https://www.faz.net/-gv6-6nl5z

Medienschau : Deutsche Inflationsrate auf höchstem Stand seit Oktober 2008

  • Aktualisiert am

Eon mit schwachem Jahresauftakt, ArcelorMittal steigert Umsatz und Gewinn, Toyota scheut Prognose, Tepco mit Rekordverlust, K+S ist zuversichtlich, Disney steigert Umsatz nur leicht, Axel Springer wächst digital und international, Postbank verdient mehr, Lanxess wächst deutlich, Symrise legt leicht zu, Kapitalerhöhung bei KlöCo, Grammer wächst deutlich, Umsatzstagnation bei Freenet , Bechtle mit starkem Auftragseingang, schwacher Jahresauftakt für Phoenix Solar, Singulus dämmt Quartalsverlust ein, Telekom Austria mit Verlust, Dexia unter Druck, landesweite Streiks lähmen Griechenland, Chinas Inflation bleibt hoch, Irland besteuert Pensionsfonds, deutsche Stahlproduktion rückläufig

          Unternehmensnachrichten

          Eon mit schwachem Jahresauftakt

          Der Energiekonzern Eon hat durch Verluste im Gasgeschäft den erwartet schwachen Jahresauftakt verzeichnet. Bei einem um 8 Prozent auf 27,8 Milliarden Euro gesteigerten Umsatz ging das maßgebliche um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im ersten Quartal um 23 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro zurück. Der bereinigte Konzernüberschuss sank den Angaben vom Mittwoch zufolge um 34 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Analysten hatten mit einem etwas geringeren Ergebnisrückgang gerechnet. Die Eon AG nannte die Verluste im Gashandel, wo teure langfristige Bezugsverträge die Marge drücken, als Belastungsfaktor. Das Ergebnis der Gassparte ging demnach auf 140 Millionen Euro zurück. Vor einem Jahr waren es noch 810 Millionen Euro gewesen. Die Belastung im Gesamtjahr beziffert Eon mit rund 800 Millionen Euro. Für rund ein Viertel des Gasbezugs seien mittlerweile die Nachverhandlungen erfolgreich abgeschlossen worden. Das Unternehmen passte mit den Quartalszahlen seinen Ausblick an. Das bereinigte Ebitda soll in diesem Jahr auf 10,7 Milliarden bis 11,4 Milliarden Euro zurückgehen, der bereinigte Konzernüberschuss auf 3,0 Milliarden bis 3,7 Milliarden Euro. Noch vor einer Woche hatte Eon einen voraussichtlichen Rückgang beim Ebitda auf 11,2 Milliarden bis 11,9 Milliarden Euro bekräftigt. Die Absenkung um 500 Millionen Euro führte der Konzern nun „im Wesentlichen“ auf den Verkauf des britischen Stromnetzes und weitere Portfolioveränderungen zurück. Weiterhin gilt der Vorbehalt, dass die momentan abgeschalteten zwei Atomkraftwerke nach dem Atommoratorium wieder ans Netz gehen können. (Dow Jones Newswires)

          ArcelorMittal steigert Umsatz und Gewinn

          Der weltgrößte Stahlkonzern ArcelorMittal hat sich zum Jahresauftakt von der Nachfrageschwäche Ende 2010 erholt. In den ersten drei Monaten des Jahres legte der operative Gewinn (Ebitda) im Vergleich zum Vorquartal um rund 40 Prozent auf 2,6 Milliarden amerikanische Dollar zu, wie das Unternehmen am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Dabei profitierte das Unternehmen von einem steigenden Absatz und höheren Preisen. Zum Vorjahresquartal stieg das Ebitda um gut 50 Prozent. Der Umsatz verbesserte sich um 27 Prozent auf 22,2 Milliarden Dollar. Unter dem Strich blieben knapp 1,1 Milliarden Dollar übrig - zwei Drittel mehr als mehr als vor einem Jahr. Im vierten Quartal 2010 war ArcelorMittal sogar in die roten Zahlen gerutscht. Für das zweite Quartal gab sich der Konzern optimistisch. Die Lage werde sich weiter verbessern, sagte Vorstandschef Lakshmi Mittal. Der Konzern will im zweiten Jahresviertel ein Ebitda von 3 bis 3,5 Milliarden Dollar erwirtschaften. Die Auslastung der Werke soll von 75 auf 80 Prozent steigen. „Wir bleiben zuversichtlich, dass 2011 ein besseres Jahr als 2010 wird“, sagte Mittal. (dpa-AFX)

          Toyota scheut nach Gewinneinbruch im Beben-Quartal Prognose

          Weitere Themen

          Die Deutsche Bank macht 3,1 Milliarden Euro Verlust

          In drei Monaten : Die Deutsche Bank macht 3,1 Milliarden Euro Verlust

          Das größte und wichtigste deutsche Kreditinstitut will und muss sich radikal verändern. Die Belastungen durch den Umbau des Konzerns führen zu tiefroten Zahlen. Besonders betroffen ist die einst bedeutendste und berüchtigtste Sparte des Unternehmens.

          Topmeldungen

          Der radikale Konzernumbau der Deutschen Bank führt zu Milliardenverlusten im zweiten Quartal 2019.

          In drei Monaten : Die Deutsche Bank macht 3,1 Milliarden Euro Verlust

          Das größte und wichtigste deutsche Kreditinstitut will und muss sich radikal verändern. Die Belastungen durch den Umbau des Konzerns führen zu tiefroten Zahlen. Besonders betroffen ist die einst bedeutendste und berüchtigtste Sparte des Unternehmens.

          Anhörung von Robert Mueller : Der unfreiwillige Zeuge

          Ende März präsentierte Sonderermittler Robert Mueller seinen Bericht zur möglichen Wahlkampf-Affäre Trumps aus dem Jahr 2016. Jetzt muss er dazu im Kongress aussagen. Donald Trump spielt den Termin herunter, als sei es eine reine Formalität.
          Donald Trump gratuliert am Dienstagabend dem neuen amerikanischen Verteidigungsminister Mark Esper.

          Amerikas Verteidigungsminister : Ein Mann der Truppe

          Mark Esper ist mit überwältigender Mehrheit im Amt des amerikanischen Verteidigungsministers bestätigt worden. Die Gegenstimmen kamen im Senat vor allem von demokratischen Wahlkämpfern.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.