinenhersteller Wacker Neuson hat nach vorläufigen Zahlen im zweiten Quartal 2010 seinen Umsatz um 31,2 Prozent auf 205,3 Millionen Euro gesteigert und wieder positive Ertragszahlen erwirtschaftet. Das Ebitda verdoppelte sich auf 27 (13,4) Millionen Euro, wie das im SDax gelistete Unternehmen am Montag mitteilte. Nach Steuern und Minderheiten verblieben 10,9 (1,4) Millionen Euro. Damit konnte die Wacker Neuson SE auch dank eingeleiteter Sparanstrengungen den Verlust des ersten Quartals (-5,7 Millionen Euro) kompensieren und kehrte zum Halbjahr planmäßig in die Gewinnzone zurück.

          Wacker Neuson berichtete auch von einer stark belebten Auftragssituation: Der Auftragsbestand bei kompakten Maschinen per Ende Juni 2010 habe den Vorjahreswert um 350 Prozent übertroffen. Die Nachfragesituation habe sich, wie sie sich auf der weltweit größten Messe der Branche 'bauma' im April bereits abzeichnete, weiter verbessert, nachdem der Absatz im ersten Quartal von einem strengen Winter in Vereinigten Staaten und Europa geprägt gewesen sei.

          Eine konkrete Prognose für das Geschäftsjahr gab Wacker Neuson nicht. In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montagausgabe) sagte Vorstandsvorsitzender Georg Sick lediglich, der Baumaschinenhersteller werde angesichts der überraschend guten Entwicklung im zweiten Quartal die Prognose für 2010 mit der Bekanntgabe der ausführlichen Halbjahreszahlen am 13. August erhöhen. Wie stark, ließ er auch gegenüber der Zeitung offen. (Dow Jones)

          Sanofi-Aventis an Genzyme-Übernahme interessiert

          Der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis ist einem Pressebericht zufolge an der Übernahme des amerikanischen Biotechunternehmens Genzyme interessiert. In Vorgesprächen sei es zunächst um das Interesse beider Seiten an einem entsprechenden Geschäft gegangen, berichtete das „Wall Street Journal“ am Freitag auf seiner Internetseite. Die Gespräche befänden sich in einem frühen Stadium und eine erfolgreiche Transaktion sei weit entfernt. Beide Unternehmen lehnten dem Bericht zufolge einen Kommentar ab. (dpa-AFX)

          Hugo Boss bekräftigt Prognose

          Der Modekonzern Hugo Boss hält an seiner Prognose für das laufende Jahr fest, beim Umsatz prozentual einstellig zulegen zu können. „Wir sind unverändert zuversichtlich, dass wir unser Ziel in diesem Jahr erreichen“, sagte Finanzvorstand Mark Langer der „Börsen-Zeitung“ (Samstagausgabe). „Wir dürfen das erste Quartal nicht als Basis nehmen, bereits im zweiten Quartal entwickelte sich das Geschäft deutlich besser.“

          2009 hatte der Konzern einen Umsatz von 1,56 Milliarden Euro erzielt. In diesem Jahr erwartet Boss ein Umsatzplus im einstelligen Prozentbereich. Das von Hugo Boss als operatives Ergebnis deklarierte Ebitda vor Sondereffekten soll stärker wachsen als der Umsatz.

          Trotz der im Quartalsvergleich anziehenden Erlöse warnte Langer mit Blick auf die am 29. Juli anstehenden Halbjahreszahlen vor zu großen Optimismus. Es sei sicherlich ein „relativ anspruchsvolles Ziel“, nach dem ersten Halbjahr beim Umsatz in etwa auf Vorjahreshöhe angelangt zu sein.

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