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Medienschau : Deutsche Inflationsrate auf höchstem Stand seit Oktober 2008

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Der Automobilzulieferer Grammer hat im ersten Quartal sein Ergebnis dank einer verbesserten Kostenstruktur deutlich überproportional zum Umsatz gesteigert. Wie die im SDax notierte Grammer AG am Mittwoch mitteilte, stieg das Ergebnis nach Steuern auf 4,9 Millionen Euro nach lediglich 0,1 Millionen Euro im Vorjahr. Das Ebit kletterte auf 12,1 (Vorjahr 3,5) Millionen Euro. Ein besseres Geschäft in Übersee lies den Umsatz des Amberger Unternehmens um knapp 30 Prozent auf 263 Millionen Euro ansteigen. Für das laufende Gesamtjahr ist Grammer weiter positiv eingestellt. Das Umsatzplus sollte im mittleren einstelligen Prozent-Bereich liegen. Das operative Ergebnis sieht der Anbieter von Automobil-Interieur, wie bereits Ende März angekündigt, über dem des Vorjahres. Die Ertragslage werde allerdings von den Entwicklungen der Rohstoffmärkte und der Wechselkurse beeinflusst werden, was sich auf die Profitabilität auswirken könnte, gibt Grammer zu bedenken. (Dow Jones Newswires)

Bertrandt profitiert von boomender Autoindustrie

Der Bertrandt-Konzern hat in seinem ersten Halbjahr alle Ergebniskennziffern deutlich gesteigert. Der Umsatz legte um 37,6 Prozent auf 267,8 Millionen Euro zu, das Betriebsergebnis kletterte auf 27,9 (19,9) Millionen Euro, wie der Entwicklungspartner der Autoindustrie am Mittwoch mitteilte. Nach Steuern verdiente Bertrandt 19,9 (15,3) Millionen Euro. Der Konzern unterstützt die Autohersteller bei der Entwicklung von Autoteilen und profitiert dabei von der guten Entwicklung der Branche. Wegen der Erhöhung der Investitionen auf 11 (4,7) Millionen Euro verzeichnete Bertrandt im Halbjahr allerdings einen negativen Cashflow von minus 14 Millionen Euro. Zum Ausblick äußert sich das Unternehmen nur schwammig. Die Zielbranchen von Bertrandt würden sich positiv entwickeln, und entsprechend gehe der Konzern von einer erfolgreichen Unternehmensentwicklung aus. (Dow Jones Newswires)

Umsatzstagnation bei Freenet

Der Mobilfunkbetreiber Freenet hat im ersten Quartal die Erwartungen übertroffen. Dank des höheren Datengeschäfts mit Smartphone-Nutzern erhöhte sich der monatliche Durchschnittsumsatz pro Vertragskunde von 22,8 Euro auf 23,3 Euro. „Wir liegen mit allen wesentlichen Kennzahlen für die ersten drei Monate des Jahres im Rahmen unserer internen Quartalsplanungen“, sagte Vorstandschef Christoph Vilanek am Mittwoch. Der Umsatz sank um 1,8 Prozent auf 788 Millionen Euro. Analysten hatten mit einem höheren Rückgang gerechnet. Für 2011 stellt Freenet eine Verringerung des Vertragskundenstammes um weniger als 500.000 und einen Anstieg der Prepaid-Kundenzahl in Aussicht. Daher bekräftigte Freenet das Jahresziel eines Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 325 Millionen Euro und eines Free Cashflows von über 200 Millionen Euro. (dpa-AFX)

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