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Medienschau : Deutsche Inflationsrate auf höchstem Stand seit Oktober 2008

  • Aktualisiert am

Stellenabbau drückt Telekom Austria in Verlustzone

Die Telekom Austria ist zu Jahresbeginn wegen hoher Kosten eines Stellenabbaus in die Verlustzone gerutscht. Unter dem Strich stand von Januar bis März ein Minus von 79,2 Millionen Euro nach einem Gewinn von 91,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Damit schnitt der österreichische Telekomkonzern schlechter ab als von Analysten erwartet. Neben Sonderkosten von gut 184 Millionen Euro für den Abbau von rund 500 Arbeitsplätzen lasteten Ausgaben - vor allem für die Vermarktung von Smartphones - auf dem Unternehmen. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) schrumpfte daher um gut sieben Prozent auf 396,7 Millionen Euro. Für das laufende Jahr geht die Telekom Austria weiterhin von stagnierenden Umsätzen von bis zu 4,6 Milliarden Euro und einem bereinigten Gewinn von bis zu 1,6 Milliarden Euro aus. Bei ihren jüngsten Expansionsplänen am Balkan hatte die Telekom Austria vorerst einen Rückschlag einstecken müssen: Die serbische Regierung hatte ihr bis zu 1,1 Milliarden Euro schweres Angebot für die Telekom Srbija abgelehnt. Die Telekom hatte jedoch betont, das Angebot gelte drei Monate lang. (Reuters)

Staatlich gestützte Dexia bleibt unter Druck

Die Aufarbeitung der Finanzkrise bremst noch immer das Geschäft der belgischen Bank Dexia. Verluste aus dem Verkauf und der Abschreibung auf Wertpapiere sowie faule Kredite schmälerten im ersten Quartal den Gewinn des halbstaatlichen Instituts überraschend deutlich. Netto machte das Haus nur noch einen Überschuss von 69 Millionen Euro und damit fast 70 Prozent weniger als vor einem Jahr. Analysten hatten 92,4 Millionen Euro erwartet. Die Einnahmen erreichten 1,127 Milliarden Euro. Dexia wurde zum Höhepunkt der Finanzkrise mit sechs Milliarden Euro gestützt. (Reuters)

GM investiert zwei Milliarden Dollar in amerikanische Autowerke

Der amerikanische Autobauer General Motors will zwei Milliarden Dollar in Produktionsstandorte auf dem Heimatmarkt investieren. Mit dem Modernisierungsprogramm sollten mehr als 4000 Arbeitsplätze geschaffen oder gehalten werden, teilte der Opel-Mutterkonzern am Dienstag mit. Insgesamt würden 17 Produktionsstandorte in den Vereinigten Staaten von den Plänen profitieren. „Wir machen das, weil wir zuversichtlich sind mit Blick auf die Nachfrage nach unseren Autos und auf die Wirtschaft insgesamt“, sagte GM-Chef Daniel Akerson. Einen Zeitrahmen für die angekündigten Investitionen nannte GM nicht. (Reuters)

US Postal warnt vor möglicher Insolvenz

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