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Medienschau : Deutsche Inflationsrate auf höchstem Stand seit Oktober 2008

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Landesweite Streiks lähmen Griechenland

Um gegen die drastischen Sparpläne der Regierung zu protestieren, sind am Mittwochmorgen in Griechenland hunderttausende Arbeitnehmer in den Streik getreten. Betroffen ist vor allem der staatliche Sektor. Ministerien, Steuerämter, viele Schulen und die Behörden der Städte und Gemeinden blieben geschlossen. Auch der Fährverkehr war betroffen. Am Morgen lief keine Fähre aus Piräus zu den Inseln aus. Ausfälle und Verzögerungen stehen auch im Flugverkehr an. Wegen einer vierstündigen Arbeitsniederlegung der Flutlotsen zwischen 12 Uhr und 16 Uhr Ortszeit (11 Uhr und 15 Uhr MESZ) fallen dutzende Inlandsflüge aus. Im internationalen Verkehr sind Verzögerungen zu erwarten. Zudem streiken in Griechenland die Journalisten für 24 Stunden. Im Radio und Fernsehen gibt es bis 06.00 Uhr am Donnerstag keine Nachrichten. Im Zentrum Athens und anderer Städte des Landes sind am Mittwoch Kundgebungen geplant. Zu den Streiks haben die beiden größten Gewerkschaftsverbände des privaten (GSEE) und des staatlichen Sektors (ADEDY) aufgerufen. Es ist der zehnte umfangreiche Streik seit Einführung des harten Spar- und Reformprogramms vor etwa einem Jahr, berichtete die griechische Presse. Im Gegenzug zum Milliarden-Rettungsprogramm für das hoch verschuldete Griechenland hatte die Regierung umfangreiche Sparauflagen akzeptiert. Griechenland soll nach Medienberichten ein weiteres Hilfspaket im Umfang von bis zu 60 Milliarden Euro erhalten, um den drohenden Staatsbankrott abzuwenden. (dpa-AFX)

Chinas Inflation bleibt hoch

Der Preisauftrieb in China hat sich im April nur leicht abgeschwächt. Wie die nationale Statistikbehörde am Mittwoch berichtete, stiegen die Verbraucherpreise um 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im März hatte die Jahresinflation 5,4 Prozent betragen, Ökonomen hatten für April einen etwas stärkeren Rückgang auf 5,2 Prozent erwartet. Vor allem die Lebensmittelpreise, die in den vergangenen Monaten stark angezogen hatten, stiegen im April nicht mehr so kräftig. Doch trotz der Inflationsabschwächung sagten Experten, es sei zu früh für die chinesischen Behörden, ihre restriktiven Maßnahmen zu beenden. Das Inflationsrisiko bestehe vorerst fort. HSBC-Volkswirtin Ma Xiaoping sagte in Reaktion auf die Daten, die People's Bank of China könnte ihre Anforderungen für die Mindestreservesätze bereits am kommenden Wochenende erneut anheben. „Das Kreditwachstum ist immer noch sehr stark, daher könnte die Zentralbank die Reservesätze erneut erhöhen, um die Kreditvergabe der Banken zu bremsen.“ Im Juni dürften die Reserveanforderungen dann nochmals verschärft werden, sagte Ma. (Dow Jones Newswires)

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