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Medienschau : Deutsche Inflationsrate auf höchstem Stand seit Oktober 2008

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Lanxess wächst deutlich

Der Spezialchemiekonzern Lanxess hat nach einem Rekordquartal seine Ergebnisprognose für das laufende Jahr konkretisiert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereinflüssen dürften sich 2011 um 10 bis 15 Prozent erhöhen, teilte der MDax-Konzern am Mittwoch in Leverkusen mit. Damit werde erstmals die Marke von einer Milliarde Euro übertroffen. Bisher hatte der Konzern lediglich eine Steigerung in Aussicht gestellt. Für den Umsatz rechnen die Leverkusener weiter mit einem Umsatzanstieg. Im ersten Quartal legte das Ebitda vor Sonderposten überproportional um 38 Prozent auf 322 Millionen Euro zu, während sich der Umsatz um 29 Prozent auf 2,073 Milliarden Euro erhöhte. Unter dem Strich verdienten die Leverkusener 166 (104) Millionen Euro. Der Autoboom und die kräftige Erholung im Agrochemiegeschäft sorgten für ein kräftiges Wachstum. Alle Segmente und Regionen verzeichneten zweistellige Zuwachsraten. (dpa-AFX)

Symrise legt leicht zu

Der Aromen- und Duftstoffhersteller Symrise hat nach einem robusten Jahresstart seine Prognose für das Gesamtjahr bekräftigt. Wie der MDax-Konzern am Mittwoch in Holzminden mitteilte, ist im laufenden Jahr weiter ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent zu erwarten. Im ersten Quartal erhöhte sich der Umsatz um 6,6 Prozent auf 416,8 Millionen Euro. Währungsbereinigt lag das Plus bei 4,3 Prozent. Der Gewinn legte auf 41,1 (Vorjahreszeitraum 40,4) Millionen Euro zu. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um zwei Prozent auf 85,2 Millionen Euro. Trotz höhere Rohstoffkosten lag die Ertragsmarge mit 20,5 Prozent (Vorjahreszeitraum: 21,3) auf hohem Niveau. Der Konzern übertraf die Erwartungen der Analysten. (dpa-AFX)

Kapitalerhöhung bei KlöCo

Der Stahlhandelskonzern Klöckner & Co zapft erneut den Kapitalmarkt an, um sich für seinen aggressiven Wachstumskurs mit frischem Geld zu versorgen. Im Sommer solle das Kapital um bis zu 50 Prozent erhöht werden, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am Mittwoch in Duisburg mit. Nach der Übernahme des amerikanische Konkurrenten Macsteel zum ersten Mai und der Mehrheitsübernahme des brasilianischen Metallhändlers Frefer sei die zuletzt mit 700 Millionen Euro gefüllte Übernahmekasse weitgehend leer. Im vergangenen Jahr hatte sich Klöckner über ein Schuldscheindarlehen und eine Wandelanleihe bereits frisches Geld besorgt, 2009 über eine Kapitalerhöhung. Klöckner ist ein Übernahmeexperte. Seit dem Börsengang 2006 hat das Unternehmen nunmehr bereits 24 Zukäufe unter Dach und Fach gebracht. Vorstandschef Gisbert Rühl hat sich zum Ziel gesetzt, sein Unternehmen bis 2020 zum weltweit führenden Stahl- und Metalldistributor zu machen und den Absatz zu verdrei- bis zu vervierfachen. Als nächster Wachstumsschritt steht nun China auf dem Programm. Dort wollen die Duisburger aber zunächst keine Zukäufe wagen, sondern aus eigener Kraft ein Distributionslager eröffnen. (dpa-AFX)

Grammer wächst deutlich

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