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Medienschau : Deutsche Inflationsrate auf höchstem Stand seit Oktober 2008

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Tom Tailor expandiert - Fehlbetrag

Die Tom Tailor Holding AG profitiert vom Ausbau des eigenen Einzelhandels. Die Erlöse stiegen im ersten Quartal um 13 Prozent auf 86,3 Millionen Euro, wie der Modekonzern am Mittwoch mitteilte. Der eigene Einzelhandel wuchs um 35 Prozent, das Segment Wholesale legte um 5 Prozent zu. Nach Steuern blieb ein Fehlbetrag, der dank verbesserter Finanzierungsstrukturen aber auf 1,9 (Vorjahr: 10,6) Millionen Euro verringert wurde. Operativ schrieb das Unternehmen schwarze Zahlen. Das Ebitda legte auf 4 (2,9) Millionen Euro zu. Den Ausblick bekräftigte Tom Tailor. So strebt das im SDax notierte Unternehmen 2011 einen Umsatz von mindestens 400 Millionen Euro sowie einen Anstieg des Ebitda auf 48 Millionen bis 51 Millionen Euro an. Das zweite Quartal habe vielversprechend begonnen, berichtete Vorstandsvorsitzender Dieter Holzer. Im April, in den das üblicherweise starke Ostergeschäft fiel, erzielte das Segment Retail ein flächenbereinigtes Wachstum von 27,4 Prozent. Im laufenden Jahr strebt Tom Tailor die Eröffnung von insgesamt 60 bis 70 Läden an. Per Ende März betrieb das Unternehmen 173 eigene Läden. (Dow Jones Newswires)

Patrizia rechnet sich schön

Der Immobilienhändler Patrizia hat dank positiver Effekte aus Zinsderivaten wieder schwarze Zahlen geschrieben. Der Überschuss im ersten Quartal 2011 habe sich auf 9,8 Millionen Euro summiert, nach einem Verlust von 4,6 Millionen im Jahr zuvor, teilte das Augsburger Unternehmen am Mittwoch mit. Die Derivate, mit denen sich Patrizia auf Jahre niedrige Zinsen sichert, brachten dabei einen Ertrag von 12,1 Millionen Euro ein, nachdem vor Jahresfrist noch eine Belastung von 7,2 Millionen zu Buche stand. Patrizia verkaufte von Januar bis März 195 Wohnungen und damit zwölf mehr als im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr bekräftigte Vorstandschef Wolfgang Egger, einen operativen Vorsteuergewinn, der nicht die Zinssicherungsderivate enthält, von 16 bis 17 Millionen Euro erzielen zu wollen. Nach dem ersten Quartal ist es aber noch nicht einmal eine Million Euro. Den Großteil des Gewinns fährt Patrizia in der Regel im zweiten Halbjahr ein. (Reuters)

Nordafrika-Unruhen belasten OMV - Geringere Produktion erwartet

Der österreichische Mineralöl- und Gaskonzern OMVhat im ersten Quartal wegen des stark gestiegenen Ölpreises operativ mehr verdient. Der bereinigte operative Gewinn (Ebit) stieg um zwölf Prozent auf 726 Millionen Euro, wie das Untenehmen am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten mit 708 Millionen Euro etwas weniger erwartet. Der bereinigte Überschuss ging allerdings entgegen den Analystenschätzungen um neun Prozent auf 272 Millionen Euro zurück. Wegen der Unruhen in Nordafrika hat die OMV ihre Prognose für die Produktion im laufenden Jahr gesenkt und rechnet nun mit einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Vor dem Ausbruch der Umwälzungen in Libyen und Jemen, wo das Unternehmen wichtige Standorte hat, war die OMV noch von einer Produktion auf Vorjahresniveau ausgegangen. „Das erste Quartal 2011 erwies sich als sehr schwierig - eine starke operative Leistung war von politischen Unruhen in Nordafrika und im Mittleren Osten überschattet, was auch Einfluss auf unsere Produktion hatte“, sagte der seit Anfang April amtierende Firmenchef Gerhard Roiss. Die Übernahme des türkischen Tankstellenbetreibers Petrol Ofisi werde sich jedoch positiv auf die Ergebnisentwicklung in 2011 auswirken. (Reuters)

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