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Medienschau : Deutsche Inflationsrate auf höchstem Stand seit Oktober 2008

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Nach milliardenschweren Belastungen durch die Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Japan wagt Autobauer Toyota für das laufende Geschäftsjahr keine Prognose. Das März-Beben belaste das operative Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/2011 mit 110 Milliarden Yen (rund 944 Millionen Euro), teilte der Konzern am Mittwoch mit. Das Unternehmen rechne mit einem Ausblick für 2011/2012 bis Mitte Juni. Im vierten Quartal brach der Gewinn um fast 80 Prozent auf 25,4 Milliarden Yen ein. Im Gesamtjahr verbuchte der Autobauer dennoch ein Plus von über 90 Prozent auf 408 Milliarden Yen. Die Produktion in Japan und Übersee werde im Juni wieder anziehen und damit früher als im April angekündigt, teilte Toyota weiter mit. Wegen der Lieferengpässe musste Toyota die Produktion an zahlreichen Standorten drosseln und den Start neuer Modelle verschieben. (Reuters)

Tepco mit Rekordverlust

Der Betreiber des Katastrophen-Kraftwerkes Fukushima in Japan hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Rekordverlust verbucht. Unter dem Strich sei im Jahr bis Ende März ein Fehlbetrag von mehr als einer Billion Yen (umgerechnet 8,6 Milliarden Euro) verzeichnet worden, teilte Tokyo Electric Power (Tepco) am Mittwoch mit. Das ist der größte Verlust, den ein Konzern außerhalb des Finanzsektors jemals in Japan gemacht hat. Vor allem die Kosten fürs Herunterfahren der Unglücks-Reaktoren und Abschreibungen auf Vermögenswerte drückten das Ergebnis in die roten Zahlen. Tepco steht kurz davor, Staatshilfen zu erhalten. (Reuters)

K+S ist zuversichtlich

Der Salz- und Düngemittelkonzern K+S rechnet dank der hohen Nachfrage der Landwirte mit einem guten Geschäftsverlauf in den nächsten Monaten. „Der Start in das neue Geschäftsjahr ist uns gelungen“, sagt Firmenchef Norbert Steiner am Mittwoch im Vorfeld der Hauptversammlung des Unternehmens in Kassel. „Dies lässt uns zuversichtlich auf die kommenden Quartale blicken.“ K+S hatte bereits in der vergangenen Woche vorläufige Zahlen vorgelegt und seine Prognose für 2011 nach oben geschraubt. Das Unternehmen rechnet demnach mit einem kräftigen Ebit- und einem deutlichen Umsatzanstieg. Im ersten Quartal stieg der Betriebsgewinn (Ebit I) um 44 Prozent auf 384 Millionen Euro und der Umsatz um 16 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. (Reuters)

Disney steigert Umsatz nur leicht

Der Unterhaltungskonzern Walt Disney hat im zweiten Quartal die Erwartungen des Marktes verfehlt. Gestiegene Werbeeinnahmen seines Sportkabelsenders ESPN und mehr Einnahmen in den Themenparks konnten den Umsatzrückgang in der Filmsparte nicht wettmachen, wie der Konzern am Dienstag nach amerikanische Börsenschluss bekanntgab. Vor allem der Zeichentrickfilm „Milo und Mars“ floppte an den Kinokassen. Der Umsatz legte um sechs Prozent auf 9,08 Milliarden Dollar zu. Der Markt hatte Disney jedoch 9,12 Milliarden Dollar zugetraut. Die Aktien gaben nachbörslich um drei Prozent nach. (Reuters)

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